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Telepolis-Buch über Zukunftsbilder der Informationsgesellschaft / What if ... - Visionen eines Lebens mit Informationstechnik

Geschrieben am 16-08-2007

Hannover (ots) - Welche Visionen haben das Konzept unserer
Informationsgesellschaft geprägt und werden sie weiter bestimmen?
Welche Rollen spielen die Universalmaschine Computer und das
Universalmedium Internet dabei? Wohin entwickeln sich die
Vorstellungen der Welt als Netzwerk, der Optimierung von Körper,
Intelligenz und Wahrnehmung, des Übergangs in virtuelle Realitäten,
und nicht zuletzt des Umbaus der Erwerbsgesellschaft? Antworten auf
diese und weitere Fragen liefert das Buch "What if ... -
Zukunftsbilder der Informationsgesellschaft" aus dem dpunkt.verlag,
das 232 Seiten umfasst und 18 Euro kostet.

Wissenschaft bringt Neues hervor, auch wenn sie Bekanntes erklärt.
Die Nähe zur Fiktion und Imagination ist vor allem dem europäischen
Projekt der Synthese von Technik und Wissenschaft eingeschrieben.
Daher tauchten zu Beginn der Neuzeit mit der Technowissenschaft auch
die Utopien als Vorläufer der Science Fiction auf. Die damit in Gang
gesetzte Fortschrittsdynamik ist mittlerweile allerdings ambivalent
und, vor allem was gesell¬schaftliche Utopien anbetrifft, von Ängsten
oder Zweifeln überlagert worden. Der technischwissenschaftliche
Fortschritt ist keine Utopie mehr, sondern erwartete und
wirtschaftlich erforderliche Notwendigkeit. Das hat das Verhältnis
der Menschen zur Zukunft gerade im Aufbruch zur Informations- oder
Wissens¬gesellschaft grundlegend verändert.

Der Philosoph Nick Bostrom führt beispielsweise aus, warum wir in
einer Matrix leben könnten, Herbert W. Franke erklärt, warum das
Universum als Automat verstanden werden kann, James Hughes diskutiert
die technische und genetische Weiter¬entwick¬lung des Menschen,
Marvin Minsky spricht über Science Fiction, Michel Giesecke über
Informationsgesellschaft. Peter Weibel über Medienrealitäten,
Elisabeth Bronfen über sterbliche Maschinen oder Hiroaki Kitano über
das Sozialleben denkender Planeten.

Das Projekt "what if" ist eine gemeinsame Initiative von
Telepolis, Bayerischer Rundfunk/Hörspiel und Medienkunst und Iglhaut
+Partner, Berlin, und wurde realisiert mit der Unterstützung des
Informatikjahres 2006.

Herausgeber:
Stefan Iglhaut, Ausstellungsmacher und Kulturmanager, Berlin.
Schwerpunkt bei der Konzeption und Realisierung von Ausstellungs- und
Museumsprojekten im Bereich Kunst, Kulturgeschichte und
Naturwissenschaft.
Herbert Kapfer ist Leiter der Redaktion "Hörspiel und Medienkunst" im
BR.
Florian Rötzer, Jahrgang 1953, ist Chefredakteur von Telepolis.
Letzte Buch¬veröffentlichungen u. a.: Digitale Weltentwürfe, München
1998; Megamaschine Wissen, Frankfurt a. M. 1999; Ressource
Aufmerksamkeit (Hrsg.), Kunstforum International Bd. 148, 1999;
Cyberhypes (Hrsg. mit R. Maresch), Frankfurt a. M. 2001.

Bibliografische Angaben:
Stefan Iglhaut/herbert Kapfer/Florian Rötzer (Hrsg.)
what if? Zukunftsbilder der Informationsgesellschaft (Telepolis)
Heise, Mai 2007, 232 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-936931-46-4
18,00 Euro (D) / 18,60 Euro (A)

Originaltext: Telepolis
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/9616
Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_9616.rss2

Pressekontakt:
Bildmaterial unter:
www.heise-medien.de/presseinfo/bilder/tp/07/tpbuch27.jpg

Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen und Rezensionsexemplare:
Antje Nicklas
dpunkt.verlag GmbH
Ringstraße 19 B
69115 Heidelberg
Telefon: 0 62 21/14 83-0
E-Mail: nicklas@dpunkt.de

Die Pressemeldungen der Heise Medien Gruppe können unter
www.heise-medien.de/presseinfo im Internet abgerufen werden.


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