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4SC berichtet über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2006

Geschrieben am 29-03-2007

Planegg-Martinsried (ots) - Die 4SC AG (Frankfurt, Prime Standard:
VSC) berichtet heute über das Finanzergebnis aus dem Geschäftsjahr
2006. Demnach stiegen die Umsatzerlöse im Berichtsjahr um 77,2
Prozent von 2,068 Mio. Euro im Vorjahr auf 3,664 Mio. Euro in 2006.
Davon entfielen 1,683 Mio. Euro (2005: 0,132 Mio. Euro) auf das
Segment "Drug Discovery & Development". Hintergrund dieser deutlichen
Steigerung ist der erfolgreiche Verkauf der weltweiten Exklusivrechte
der QSB-Substanzen gegen bakterielle Biofilme an die QuoNova LLC.,
Melbourne, Florida, USA. Im Segment "Collaborative Business" stiegen
die Umsatzerlöse leicht um 2,3 Prozent von 1,936 Mio. Euro auf 1,981
Mio. Euro.

Die Verwaltungskosten sanken im Berichtsjahr auf 2,254 Mio. Euro,
in 2005 waren es infolge einmaliger Kosten aus dem erfolgten
Börsenlisting noch 2,998 Mio. Euro. Die Vertriebskosten betrugen
0,518 Mio. Euro nach 0,433 Mio. Euro im letzten Berichtsjahr. Vor dem
Hintergrund gestiegener Kosten für Fremdleistungen im Zuge klinischer
und vorklinischer Studien erhöhten sich die Forschungs- und
Entwicklungskosten von 4,259 Mio. Euro im Vorjahr auf 5,708 Mio.
Euro. Dank höherer Umsatzerlöse und geringerer Verwaltungskosten
entwickelte sich das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit deutlich
besser als im Vorjahr und betrug - 5,530 Mio. Euro nach - 6,337 Mio.
Euro in 2005. Das Periodenergebnis des Berichtsjahres lag bei - 5,540
Mio. Euro (2005: - 6,277 Mio. Euro). Das unverwässerte und
verwässerte Ergebnis belief sich auf - 0,50 Euro (2005: - 0,77 Euro)
je Aktie.

Im Mai 2006 fand eine Kapitalerhöhung unter Ausschluss des
Bezugsrechts statt, durch die sich das Grundkapital der Gesellschaft
von 10,530 Mio. Euro auf 11,461 Mio. Euro erhöhte. Im Rahmen der
Kapitalerhöhung wurden netto 4,120 Mio. Euro Eigenkapital
eingeworben. Das Eigenkapital der 4SC AG lag zum 31. Dezember 2006
bei 7,854 Mio. Euro (2005: 9,159 Mio. Euro) und die Eigenkapitalquote
betrug 78,8 Prozent (2005: 81,5 Prozent). Der Bestand an
Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten (Wertpapiere) belief
sich auf 2,522 Mio. Euro (6,878 Mio. Euro im Vorjahr). Darüber hinaus
verfügt die Gesellschaft über nicht in den Zahlungsmitteln und
Zahlungsmitteläquivalenten ausgewiesene Wertpapiere in Höhe von 1,949
Mio. Euro.

Highlights der Unternehmensentwicklung in 2006 Im Berichtsjahr
2006 hat die 4SC AG deutliche Fortschritte in ihrer Projektpipeline
erzielt. Von den insgesamt sechs Pipeline-Projekten konnte für das am
weitesten fortgeschrittene Projekt mit dem Medikamentenkandidaten
SC12267 zur Behandlung von Rheumatoider Arthritis plangemäß eine
klinische Phase IIa-Studie gestartet werden. Nach umfangreichen
Vorarbeiten erhielt die 4SC AG Ende des Jahres die entsprechende
Behördengenehmigung. Die Studie an Patienten mit Rheumatoider
Arthritis wird an insgesamt dreizehn Zentren in Deutschland, Polen
und Serbien durchgeführt. Ziel ist es, die therapeutische Wirksamkeit
und Sicherheit von SC12267 nachzuweisen und die geeignete Dosierung
für die weitere Entwicklung festzustellen.

