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Getränkedosenhersteller freut sich auf den 1. Mai / Start des bundesweiten Rücknahmesystems fördert Comeback der Dose / Ball Packaging Europe erwartet Erholung des deutschen Marktes

Geschrieben am 19-04-2006

Ratingen (ots) - Mit dem Start des einheitlichen Rücknahmesystems
für Einwegverpackungen zum 1. Mai kehren Getränkedosen wieder
verstärkt in die Verkaufsregale des Handels zurück. "Wir freuen uns
über die Wiedereinführung der Getränkedose in Deutschland und gehen
davon aus, dass sich der Markt wieder erholen wird", erklärt John
Hayes, Vorsitzender der Geschäftsführung des Getränkedosenherstellers
Ball Packaging Europe.

Infolge der Einführung des Pfandes auf Einwegverpackungen Anfang
2003 ist der Absatz von Getränkedosen in Deutschland stark zurück
gegangen. Mit dem Wegfall der Insellösungen, die insbesondere für den
Verbraucher unbequem waren, und der Inbetriebnahme des neuen
Rücknahmesystems ist der Weg frei für die Rückkehr der Getränkedose.


Fußball-Weltmeisterschaft bringt Impulse für Dosenabsatz

"Die Bier- und Soft-Drink-Hersteller setzen wieder verstärkt auf
die Getränkedose. Auch der Handel nimmt die Dose wieder zunehmend ins
Sortiment auf", so John Hayes. "Von der in Kürze beginnenden
Fußball-Weltmeisterschaft erwarten wir weitere positive Impulse für
den Getränkedosenabsatz. Beispielsweise haben einige Hersteller
bekannter Getränkemarken Dosen-Sondereditionen mit Fußballmotiven auf
den Markt gebracht."


Umfrage: 70 Prozent der Bundesbürger finden Dosen praktisch

Beim Verbraucher ist die Getränkedose weiterhin beliebt: Nach wie
vor halten rund 70 Prozent der Bundesbürger Dosen für eine praktische
Getränkeverpackung - besonders für unterwegs. Das ab Mai geltende
einheitliche Rücknahmesystem stößt deshalb auf große Zustimmung:
Händler, die Getränke in Dosen verkaufen, müssen alle in Deutschland
gekauften Getränkedosen zurücknehmen und das Pfand erstatten, auch
wenn der Konsument die Verpackung anderswo gekauft hat. 87 Prozent
der Bevölkerung befürworten diese Regelung. Dies ergab eine
repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid, die
Ende März 2006 im Auftrag des Branchenverbandes Beverage Can Makers
Europe erstellt wurde.


Marktforschung: Mit der Dose gewinnt der Handel Absatz zurück

Auch der Handel profitiert von der Wiedereinführung der runden
Metallverpackung in den deutschen Markt: "Die Dose bringt allen
Vertriebskanälen Absatz zurück, den sie infolge des Einwegpfandes
verloren haben", so das Fazit der jüngsten Studie des
Marktforschungsinstituts Infoteam Königstein / A.C. Nielsen.
Beispielsweise erreichten die Discounter, die vor der Pfandeinführung
über einen hohen Dosenanteil verfügten, im Segment Bier mit Mehrweg-
und PET-Verpackungen im Jahr 2005 nur 67 % des Absatzes von 2002.
Auch bei den kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken ging der
Absatz stark zurück: So verkauften etwa die kleineren
Einzelhandelsmärkte (unter 800 m2) - bei denen vorwiegend
jugendliche "Dosenfans" einkaufen - im vergangenen Jahr 36 % weniger
Soft-Drinks als im Vergleichsjahr 2002. Rückläufig war vor allem der
Verkauf von kleineren Einzelportionsverpackungen bis 0,5 Liter, der
2005 auf 42 % des Volumens von 2002 gefallen ist. Dieser
Absatzeinbruch konnte auch nicht durch den Verkauf anderer
Verpackungsgrößen aufgefangen werden. "Hier kann der Handel durch die
Wiederaufnahme der Dose ins Sortiment verloren gegangenes Terrain
zurückgewinnen", so die Schlussfolgerung der Studie. Laut Infoteam
Königstein ordern die Handelsketten überwiegend Rücknahmeautomaten,
die neben PET auch Dosen zurücknehmen können.


Bundesweite Werbekampagne für die Dose

"Wir wollen den positiven Trend verstärken und die Nachfrage nach
Getränkedosen mit einer groß angelegten Werbekampagne zusätzlich
stimulieren", sagt John Hayes. Die bundesweite Kampagne, die Anfang
Mai startet, wird vom europäischen Verband der
Getränkedosenhersteller Beverage Can Makers Europe getragen. Ein
vorwiegend jüngere Zielgruppe soll über Großflächenplakate,
TV-Trailer auf MTV und VIVA, Dosen-Wettbewerbe in Beach-Clubs und
anderen Szene-Treffpunkten sowie über die Webseite www.can-open.de
erreicht werden. (Die Webseite ist ab 1. Mai verfügbar.)


