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Quartalsbericht I / 2007 der Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG / Praktiker Gruppe startet erfolgreich ins neue Jahr / Max Bahr und Ausland sorgen für starkes Wachstum

Geschrieben am 26-04-2007

Kirkel (ots) -

- Konzernumsatz wächst um 22,3 Prozent auf 877,5 Mio. Euro

- Operatives Ergebnis (EBITA) durch einmalige Sondereffekte
belastet

- 24 Praktiker Märkte in Umstellung auf Easy-to-Shop

- Max Bahr ab 1. Februar konsolidiert

- Auslandsgeschäft mit hohem Zuwachs

- Umsatz- und Ergebnisprognose für 2007 bestätigt

Die Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG hat das erste
Quartal 2007 erfolgreich abgeschlossen. "Wir liegen bei Praktiker
voll im Plan, die neue Konzerntochter Max Bahr entwickelt sich besser
als erwartet und bereitet uns viel Freude", kommentiert Wolfgang
Werner, Vorstandsvorsitzender der Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte
Holding AG, den Quartalsabschluss I / 2007. Hinzu komme ein dynamisch
gewachsenes Auslandsgeschäft, das hohe Zuwachsraten sowohl beim
Umsatz als auch beim Ergebnis mit sich gebracht habe.

Die Praktiker Gruppe war auch in den ersten drei Monaten des
Jahres 2007 weiter auf Wachstumskurs. So konnte der Konzernumsatz um
22,3 Prozent auf 877,5 Millionen Euro (Vorjahr 717,7 Millionen Euro)
gesteigert werden. Rund drei Viertel dieses Zuwachses gehen auf die
Integration des operativen Geschäfts von Max Bahr zurück, das seit 1.
Februar 2007 voll konsolidiert wird. Max Bahr allein steuerte in den
Monaten Februar und März 119,7 Millionen Euro bei. Der Gesamtumsatz
von Praktiker - ohne Max Bahr - erhöhte sich um 5,6 Prozent auf 757,8
Millionen Euro, auf vergleichbarer Fläche lag die Steigerungsrate bei
4,6 Prozent.

Deutschland: Gute Umsätze trotz Kapazitätsabbau und Steuererhöhung

Auf dem deutschen Markt konnte der Praktiker Konzern im ersten
Quartal 2007 insgesamt 671,0 Millionen Euro (Vorjahr 560,1 Millionen
Euro) erlösen. Dies entspricht einer Steigerung um 19,8 Prozent. Ohne
den Umsatzanteil von Max Bahr nahm Praktiker im ersten Quartal 551,3
Millionen Euro ein. Das sind 1,6 Prozent weniger als im
vergleichbaren Vorjahresquartal. Bedingt war dieser Rückgang jedoch
durch die Schließung von sieben deutschen Filialen. Auf
vergleichbarer Fläche nahm der Nettoumsatz von Praktiker um 0,2
Prozent zu. Würde man, wie dies der Branchenverband BHB tut, dem
Vorjahresvergleich die Umsätze vor Steuern zugrunde legen, so hätte
der Bruttoumsatz von Praktiker im ersten Quartal 2007 gegenüber dem
ersten Quartal 2006 auf vergleichbarer Fläche um 2,6 Prozent
zugelegt.

Dabei ist zu berücksichtigen, so Praktiker-Chef Werner, dass die
Mehrwertsteuererhöhung im Januar zu einer beträchtlichen
Nachfrageblockade geführt hatte. "Das hat uns einen ganz schwachen
Januar beschert. Schon im Februar konnten wir aber eine deutliche
Belebung des Deutschlandgeschäfts registrieren."

Ausland: Starke Wachstumsimpulse

In Osteuropa boomte das Geschäft von Praktiker wie schon lange
nicht mehr. Der Umsatz der Auslandsaktivitäten stieg um 31,0 Prozent
auf 206,5 Millionen Euro (Vorjahr 157,6 Millionen Euro). Selbst auf
vergleichbarer Fläche konnte eine Steigerung um 19,3 Prozent erzielt
werden. Diese Umsatzsteigerung spiegelt die hervorragende
Positionierung der Marke Praktiker in Osteuropa wider, geht aber zum
Teil auch darauf zurück, dass der zurückliegende Winter dort deutlich
milder ausfiel als in der Vorsaison. Treiber des Wachstums waren die
jüngsten Fokusländer Rumänien und Bulgarien. Werner: "Diese Zahlen
bestätigen eindrucksvoll Strategie und Ausrichtung unserer
Internationalisierung."

Wegen des hohen Umsatzanstiegs ist der Anteil des Segments
International an den Konzernumsätzen weiterhin gestiegen - trotz der
Akquisition von Max Bahr. Er lag im ersten Quartal 2007 bei 23,5
Prozent (Vorjahr 22,0 Prozent).

EBITA durch Sondereffekte beeinflusst

Das operative Ergebnis (EBITA) lag im ersten Quartal bei minus
19,9 Millionen Euro. Das sind 4,0 Millionen Euro weniger als im
Vorjahr (-15,9 Millionen Euro). In Deutschland wurden minus 20,0
Millionen Euro (Vorjahr -11,5 Millionen Euro) ausgewiesen, das
Auslandsgeschäft lieferte einen positiven Ergebnisbeitrag. Er machte
0,1 Millionen Euro aus, das entspricht einer Ergebnisverbesserung
gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres um 4,5 Millionen
Euro.