Die Ergebnisse der Studie werden für das vierte Quartal 2007
erwartet. "Sollten diese erwartungsgemäß ausfallen, dürfte dies die
Attraktivität unseres Medikamentenkandidaten für potenzielle
Pharmapartner nochmals deutlich erhöhen," betont Ulrich Dauer, CEO
der 4SC AG.

Auch bei weiteren Pipeline-Projekten erzielte die 4SC AG
Fortschritte. Aus den drei präklinischen Projekten wurden zwei neue
potenzielle Kandidaten für die klinische Entwicklung nominiert:
SC68896 gegen Krebserkrankungen und SC71570 gegen chronische
Darmentzündungen und Rheumatoide Arthritis. Bei planmäßigem Verlauf
könnte das Unternehmen für beide Projekte noch in 2007 die klinische
Prüfgenehmigung beantragen. Zudem erweiterte das Unternehmen seine
Pipeline um ein sechstes Projekt, das sich derzeit in präklinischen
Untersuchungen befindet: Gemeinsam mit der Universität Münster
entwickelt die 4SC AG mit SC75741 einen Medikamentenkandidaten gegen
Influenza A- und Hepatitis C-Virusinfektionen.

Erfolge verzeichnete die 4SC AG auch außerhalb ihrer aktiv
vorangetriebenen Pipeline-Projekte: So meldete das Unternehmen kurz
vor Jahreswende den erfolgreichen Abschluss einer Lizenzvereinbarung
für seine QSB-Substanzen gegen bakterielle Biofilme. Dieses Projekt
stammte aus Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus der Zeit vor
der strategischen Entscheidung, den therapeutischen Fokus auf
Entzündungserkrankungen und Krebs zu setzen. Neben entsprechenden
Zahlungen für die Exklusivrechte an ihren Biofilm-Blockern erhielt
die 4SC AG eine 10-prozentige Beteiligung an der neu gegründeten
QuoNova LLC., die die QSB-Substanzen weiter entwickeln und vermarkten
soll. Auch diese Beteiligung soll mittelfristig zur Wertsteigerung
der 4SC AG beitragen.

Positiv entwickelte sich schließlich auch das
Kooperationsgeschäft: Im Oktober meldete die 4SC AG den erfolgreichen
Abschluss der Forschungskooperation mit der japanischen Sanwa Kagaku
Kenkyusho Co., Ltd. im Bereich Diabetes. Die Ziele der Kooperation
wurden in unerwartet kurzer Zeit erreicht, an den weiteren Erfolgen
des Diabetes-Projekts partizipiert die 4SC AG im Rahmen von
potenziellen Meilensteinzahlungen und Umsatzbeteiligungen. In der
seit 2003 laufenden Kooperation mit der Schwarz Pharma AG konnte
ebenfalls ein wichtiger Meilenstein erreicht werden. Schwarz Pharma
hat jedoch im Zuge seiner strategischen Neupositionierung die
Einstellung der F&E-Aktivitäten im Bereich Urologie beschlossen, die
entsprechenden Projektrechte wurden gegen eine Beteiligung an
potenziellen Lizenzeinnahmen auf die 4SC AG übertragen. Das
Unternehmen plant, das Projekt an einen geeigneten
Kooperationspartner mit entsprechendem therapeutischen Fokus
auszulizenzieren

Ausblick

In 2007 steht der Ausbau der sechs Pipeline-Projekte im
Vordergrund der Weiterentwicklung des Unternehmens. Die
Studienergebnisse aus der klinischen Phase IIa-Studie für den
Medikamentenkandidaten SC12267 werden für das vierte Quartal 2007
erwartet. Und auch die anderen Medikamentenkandidaten sollen kurz-
und mittelfristig wichtige Meilensteine in der Entwicklung erreichen.
Zudem könnten in Kürze weitere Projekte auf Basis bereits bestehender
Entwicklungskandidaten in die Pipeline aufgenommen werden, die
zusätzliches Wertschöpfungspotenzial beinhalten und für eine weitere
Risikostreuung im Projektportfolio sorgen. Entsprechende
Entwicklungsoptionen werden derzeit geprüft.

