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Der Tagesspiegel: BDI unterstützt Bedenken der Länder bei Bahnprivatisierung

Geschrieben am 02-08-2007

Berlin (ots) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
unterstützt die Vorbehalte der Länder gegen die aktuellen Pläne der
Regierung zur Privatisierung der Deutschen Bahn. "Das Projekt der
Bahnprivatisierung ist insgesamt sehr wichtig", sagte Carsten
Kreklau, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, dem "Tagesspiegel"
(Freitagausgabe). "Am schlechtesten wäre es aber, wenn am Schluss
etwas herauskommt, das nicht mehr Wettbewerb schafft und das System
Schiene auch noch verteuert." Deshalb sei es richtig, dass sich die
Länder mehr Zeit zur Prüfung des Gesetzes nehmen wollen. Der BDI
nehme die Befürchtungen der Länder sehr ernst, dass die Bahn nach der
Privatisierung Strecken in der Region vernachlässigen könnte. "Die
große Stärke des Schienennetzes in Deutschland ist aber gerade die
große Verflechtung in der Fläche", sagte Kreklau. Die Wirtschaft sei
auf ein leistungsfähiges Schienensystem angewiesen. "Das ist eine
richtige Zukunftsinvestition", betonte Kreklau.

Ähnlich äußerte sich Wolfgang Meyer, Präsident von Mofair, dem
Verband der Konkurrenten der Deutschen Bahn. "Wir sehen die Position
der Länder außerordentlich positiv", sagte Meyer dem "Tagesspiegel".
Es sei klar, dass ein privates Unternehmen anders agiere als eines in
öffentlicher Hand. Bei Investitionsentscheidungen rückten
Renditeziele in den Vordergrund, sagte Meyer. Deshalb sei klar, dass
eine private Deutsche Bahn bei Investitionen ins Schienennetz
Hauptstrecken gegenüber Strecken in der Region bevorzugen werde.

Originaltext: Der Tagesspiegel
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/2790
Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_2790.rss2

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-308
Fax: 030-260 09-622
cvd@tagesspiegel.de
 


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