(Registrieren)

Chrysler Group kann bei globaler Strategie auf solidem Absatzzuwachs in Kanada, Mexiko und internationalen Märkten aufbauen

Geschrieben am 04-01-2007

Auburn Hills, Michigan (ots/PRNewswire) -


- Absatz in Märkten ausserhalb der USA steigt in 2006 um 6,6 Prozent
- Unternehmen verzeichnet Absatzplus ausserhalb NAFTA (15 Prozent), in
Mexiko (3,3 Prozent) und Kanada (1,7 Prozent)
- Neue Produkte, wie Dodge Caliber oder Jeep(R) Compass beflügeln
weltweitenAbsatzzuwachs
- Chrysler Group will internationales Wachstum innerhalb der kommenden
fünf Jahre verdoppeln
- Chrysler Group und China Motor Corp. unterzeichnen Absichtserklärung
zum Verkauf eines in Taiwan hergestellten Kleintransporter in Mexiko
- Lokale Produktion des neuen Chrysler Sebring in China startet im Laufe
des Jahres 2007


Im Zusammenhang mit einem deutlichen Zuwachs beim Jahresabsatz in
internationalen Märkten, hat die Chrysler Group zwei weitere globale
Allianz- Projekte bekannt gegeben. Das Unternehmen plant einen in
Taiwan produzierten Kleintransporter auf dem mexikanischen Markt
einzuführen und wird mit der Produktion des neuen Chrysler Sebring
in China für den lokalen Markt beginnen.

Diese Pläne folgen nur eine Woche nachdem das Unternehmen
ausserdem bestätigt hat, dass die Chrysler Group eine
Absichtserklärung ("letter of intent") über die Produktion von
Kleinwagen mit dem chinesischen Hersteller Chery Automobile Co.
unterschrieben hat. Die Kooperation bedarf noch der Zustimmung des
Aufsichtsrats der DaimlerChrysler AG sowie der chinesischen
Regierung. Die Fahrzeuge aus dieser Zusammenarbeit plant die Chrysler
Group in der NAFTA-Region, europäischen Märkten und potentiellen
weiteren Märkten anzubieten.

Die Chrysler Group hat 2006 in den Märkten ausserhalb der USA
Rekordzuwächse verzeichnet. Der Absatz stieg um 6,6 Prozent auf
555.924 Einheiten. Dieser Zuwachs umfasst eine Steigerung der
Absatzzahlen um 1,7 Prozent in Kanada, 3,3 Prozent in Mexiko sowie 15
Prozent ausserhalb NAFTA und war vor allem getrieben vom Erfolg der
in 2006 eingeführten neuen Modelle, wie etwa dem Dodge Caliber und
dem Jeep Compass.

"Angesichts der zunehmend globalen Dimension unseres
Wettbewerbsumfelds, werden internationale Initiativen wesentlich zum
Erfolg der Chrysler Group in den kommenden Jahren beitragen", sagt
Tom LaSorda, President und CEO Chrysler Group. "Unser Unternehmen hat
eine solide Strategie für nachhaltiges und profitables
internationales Wachstum und die bisherigen Resultate zeigen, dass
diese Strategie in die richtige Richtung geht. Im Zeitraum der
kommenden fünf Jahre halten wir es für möglich, unser internationales
Wachstum zu verdoppeln."

Weltweiter Absatz 2006

Der weltweite Absatz der Chrysler Group ist in 2006 um 4,5 Prozent
auf 2.698.429 (i.V. 2.826.131) Einheiten zurückgegangen. In den USA,
dem wettbewerbintensivsten Automobilmarkt der Welt, sank der Absatz
um sieben Prozent auf 2.142.505 (i.V. 2.304.833) Einheiten. Das
Unternehmen konnte das vierte Quartal 2006 mit einem positiven Trend
beenden und steigerte seinen Absatz im Dezember 2006 - gegen einen
schwächeren U.S.-Gesamtmarkt - um ein Prozent auf 190.415 Einheiten
verglichen mit 189.449 im Dezember 2005 . Wichtige Impulse dafür
gaben die zehn Produktneuheiten der Marken Chrysler, Jeep und Dodge,
die eine positive erste Kundenresonanz verzeichnen.

DaimlerChrysler Canada konnte 2006 mit einem Absatzzuwachs in fünf
aufeinander folgenden Monaten beenden. Der Jahresabsatz in Kanada
stieg um 1,7 Prozent auf 220.553 (i.V. 216.857) Einheiten. Damit
konnte DaimlerChrysler Canada seine Marktposition als zweitgrösster
Automobilhersteller in Kanada behaupten. Die Steigerung wurde sowohl
vom Erfolg der bestehenden als auch der neu eingeführten Modelle
getragen.