Ursächlich für die negative Entwicklung des EBITA ist eine Reihe
von Sondereffekten, die sich ausschließlich in Deutschland belastend
niedergeschlagen haben. Zum einen hatte Praktiker in Deutschland
zunächst auf die Weitergabe der Mehrwertsteuererhöhung verzichtet,
was eine Ergebnisbelastung in nahezu zweistelliger Millionenhöhe mit
sich brachte. Zudem schlug sich die Konsolidierung von Max Bahr -
trotz gestiegener Umsatzerlöse - mit einem negativen operativen
Ergebnisbeitrag von 7,0 Millionen Euro nieder, da die
Integrationskosten, soweit sie bereits jetzt erkennbar sind,
berücksichtigt werden mussten. Dabei geht es im Wesentlichen um die
im Laufe des Jahres zu erwartenden Zahlungen aus dem Sozialplan, der
zum Härteausgleich beim Vollzug des strukturbedingten Personalabbaus
in der Max-Bahr-Zentrale in Hamburg dient. Die Umstellung von 24
Praktiker-Märkten auf das Easy-to-Shop-Konzept löste darüber hinaus
Aufwendungen in mittlerer einstelliger Millionenhöhe aus. Bereinigt
man das EBITA um diese Effekte, dann hat sich die operative
Geschäftsentwicklung von Praktiker in Deutschland auch im ersten
Quartal weiter verbessert.

Standortnetz ausgeweitet, Mitarbeiterzahl erhöht

Bedingt durch die Integration von Max Bahr und die fortschreitende
Expansion in Osteuropa hat sich das Vertriebsnetz der Praktiker Bau-
und Heimwerkermärkte Holding AG stark ausgeweitet. So betrieb die
Praktiker Gruppe zum 31. März 2007 insgesamt 418 Bau- und
Heimwerkermärkte. Davon lagen 344 im Inland (Vorjahr 275) und 74 im
Ausland (Vorjahr 65). In Deutschland waren 76 Max-Bahr-Standorte
hinzugekommen, während auf Praktiker-Seite sieben Märkte geschlossen
worden sind. Die Beschäftigtenzahl im Praktiker Konzern erhöhte sich
akquisitions- und expansionsbedingt auf 26.803 gegenüber 21.107 im
Vorjahr. Im Ausland stieg die Mitarbeiterzahl auf 8.223 (Vorjahr
6.784), im Inland auf 18.580 (Vorjahr 14.323).

Investitionen auf höherem Niveau

Der Praktiker Konzern hat im ersten Quartal 2007 21,5 Millionen
Euro (Vorjahr 5,1 Millionen Euro) investiert. Davon entfielen 15,4
Millionen Euro auf das Segment Deutschland. Im Bereich der Marke
Praktiker wurden die Mittel fast ausschließlich für
Konzeptumstellungen, Modernisierungen und Ersatzinvestitionen
bereitgestellt. Bei Max Bahr wurden darüber hinaus in den beiden
konsolidierten Monaten Februar und März auch in die Eröffnung von
vier neuen Märkten investiert. Im Ausland wurden im Berichtszeitraum
6,1 Millionen Euro investiert. Ein neuer Markt ist in Polen eröffnet
worden.

Ausblick: Quartalszahlen bestätigen Umsatz- und Ergebnisprognose
2007

Die aktuelle Geschäftsentwicklung in Deutschland zeigt, dass die
Konsumenten die Erhöhung der Mehrwertsteuer - nach einer temporären
Nachfrageblockade im Januar - weitgehend akzeptiert haben. Die
Konsumstimmung steigt, die Wachstumserwartungen für das
Bruttosozialprodukt sind wiederholt nach oben korrigiert worden.
Zudem ist das Management des Praktiker Konzerns zuversichtlich, schon
im Jahr des Erwerbs hohe Synergieeffekte aus der Akquisition von Max
Bahr realisieren zu können. "Die Ergebnisdynamik im In- und Ausland
sollte ausreichen, die voraussichtlichen Aufwendungen aus der
Umstellung von 67 deutschen Praktiker-Märkten auf das
Easy-to-Shop-Konzept und die einmalig bei Max Bahr anfallenden
Integrationskosten aufzufangen und gleichzeitig die bereits
realisierten Verluste in Folge der Mehrwertsteuererhöhung zu
kompensieren" betonte Praktiker-Vorstandschef Werner. Und weiter:
"Vor diesem Hintergrund bleibt es bei der Einschätzung, die wir schon
bei der Veröffentlichung der Ergebnisse des Jahres 2006 am 3. April
dieses Jahres vorgelegt haben. Wir rechnen im Jahr 2007 mit einer
Umsatzsteigerung auf mehr als vier Milliarden Euro, die zum großen
Teil auf die Akquisition von Max Bahr zurück geht. Aber auch der
Umsatz der Marke Praktiker wird voraussichtlich um mehr als fünf
Prozent zunehmen. Das operative Ergebnis (EBITA), so die Erwartung,
wird mindestens 115 Millionen Euro erreichen und damit über dem
Ergebnis des Vorjahres liegen."

Originaltext: Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte AG
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=32439
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_32439.rss2
ISIN: DE0006943103

Pressekontakt:
Harald Günter
Presse & Information
PRAKTIKER Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG
Am Tannenwald 2
D - 66459 Kirkel
Tel: 06849/95-2030
Fax: 06849/95-1139
Mail: GuenterH@Praktiker.de


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