Ball Packaging Europe

Ball Packaging Europe ist der größte Getränkedosenhersteller in
Deutschland und der zweitgrößte in Europa. In Deutschland verfügt das
Unternehmen über drei Produktionswerke für Getränkedosen und
beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter.

- - -

Aussagen über die Zukunft

Die Informationen in dieser Pressemeldung beinhalten "Aussagen
über die Zukunft" und sonstige Aussagen über künftige Ereignisse und
Finanzleistungen. Begriffe wie "erwartet", "vorhersieht", "abschätzt"
und Abwandlungen der gleichen und ähnlichen Begriffe kennzeichnen
Aussagen über die Zukunft. Aussagen über die Zukunft unterliegen
Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen könnten, dass die
tatsächlichen Ergebnisse von den geäußerten oder implizierten
sachlich abweichen. Ball verpflichtet sich nicht, irgendwelche
Aussagen über die Zukunft aufgrund neuer Informationen, künftiger
Ereignisse oder sonstiger Sachen zu aktualisieren oder zu
korrigieren. Eine Zusammenfassung der Hauptrisikofaktoren und
Unsicherheiten ist den von Ball Corporation bei der
Börsenaufsichtsbehörde eingereichten Unterlagen, insbesondere Anhang
99.2 im neuesten Formblatt 10.k zu entnehmen. Diese eingereichten
Unterlagen sind auf unserer Webseite und unter www.sec.gov einsehbar.
Zu den Faktoren, die die Verpackungssparte des Unternehmens
beeinflussen könnten, zählen: Nachfrageschwankungen seitens des
Verbrauchers oder des Kunden; Verfügbarkeit und Kosten der Rohstoffe,
einschließlich aufgrund der Auswirkungen des Orkans "Katrina" sowie
die erheblichen Steigerungen der Granulat-, Stahl-, Aluminium- und
Energiekosten in der letzten Zeit und die Möglichkeit, solche Kosten
an Kunden weiterzugeben; Verfügbarkeit konkurrenzfähiger
Verpackungen, Preisentwicklung und Substitutionen; Klima- und
Wetterveränderungen; Obst-, Gemüse- und Fischernten;
Produktionskapazitäten in der Branche und Aktivitäten der
Wettbewerber; Fehlen von Produktivitätssteigerungen oder
Kostensenkungen in der Produktion einschließlich derjenigen, die mit
unserem Getränkedosendeckelprojekt verbunden sind; die Pfandregelung
in Deutschland oder andere restriktive Verpackungsgesetze; Änderungen
bei Verträgen mit Hauptkunden oder -lieferanten oder Verlust eines
Hauptkunden oder -Lieferanten; internationale Geschäftsrisiken
einschließlich Wechselkursen, Steuersätzen und Aktivitäten
ausländischer Tochtergesellschaften; der Effekt von LIFO Bewertung
von Einnahmen. Zu den Faktoren, die die Luft- und Raumfahrtsparte
beeinflussen könnten, zählen: Finanzierung, Autorisierung und
Verfügbarkeit von Staatsverträgen und die Art und Kontinuität von
solchen Verträgen; technische Ungewissheit verbunden mit
Luftfahrtverträgen. Zu den Faktoren, die das Unternehmen insgesamt
beeinflussen könnten, zählen die oben genannten und des weiteren:
Übernahmen, Joint Ventures oder Auflösungen und damit
Gemeinschaftsunternehmen oder Ausgliederungen; Vorschriften oder
Gesetze einschließlich solcher die Steuer, Umwelt und
Arbeitssicherheit betreffen; staatliche Untersuchungen;
Firmenwertminderung; kartellrechtliche Rechtsstreitigkeiten und
sonstige Rechtsstreitigkeiten; Streik, Boykotte; Erhöhung der
Leistungen an Arbeitnehmer und Arbeitskosten; projizierte und
effektive Rendite der vom Unternehmen festgelegten Pensionspläne;
reduzierter Cash-Flow; Zinssätze, die die Höhe der
Unternehmensschulden einschließlich der kurzfristigen
Verbindlichkeiten beeinflussen, Änderungen zu nicht geprüften
Ergebnissen aufgrund gesetzlicher Prüfungen oder der Einschätzung der
Unternehmensführung der unternehmensinternen Kontrolle über
Finanzberichterstattung.


Originaltext: Ball Packaging Europe
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=58220
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_58220.rss2

Pressekontakt

Sylvia Blömker
Director Public Relations
Ball Packaging Europe Holding GmbH & Co. KG
Kaiserswerther Str. 115
D-40880 Ratingen
Phone: +49 (0)2102 130-451
Fax: +49 (0)2102 130-516
mailto:sylvia_bloemker@ball-europe.com


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