Der Absatz in Mexiko stieg in 2006 um 3,3 Prozent auf 128.446
Einheiten verglichen mit 124.353 Einheiten im Vorjahr. Die Fahrzeuge
der Marken Chrysler, Jeep und Dodge konnten im vergangenen Jahr
Zuwächse verzeichnen, da das Unternehmen mit attraktiven neuen
Modellen erfolgreich zusätzliche Kundengruppen in wichtigen
Marktsegmenten erschlossen hat.

2006 war das zweitbeste Verkaufsjahr der Chrysler Group in den
Märkten ausserhalb NAFTA innerhalb der vergangenen zehn Jahre. Dort
erzielte das Unternehmen ein deutliches Absatzplus von 15 Prozent auf
206.925 (i.V. 180.088) Einheiten. Der Absatz in Europa, der etwas
mehr als die Hälfte des Ergebnisses ausserhalb NAFTA ausmacht, stieg
um 20 Prozent auf 110.599 Einheiten. Die Chrysler Group konnte das
Jahr in diesen Märkten mit 19 aufeinander folgenden Absatzzuwächsen
im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten abschliessen.

Kleintransporter für mexikanischen Markt

"Wachstumschancen ausserhalb der USA gewinnen zunehmend an
Bedeutung", sagt Tom LaSorda. "Das vorhandene Potenzial umfasst neue
Absatzmärkte, zusätzliche Marktsegmente, neue Kooperationspartner
sowie neue Einkaufsmärkte für Komponenten und Teile."

Die internationale Strategie der Chrysler Group baue auf den
traditionellen Stärken des Unternehmens auf, fügt LaSorda hinzu. Zu
diesen gehöre die Fähigkeit, schnell und mit kreativen Ansätzen auf
neue, sich bietende Chancen zu reagieren. Strategische Allianzen mit
Partnern zu bilden, sei ein Eckpfeiler dieser Strategie.

Die Chrysler Group hat ein "Memorandum of Understanding" mit der
China Motor Corp. (CMC) über den Export eines Kleintransporters nach
Mexiko unterzeichnet. CMC wird dieses Fahrzeug am
Unternehmensstandort in Yangmei (Taiwan) produzieren. Es soll in
Mexiko unter der Marke Dodge verkauft werden.

CMC ist ein langjähriger Partner von DaimlerChrysler. Das
Unternehmen produziert den Chrysler Voyager Minivan in Taiwan für den
dortigen Markt. Die Chrysler Group wird ausserdem unter
Lizenzvereinbarung mit CMC und der Fujian Motor Group Minivans in
Fuzhou (China) für den chinesischen Markt produzieren.

Produktion des Chrysler Sebring in China

Im Laufe des Jahres 2007 wird mit der Produktion des neuen
Chrysler Sebring bei Beijing-Benz DaimlerChrysler Automotive Co.
(BBDC) in Peking für den chinesischen Markt begonnen. BBDC ist ein
Gemeinschaftsunternehmen der Beijing Automotive Industry Holding Co.
Ltd. und DaimlerChrysler.

Für die Produktion des Sebring werden Kapazitäten im neuen
BBDC-Werk genutzt, in dem bereits der Chrysler 300C, die
Mercedes-Benz E-Klasse sowie der Mitsubishi Outlander produziert
werden. Der Vierzylinder-Weltmotor des Sebring wird im Werk der
Global Engine Manufacturing Alliance (GEMA) in Dundee (Michigan, USA)
produziert und für die lokale Produktion nach China exportiert. GEMA
ist ein Joint Venture von DaimlerChrysler, Mitsubishi Motors Corp.
und Hyundai Motor Co.

Weltweite Wachstumstrategie

Globale Partnerschaften und Gemeinschaftsunternemen sind Teil der
von der Chrysler Group konsequent verfolgten Strategie, neue
Geschäftsmodelle zu entwickeln, die der heutigen Realität einer
globalen Automobilindustrie Rechnung tragen.

Die Vereinbarung mit Chery unterstreicht die beschriebene
Strategie. Die Partnerschaft erlaubt der Chrysler Group, mit einem
Kleinwagen auf Marktbedürfnisse zu reagieren - schnell, unter
Berücksichtigung niedriger Kosten bei hoher Qualität und mit geringen
Investitionskosten.

Ein weiteres Beispiel für eine internationale Kooperation der
Chrysler Group ist eine Lizenzvereinbarung, die im vergangenen Jahr
mit dem russischen Hersteller GAZ beschlossen wurde. Diese ermöglicht
GAZ die vorherige Generation des Chrysler Sebring und des Dodge
Stratus herzustellen und in Russland unter der Marke GAZ zu
verkaufen. Als Teil der Vereinbarung hat GAZ Produktionwerkzeuge des
Chrysler Group Werks in Sterling Heights (Michigan) - in dem die
Modelle zuvor vom Band liefen - erworben. Die Motoren für die Modelle
liefert die Chrysler Group von ihrem Standort Saltillo (Mexiko) aus
an GAZ.

