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ZDF-Programmhinweis / Mittwoch, 20. Juni 2007, 22.15 Uhr / Abenteuer Wissen / Unsichtbare Gefahr - Spurensuche im Trinkwasser

Geschrieben am 16-05-2007

Mainz (ots) - Mittwoch, 20. Juni 2007, 22.15 Uhr

Abenteuer Wissen
Unsichtbare Gefahr - Spurensuche im Trinkwasser

Unser Trinkwasser gehört zu den saubersten und am besten
kontrollierten der Welt. Kein Status, auf dem sich die
Verantwortlichen ausruhen könnten. Denn die Qualität des Trinkwassers
zu garantieren, ist ein immerwährender Wettlauf mit den neuesten
Produkten der Chemieindustrie und Pharmaindustrie. "Abenteuer Wissen"
geht beunruhigenden Indizien nach und will wissen: Wie sicher ist
unser Wasser wirklich, und was wird getan, um mögliche Risiken und
Gefahren auszuschließen?

Seuchengefahr im Abwasser: Wenn tödliche Erreger die Kanalisation
erreichen
Ein Notfall in der Uniklinik Münster macht klar, wie sensibel
Abwässer gehandhabt werden müssen: Ein Patient mit Lassa-Fieber wird
eingeliefert und sofort isoliert, denn für die anderen Patienten, das
Personal und die Bevölkerung besteht akute Ansteckungsgefahr. Die
Körperflüssigkeiten des Erkrankten dürfen auf keinen Fall ins
Abwasser gelangen - in der Kanalisation könnten Ratten mit den
Erregern infiziert werden und eine Epidemie auslösen. Wie kann
vermieden werden, dass solche Erreger ins Trinkwasser gelangen? Im
Kanalschacht der Uniklinik Mainz finden Forscher ebenfalls
Bedenkliches: hohe Konzentrationen von Antibiotika sowie zahllose
resistente Keime, die die Kläranlage überleben werden. Neue
Forschungsprojekte versprechen Abhilfe.

Notfall im Wasserwerk: Wenn Gift im Wasser entdeckt wird
Forscher weisen in Talsperren den hochgradig Krebs erregenden Stoff
PFT nach. Auch in der Ruhr, einem Nebenfluss des Rheins, der vier
Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt, wird dieser Stoff
entdeckt. Der Verursacher: ein Dünger. Die Krebs erzeugende
Chemikalie sickerte über Jahre ins Grundwasser. Verunreinigungen wie
diese stellen die Wasserwerker vor große Herausforderungen. Die
Brunnen müssen ständig kontrolliert und notfalls vorübergehend
geschlossen werden, manchmal für Monate. Moderne Verfahren und
Techniken sollen den Wissenschaftlern helfen, die Krebs erregenden
Stoffe mit neu entwickelten Methoden aus dem Wasser zu entfernen.

Wasserversorgung im Notfall: Wenn die Pegelstände der großen
Flüsse sinken
In und um Berlin sinkt der Grundwasserspiegel. Nicht zuletzt wegen
der Grundwasserabsenkungen durch unverfüllte Löcher des
Braunkohletagebaus in der Lausitz. Diese riesigen Wunden im Erdreich
müssen mit Wasser verfüllt werden. Das dauert Jahre.

Und das Wasser soll aus der Elbe kommen. Doch die Niederschläge
werden in den Sommermonaten in diesem Jahrhundert Experten zufolge um
ein knappes Drittel abnehmen - mit Folgen für die Wasserversorgung.
Einen Teil des Trinkwassers gewinnen Städte, wie z.B. Dresden aus
dem so genannten Uferfiltrat. Dabei handelt es sich um Wasser, das
sich in flussnahen Brunnen sammelt. Doch wenn der Pegelstand fällt,
funktioniert das nicht mehr, dann sickert zu wenig Wasser in die
Brunnen. Seit mehr als zwei Jahren beobachten und protokollieren
Wissenschaftler die bedrohlichen Veränderungen im Wasserhaushalt der
Elbe. Immerhin versorgt sie 18 Millionen Menschen mit Trink- und
Brauchwasser. Erste Ergebnisse liegen bereits vor:
Wasserverfügbarkeit und Wasserqualität schwanken erheblich. Lange
Dürren lassen den Wasserstand rapide sinken. Professor Wolfgang
Cramer aus Potsdam verfolgt voller Sorge die einzelnen Stationen der
problematischen Entwicklung und blickt mit errechneten Daten in die
Zukunft. Er entwirft Simulationsstudien, die deutlich machen, wo
dringender Handlungsbedarf besteht

Mainz, 16. Mai 2007
ZDF Pressestelle

Originaltext: ZDF
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=7840
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_7840.rss2

Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle
Telefon: 06131 / 70 - 2120
Telefon: 06131 / 70 - 2121



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