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Industrieller Frischwassereinsatz weiter rückläufig

Geschrieben am 20-04-2006

Wiesbaden (ots) - Nach vorläufigen Angaben des Statistischen
Bundesamtes haben die Betriebe der Industrie im Jahr 2004 den
Wasserhaushalt durch den sparsamen Umgang mit Frischwasser weiter
entlastet. Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des
Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden entnahmen 7,7
Milliarden Kubikmeter Wasser im Jahr 2004 durch Eigengewinnung aus
den Ressourcen. Dies ist gegenüber 2001 ein Rückgang um circa 52
Millionen Kubikmeter und gegenüber 1998 um circa 790 Millionen
Kubikmeter. Befragt wurden Betriebe, die Wasser selbst gewinnen,
Abwasser in ein Gewässer einleiten oder eine Wassermenge von mehr als
10 000 Kubikmeter von anderen Betrieben oder aus dem öffentlichen
Netz beziehen.

Im Produktionsprozess setzten die Betriebe 2004 rund 6,5
Milliarden Kubikmeter Frischwasser ein. Dieses wurde insbesondere auf
Grund von Kreislauf- und Kaskadenführungen mehrmals – im Durchschnitt
circa 5,8 Mal – genutzt, so dass dem Frischwassereinsatz die
tatsächlich genutzte Wassermenge von etwa 37,7 Milliarden Kubikmeter
gegenübersteht.


Gesamtnutzung des eingesetzten Frischwassers in der Industrie


Jahr Erfasste Eingesetztes Genutztes Darunter
Betriebe Frischwasser Wasser im Kreislauf
insgesamt 1) genutzt


Anzahl Mrd. m³


1995 13 132 8,0 38,5 30,2
1998 11 213 7,4 35,3 27,6
2001 10 238 6,8 33,7 26,4
2004 2 9 212 6,5 37,7 30,9

1) Mehrfach und im Kreislauf genutztes Wasser wird entsprechend
der Zahl der Nutzungen gezählt. 2) Vorläufiges Ergebnis.


Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Dr. Thomas Grundmann
Telefon: (01888) 644-8194,
E-Mail: thomas.grundmann@destatis.de

ots-Originaltext
Statistisches Bundesamt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:

Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon: (0611) 75-3444
Email: presse@destatis.de


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