Weitere Informationen von DaimlerChrysler im Internet:
www.media.daimlerchrysler.com

Originaltext: Chrysler Group
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=64190
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_64190.rss2

Pressekontakt:
Lori McTavish, Telefon: +1-248-512-2642, Mike Aberlich, Telefon:
+1-248-512-2704


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

47251

weitere Artikel:
  • Das vaskuläre Rekonstruktions- und Zuführsystem CORDIS ENTERPRISE(TM) zur unterstützenden Behandlung intrakranialer Aneurysmen erhält CE-Zulassung in Europa Waterloo, Belgien (ots/PRNewswire) - Cordis Neurovascular, Inc. gab heute bekannt, dass das vaskuläre Rekonstruktions- und Zuführsystem CORDIS ENTERPRISE(TM) die CE-Zertifizierung für Europa zum Einsatz mit Verschlussinstrumenten bei der Behandlung intrakranialer Aneurysmen erhielt. Ein intrakraniales Aneurysma ist eine Schwachstelle der Wand eines Blutgefässes im Gehirn, die sich auswölbt und eine dünnwandige Blase bzw. Aussackung bildet. Wenn ein zerebrales Aneurysma platzt und Blut in das Hirngewebe dringt, liegt ein Hirnschlag vor. Hirnschlag mehr...

  • Antwort von Dr. Thomas Drabinski, IfMDA Kiel, auf das Rürup/Wille-Gutachten vom 4.1.2007 Köln (ots) - Die Zahlen der Drabinski-Studie werden nicht widerlegt durch die heute, 4. Januar 2007, vorgelegte Studie von Bert Rürup und Eberhard Wille. In ihrer Studie kommen Rürup/Wille nahe an die Zahlen der Drabinski-Studie heran: So berechnen sie beispielsweise für Bayern (Tab. 9 Seite 38) eine Gesamtumverteilung im neuen Gesundheitsfonds von 1,273 Mrd. Euro. Drabinski kam auf 1,04 Mrd. Euro. Für Baden-Württemberg schätzen Rürup/Wille die Gesamtbelastung im neuen Gesundheitsfonds auf 1,215 Mrd. Euro, Drabinski schätzt sie auf mehr...

  • Der Tagesspiegel: CDU-Vize Reiche rechnet mit sinkenden Gaspreisen Berlin (ots) - Berlin - Die CDU-Energiepolitikerin Katherina Reiche rechnet mit sinkenden Preisen beim Gas. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion lobte den am Mittwoch vom Bundeskartellamt veröffentlichten ersten bundesweiten Vergleich von Gaspreisen als "einen ersten wichtigen Weg in die Liberalisierung". Wenn die Verbraucher nun ihre eigenen Gaspreise mit denen in anderen Regionen vergleichen können, sagte Reiche dem Tagesspiegel (Freitagausgabe), dann werde sich ein "natürlicher Druck" auf die eigenen Versorger, mehr...

  • Der Tagesspiegel: Weitere Verfahren wegen Irak-Schmiergelder - Auch Fresenius Medical Care betroffen Berlin (ots) - Die Ermittlungen gegen deutsche Unternehmen wegen Verstößen gegen das Irak-Embargo weiten sich aus. Allein die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main führt neun Verfahren gegen Firmen aus ganz Hessen, wie Oberstaatsanwalt Günter Wittig dem Tagesspiegel (Freitagausgabe) auf Anfrage mitteilte. Sämtliche Verfahren wurden erst im vorigen Jahr eingeleitet, also deutlich nach der Veröffentlichung des Untersuchungsberichts einer unabhängigen Kommission im Herbst 2005. Neben der Medizintechnikfirma B. Braun Melsungen, die mehr...

  • WAZ: Angebot für BenQ Mobile: Noch kein Durchbruch - Leitartikel von Christopher Shepherd Essen (ots) - Auch wenn es für BenQ Mobile nun einen Hoffnungsschimmer gibt, so ist die Offerte der bislang anonymen Investorengruppe noch nicht als Durchbruch zu werten. Natürlich: Ein konkretes Kaufangebot für das insolvente Handy-Unternehmen ist besser als gar keines. Doch allzu überschäumende Euphorie sollte nicht aufkeimen, denn noch sind die Forderungen und Bedingungen für die Übernahme nicht bekannt. Zudem herrscht Unklarheit, wie tragfähig das Konzept des Investors ist und wieviel Sicherheit er den Beschäftigten tatsächlich bieten mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Wirtschaftsnews

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

DBV löst Berechtigungsscheine von knapp 344 Mio. EUR ein

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht