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Bauwirtschaft am Jahresanfang 2007: - Baukonjunktur profitiert von guter Witterung - Umsatz im Januar um 18 % gestiegen - Anstieg der Auftragseingänge um 20 % - Unternehmen stocken Personalbestand um

Geschrieben am 23-03-2007

Berlin (ots) - Der im letzten Jahr zu beobachtende Aufschwung der
Baukonjunktur hat sich zu Jahresbeginn 2007 fortgesetzt. Wie der
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe
seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, ist der baugewerbliche Umsatz
im Bauhauptgewerbe im Januar diesen Jahres im Vergleich zum
Vorjahresmonat um nominal 17,9 % gestiegen. Die Bauunternehmen
nutzten die gute Witterung, um die hohen Auftragsbestände vom
Jahresende 2006 sukzessive abzuarbeiten. Die Entwicklung der
Auftragseingänge gibt aber auch für die nächsten Monate Anlass zu
Optimismus: Die Ordertätigkeit ist im Januar um nominal 19,8 %
gestiegen (preisbereinigt: 14,7 %).

Der Konjunkturaufschwung hat seit Sommer 2006 auch den
Bauarbeitsmarkt erreicht. Diese Tendenz verstärkte sich im Januar:
Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe lag mit 685.500 - auch
witterungsbedingt - um 4,7 % bzw. 30.500 Personen über dem Wert des
Vorjahresmonats. Die Zahl der Arbeitslosen mit bauhauptgewerblichen
Berufen ist im gleichen Zeitraum sogar um 37 % auf 186.000
zurückgegangen. Zudem meldeten die Unternehmen vermehrt offene
Stellen.

Motor des Aufschwungs ist weiterhin der Wirtschaftsbau: Die
Umsätze lagen im Januar um 21 %, die Auftragseingänge um 31,4 % über
dem Niveau des Vorjahresmonats. Aber auch die Unternehmen des
Wohnungsbaus meldeten im Januar noch steigende Umsätze (21,4 %). Die
Unternehmen haben die - durch die Vorzieheffekte aus der Abschaffung
der Eigenheimzulage und der Mehrwertsteuererhöhung hervorgerufenen -
hohen Auftragsbestände 2006 nicht komplett abgearbeitet. Wie erwartet
hielten sich die Bauherren mit neuen Aufträgen zum Jahresanfang aber
zurück: Die Ordertätigkeit sank um 0,7 %.

Im Öffentlichen Bau wirkte sich die bessere Finanzlage der
Gebietskörperschaften positiv aus: Der Umsatz stieg um 9,5 %.
Insbesondere der Straßenbau weist einen überdurchschnittlich hohen
Anstieg auf (17,3 %). Auch die Zurückhaltung bei der Auftragsvergabe
hat die Öffentliche Hand aufgegeben: Die Auftragseingänge lagen um
17,1 % über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Zu schaffen machen den Bauunternehmen weiter steigende Preise für
Vorprodukte: Der Erzeugerpreisindex für Betonstahl in Stäben lag im
Januar diesen Jahres um 18 % über dem Wert von Januar 2006; im
Februar betrug die Preissteigerung sogar schon 21 %. Der Preis für
Bitumen aus Erdöl ist im Januar um 17 % gestiegen und der Preis für
Halbzeug aus Kupfer sogar um 23 %. Bei einem Anteil der
Materialkosten am Bruttoproduktionswert im Bauhauptgewerbe von
durchschnittlich 30 % kann sich diese Entwicklung schnell negativ auf
die Ertragslage auswirken.

Originaltext: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=24058
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_24058.rss2

Pressekontakt:
Ansprechpartner: Dr. Heiko Stiepelmann
Funktion: Stellv. Hauptgeschäftsführer und
Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft,
Information und Kommunikation
Tel: 030 - 21286 140, Fax: 030 - 21286 189
E-Mail: Heiko.Stiepelmann@bauindustrie.de


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