Die Pipeline-Fortschritte implizieren ein zunehmendes
Auslizenzierungs- und Erlöspotenzial, bedeuten aber auch weiter
steigende Entwicklungskosten, insbesondere für Projekte in den
klinischen Phasen. Auch vor diesem Hintergrund rechnet die
Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2007 erneut mit einem negativen
Periodenergebnis. In Anbetracht der aktuellen Projektfortschritte und
laufenden Gespräche erwartet die 4SC AG jedoch relevante Umsätze aus
Kooperationen im Segment "Collaborative Business" sowie
voraussichtlich Lizenzerlöse im Geschäftsbereich "Drug Discovery &
Development". Sie rechnet daher in Summe mit weiter steigenden
Umsätzen, die für 2007 insgesamt zu einem besseren Ergebnis als in
der Vergleichsperiode 2006 führen sollten.

Den Geschäftsbericht der 4SC AG können Sie unter http://www.4sc.de
abrufen.

Über 4SC:

Die 4SC AG (ISIN DE0005753818) notiert seit dem 15. Dezember 2005
im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit derzeit 59
Mitarbeitern entwickelt das 1997 gegründete Unternehmen neuartige
Wirkstoffe gegen Entzündungserkrankungen und Krebs mit Hilfe einer
auf Chemieinformatik gestützten Technologieplattform. Dabei wird das
traditionelle Hochdurchsatzscreening von Wirkstoffkandidaten vom
Labor auf den Computer verlagert. Auf diese Weise kann das
Unternehmen deutliche Kosten- und Zeitvorteile sowie erhöhte
Erfolgsquoten in der Medikamentenentwicklung erzielen. Die 4SC AG
nutzt ihre patentgeschützte Technologieplattform, um eine nachhaltige
Projektpipeline an Wirkstoffen aufzubauen, die bis in frühe klinische
Phasen ("Proof of Concept") entwickelt und anschließend gegen Vorab-
und Meilensteinzahlungen sowie Umsatzbeteiligungen an die
Pharmaindustrie auslizenziert werden sollen. Aktuell besteht die
Pipeline aus sechs Projekten. Das erste Projekt zur Behandlung von
Rheumatoider Arthritis durchläuft derzeit die klinische Phase IIa.
Vier weitere Produktkandidaten befinden sich in präklinischer
Entwicklung sowie ein weiteres Projekt im Forschungsstadium. Darüber
hinaus setzt das Unternehmen seine Technologieplattform in
Kooperationen mit Pharma- und Biotechnologieunternehmen ein und
erzielt damit auch bereits erste Umsätze.

Rechtlicher Hinweis:

Dieses Dokument kann Prognosen, Schätzungen und Annahmen im
Hinblick auf unternehmerische Pläne und Zielsetzungen, Produkte oder
Dienstleistungen, zukünftige Ergebnisse oder diesen zugrundliegende
oder darauf bezogene Annahmen enthalten. Jede dieser in die Zukunft
gerichteten Angaben unterliegt Risiken und Ungewissheiten, die nicht
vorhersehbar sind und außerhalb des Kontrollbereichs der 4SC AG
liegen. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in diesen
zukunftsgerichteten Angaben enthalten sind.

Originaltext: 4SC AG
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=29378
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_29378.rss2
ISIN: DE0005753818

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
4SC AG
Bettina von Klitzing
Manager Public Relations & Investor Relations
Tel: +49 89 700 763 - 0
E-Mail: Bettina.von.Klitzing@4sc.com


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