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Aktuelle Umfrage zu Klimaschutz und Luftverkehr: Deutsche setzen auf Technologien - nicht auf Flugverzicht

Geschrieben am 24-07-2007

Berlin (ots) - Nur wenige Deutsche sind bereit auf Flugreisen zu
verzichten, um Umwelt belastende CO2-Emissionen zu verringern. So
lautet das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage unter
1.064 Männer und Frauen im Alter zwischen 16 und 65 Jahren, die das
Sozialforschungsinstitut GEWIS im Auftrag von easyJet durchgeführt
hat. Eine Mehrheit der Befragten sieht demnach Fluggesellschaften und
Flugzeughersteller in der Verantwortung, Schadstoffemissionen durch
umweltfreundliche Technologien zu reduzieren. Über ein Viertel der
Befragten gibt an, in Zukunft beim Kauf eines Fluges auf die
Umweltverträglichkeit der Fluggesellschaften zu achten.

Spitzentechnologie für ein besseres Klima

Beim Thema Klimaschutz setzen die Deutschen besonders auf
technologische Innovationen. Rund zwei Drittel der Befragten geben
an, dass vor allem Treibstoff sparende Flugzeuge entwickelt werden
sollen, um CO2-Emissionen zu reduzieren (65 Prozent). Ihrer Meinung
nach liegt der Handlungsbedarf auf Seiten der Flugzeughersteller. Die
Hälfte der Befragten sieht außerdem die Fluggesellschaften in der
Verantwortung, in junge, umweltfreundliche Flugzeuge zu investieren,
um den CO2-Ausstoß weiter zu verringern (50 Prozent). Auch John
Kohlsaat, Geschäftsführer von easyJet in Deutschland, unterstützt
diese Haltung: "Die Deutschen wollen nicht auf Flugreisen verzichten.
Sie setzen auf eine technologische Lösung. Deshalb müssen wir als
Fluggesellschaft die Luftfahrtindustrie antreiben, sparsamere
Flugzeuge zu entwickeln." Die aktuelle Umfrage zeigt auch, dass nur
ein kleiner Teil der Befragten in Erwägung zieht, in Zukunft
möglichst auf Flugreisen zu verzichten (17 Prozent). Lediglich elf
Prozent der Befragten halten eine Fluggaststeuer für ein sinnvolles
Mittel, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Auch easyJet lehnt eine
Besteuerung von Fluggästen ab, da diese nur in einzelnen Ländern
umgesetzt werden kann. Stattdessen befürwortet easyJet die Aufnahme
des Luftverkehrs in den Emissionshandel. Dies ist eine internationale
Lösung, die eine Einbeziehung aller Fluggesellschaften gleichermaßen
ermöglicht.

Entscheidend ist der Preis - Umweltfaktor noch vor Service

Der Flugpreis bleibt weiterhin das Hauptkriterium bei der
Kaufentscheidung. Nahezu alle Befragten (98 Prozent) wollen auch in
Zukunft beim Fliegen auf die Kosten achten. Für 73 Prozent ist
ausschlaggebend, ob ein Direktflug ohne lästiges Umsteigen angeboten
wird. Über ein Viertel der Befragten wollen zukünftig beim Kauf
berücksichtigen, ob die Fluggesellschaft umweltfreundlich fliegt (28
Prozent). Kostenfreie Verpflegung und Zeitschriften an Bord spielen
dagegen kaum eine Rolle. Lediglich zehn Prozent der Befragten geben
an, diese Überlegung bei der Flugbuchung einzubeziehen.

Bereitschaft zum Klimaschutz ist da - noch fehlt es an
Sachkenntnis

In der Bevölkerung herrscht bei der Frage nach den größten
Dreckschleudern unter den Verkehrsmitteln noch weitgehende
Unkenntnis. 51 Prozent glauben, dass alle aufgeführten Verkehrsmittel
etwa gleich viele CO2-Emissionen verursachen. Unter den genannten
Verkehrsmitteln schneiden Pkw mit herkömmlichem Antrieb am
schlechtesten ab: 25 Prozent halten sie für die Klimakiller Nummer
eins. Immerhin 19 Prozent glauben, dass die traditionellen
Fluggesellschaften besonders schlecht für das Klima sind. Bei den
Billigfliegern sind es nur 13 Prozent. Umweltfreundliche Pkw mit
Hybridantrieb wie der Toyota Prius stehen bei den Befragten sehr gut
da. Lediglich zwei Prozent glauben, dass sie besonders viele
CO2-Emissionen verursachen.

Tatsächlich zeichnen sich insbesondere so genannte Billigflieger
durch einen sehr geringen CO2-Ausstoß aus. Der Grund dafür ist ihr
effizientes Geschäftsmodell: Eine junge Flotte, hohe Sitzdichte, eine
überdurchschnittliche Auslastung sowie Direktflüge kommen auch der
Umwelt zugute. Mit durchschnittlich nur 95,7 Gramm CO2-Emissionen pro
Passagier und Kilometer schneidet beispielsweise ein easyJet Flugzeug
sogar besser ab als der umweltfreundliche Toyota Prius mit 104 Gramm.
(1) Traditionelle Fluggesellschaften dagegen stoßen weitaus mehr
Schadstoffe aus. Bei Lufthansa liegt der CO2-Ausstoß beispielsweise
bei 111 Gramm pro Passagier und Kilometer. (2) Besonders Klima
schädigend sind herkömmliche Pkw mit einer CO2-Emission von 162 Gramm
pro Kilometer. (3)

easJet fordert den "easyJet ecoJet" bis 2015

Andy Harrison, Chief Executive von easyJet, präsentierte im Juni
in London mit dem "easyJet ecoJet" das Verkehrsflugzeug der Zukunft.
Mit diesem Design möchte easyJet die Industrie dazu bewegen,
umweltfreundlichere Flugzeuge zu bauen. Der "easyJet ecoJet" soll
weitaus leiser und umweltfreundlicher sein als heutige Flugzeuge.
Dafür werden modernste Forschungsergebnisse der Luftfahrt- und
Triebwerkstechnologie berücksichtigt. In Verbindung mit
Verbesserungen bei der Luftsicherung könnten so die CO2-Emissionen
von Flugzeugen um 50 Prozent gesenkt werden. Dieses Ziel ist nach
Aussage von easyJet schon 2015 erreichbar. Andy Harrison: "Schon
heute setzt easyJet Standards im Luftverkehr. Ein Durchschnittsalter
der Flotte von nur 2,3 Jahren, das ist einmalig in Europa. Zusammen
mit der Industrie wollen wir nun noch einen Schritt weiter gehen und
die CO2-Emissionen weiter senken."

(1) Quelle: http://www.toyota-prius.de/

(2) Quelle: http://www.presseportal.de/go2/umweltkennzahlen

(3) Die Angabe bezieht sich auf die durchschnittlichen
CO2-Emissionen von Pkw, die im Jahr 2005 verkauft wurden.
Quelle: Europäische Umweltagentur

Originaltext: easyJet Airline Company Ltd.
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=50485
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_50485.rss2

Pressekontakt:
fischerAppelt Kommunikation GmbH
Bettina Schwarz | Eva Becker
Tel.: +49 (0) 30 726146 713 | 243
easyJet@fischerappelt.de


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