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Herceptin(R) präoperativ eingesetzt kann den Tumor bei fast doppelt so vielen Patienten zerstören, als Chemotherapie allein

Geschrieben am 03-06-2007

Chicago, Illinois (ots/PRNewswire) -

- Substantielles Schrumpfen des Krebsgewebes erhöht Anteil an
brusterhaltenden Operationen bei Patienten mit fortgeschrittener
HER2-positiver Erkrankung

- NUR FÜR MEDIEN AUSSERHALB DER USA

Neue, heute präsentierte Daten zeigen, dass die Beigabe von
Herceptin(R) (trastuzumab) zur Chemotherapie vor einer
Brustkrebsoperation die Therapie-Response signifikant erhöhen kann,
was zu einem erheblichen Schrumpfen und sogar einem vollkommenen
Verschwinden des Tumors führen kann. Die auf dem Annual Meeting der
American Society of Clinical Oncology (ASCO) präsentierte Phase III
Studie erforschte den Einsatz von neoadjuvantem (Behandlung vor der
Operation) Herceptin in Verbindung mit Chemotherapie bei Patienten
mit lokal fortgeschrittenem HER2-positiven Brustkrebs, einer
besonders aggressiven Form der Erkrankung.

Die Ergebnisse aus der NeOAdjuvant Herceptin (NOAH) Studie
zeigten, dass Herceptin plus Chemotherapie den Tumor vollständig
zerstörten (eine pathologisch vollkommene Response auf die
Behandlung), und zwar bei nahezu doppelt so vielen Patienten (43 %),
verglichen mit nur 23 % der Patienten, die nur mit Chemotherapie
behandelt wurden.(1) Die Studienergebnisse sind äusserst ermutigend,
da diese erhöhte Response auf die Therapie nicht nur zu
brusterhaltenden Operationen, sondern auch zu einer erhöhten
Überlebensrate der Patienten führt.

"HER2-positiver Brustkrebs bleibt eine schwerwiegende, klinische
Diagnose, da es bei vielen Patienten zu einem Rückfall und einer
Progression kommt. Neoadjuvante Chemotherapie wird Patienten
verabreicht, um zu versuchen, nicht-operable Tumoren entfernbar zu
machen", sagte Professor L. Gianni, Direktor für Medizinische
Onkologie, Fondazione IRCCS Istituto Nazionale Tumori, in Mailand.
"Die Zugabe von Herceptin zur neoadjuvanten Chemotherapie zeigt
extrem grosse Vorteile für Patienten".

HER2-positiver Brustkrebs betrifft etwa 20 - 30 Prozent der Frauen
mit Brustkrebs.(2) Er verlangt besondere Aufmerksamkeit, da die
Tumoren typischer Weise rasch wachsen und eine hohe
Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall besteht.

"Diese ermutigenden Ergebnisse tragen zur substantiellen
Evidenzlage von Herceptin als Grundlade für die Behandlung von
HER2-positivem Brustkrebs bei", sagte Dr. Jean-Jacques Garaud, Leiter
des Global Drug Development von Roche. Neben der Erbringung von
erwiesenen Überlebensvorteilen bei fortgeschrittenem, HER2-positivem
Brustkrebs und der besten Chance auf eine Heilung bei frühem
Brustkrebs hat Herceptin nun sein Potential gezeigt, das Ausmass an
erforderlichem, operativem Eingriff bei Patienten mit lokal
fortgeschrittener Erkrankung zu verringern. Dies sind sehr
erfreuliche Nachrichten für Patienten mit dieser besonders
aggressiven Form von Brustkrebs".

Redaktionelle Hinweise:

Näheres über NOAH

NOAH ist eine Phase III Studie zur Bewertung von neoadjuvantem
Herceptin in Kombination mit Chemotherapie bei Patienten mit
HER2-positivem, lokal fortgeschrittenem Brustkrebs (LABC). 228
Patienten mit zentral bestätigtem HER2-positivem LABC wurden für die
Studie rekrutiert. 115 Patienten erhielten die Standard-Chemotherapie
plus Herceptin (ein Jahr lang) und 113 Patienten erhielten nur
Chemotherapie vor der Operation. Parallel dazu erhielten 99 Patienten
mit HER2-negativem Brustkrebs nur eine Chemotherapie.

Die Beigabe von Herceptin zur Chemotherapie erhöhte signifikant
die pathologisch vollständige Response-Rate (43 % versus 23 %;
p=0,002) und die gesamte pathologisch vollständige Response-Rate
(einschliesslich der Zerstörung von Tumor von Lymphknoten) (38%
versus 20 %; p=0,003). Die Behandlung wurde mit einer akzeptablen
Herzsicherheit gut toleriert.

Die Studie läuft noch und Überlebensdaten ohne Ereignisse werden
gebildet.

Das NOAH Protokoll ist eine gemeinsame Anstrengung der Fondazione
Michelangelo, Grupo SOLTI und Roche.

Näheres über Brustkrebs

Brustkrebs ist die weltweit häufigste Krebsart von Frauen.(3)
Jedes Jahr werden mehr als eine Million neue Fälle von Brustkrebs
weltweit diagnostiziert und fast 400.000 Menschen pro Jahr sterben an
dieser Krankheit.(4)

Beim HER2-positivem Brustkrebs sind erhöhte Mengen des
HER2-Proteins an der Oberfläche der Tumorzellen vorhanden. Dies
versteht man unter "HER2-Positivität". Grosse Mengen an HER2 sind bei
einer besonders aggressiven Form der Erkrankung vorhanden, die kaum
auf Chemotherapie anspricht. Forschungen zeigen, dass
HER2-Positivität etwa 20 - 30 Prozent der Frauen mit Brustkrebs
betrifft.

Näheres über Herceptin (trastuzumab)

Herceptin ist ein humanisierter Antikörper, der entwickelt wurde,
um die Funktion von HER2 anzuvisieren und zu blockieren, ein von
einem spezifischen Gen produziertes Protein mit krebserregendem
Potential. Es hat sowohl bei der Behandlung von frühem, als auch
fortgeschrittenem (metastasierendem) Brustkrebs Wirkung gezeigt.
Sowohl allein als Monotherapie verabreicht, als auch in Kombination
mit oder nach Standard-Chemotherapie hat Herceptin eine Verbesserung
der Response-Rate, des erkrankungsfreien Überlebens und des
allgemeinen Überlebens gezeigt, während die Lebensqualität der Frauen
mit HER2-positivem Brustkrebs aufrechterhalten wurde.

Herceptin hat im Jahr 2000 in der Europäischen Union die Zulassung
für fortgeschrittenen (metastasierenden) HER2-positiven Brustkrebs
erhalten, für frühen HER2-positiven Brustkrebs im Jahr 2006. Im
fortgeschrittenen Stadium ist Herceptin nun zugelassen für den
Einsatz als First-Line-Therapie in Kombination mit Paclitaxel, wenn
Anthracycline nicht geeignet sind, als First-Line-Therapie in
Kombination mit Docetaxel und als alleiniger Wirkstoff in der
Third-Line-Therapie. Im April 2007 hat Herceptin die Europa-Zulassung
für den Einsatz in Kombination mit einem Aromatase-Inhibitor für die
Behandlung von post-menopausalen Patientinnen mit HER2 und
Hormonrezeptor-co-positivem Brustkrebs erhalten.

Im Frühstadium ist Herceptin zugelassen für den Einsatz gemäss der
Standard (adjuvanten) Chemotherapie. Herceptin wird in den
Vereinigten Staaten von Genentech, in Japan von Chugai und
international von Roche vermarktet. Seit 1998 wurde Herceptin
eingesetzt, um nahezu 400.000 HER2-positive Brustkrebspatienten rund
um den Globus zu behandeln.

Näheres über Roche

Roche hat seine Zentrale in Basel, Schweiz und ist eine der
weltweit führenden, forschungsorientierten Gruppen im Bereich
Pharmazeutika und Diagnostika. Als das weltweit grösste
Biotech-Unternehmen und Innovator von Produkten und Dienstleistungen
für die Früherkennung, Prävention, Diagnose und Behandlung von
Erkrankungen, trägt die Gruppe auf einer breiten Front für die
Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität der Menschen bei.
Roche ist weltweit führend bei In-Vitro Diagnostika und Arzneimitteln
für Krebs und Transplantation, ein Marktführer in Virologie und aktiv
in anderen, wesentlichen, therapeutischen Gebieten wie
Autoimmunerkrankungen, Entzündungen, Stoffwechsel und
Zentralnervensystem. 2006 meldete der Geschäftsbereich Pharmazeutika
einen Umsatz von 33,3 Mrd. Schweizer Franken, der Geschäftsbereich
Diagnostika verzeichnete einen Umsatz von 8,7 Mrd. Schweizer Franken.
Roche beschäftigt weltweit etwa 75.000 Mitarbeiter und verfügt über F
& E Verträge und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern,
einschliesslich über Mehrheitsanteile an Genentech und Chugai.
Weitere Informationen über die Roche Group sind verfügbar im Internet
unter www.roche.com.

Alle in dieser Presseaussendung verwendeten oder genannten
Handelsmarken sind gesetzlich geschützt.

Kostenlose Video Clips in TV-Standard finden Sie unter:
www.thenewsmarket.com.

(1) Gianni L, et al., Neoadjuvant trastuzumab in locally advanced
breast cancer (NOAH):antitumor and safety analysis. Abstract # 532.
American Society of Clinical Oncology Annual Meeting 2007

(2) Harries M, Smith I. The development and clinical use of
trastuzumab (Herceptin). Endocr Relat Cancer 9: 75-85, 2002.

(3) World Health Organization,
http://www.who.int/cancer/detection/breastcancer/en/

(4) Ferlay J, et al., GLOBOCAN 2002. Cancer Incidence, Mortality
and Prevalence Worldwide. IARC CancerBase No.5, Version 2.0.
IARCPress, Lyon, 2004. 2004

Für weitere Informationen, wenden Sie sich bitte an:
Nils Eckardt
F. Hoffmann-La Roche Ltd
Mobiltelefon: +41-79-593-4357
Nils.eckardt@roche.com
Harriet Farmer
Ketchum
Mobiltelefon: +44-(0)-7956-968-098
Harriet.farmer@ketchum.com

Originaltext: Roche Pharmaceuticals
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=24678
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_24678.rss2

Pressekontakt:
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Hoffmann-La Roche Ltd, Mobiltelefon: +41-79-593-4357,
Nils.eckardt@roche.com; Harriet Farmer, Ketchum, Mobiltelefon:
+44-(0)-7956-968-098, Harriet.farmer@ketchum.com


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