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Pfandbriefbanken: "Der Kunde und nur der Kunde soll entscheiden"

Geschrieben am 28-11-2006

Berlin (ots) - "EU-Grünbuch zum Hypothekarkredit:
Zwangsharmonisierung oder sinnvolle Integration?" war der Titel einer
Veranstaltung, zu welcher der Verband deutscher Pfandbriefbanken
(vdp) heute nach Berlin geladen hatte. Die EU-Kommission hat im Juli
2005 ein so genanntes "Grünbuch" veröffentlicht, in dem sie die Frage
stellte, wie die europäischen Märkte für Hypothekarkredite besser
integriert werden können.

Für die Integration der Märkte stehen der EU im wesentlichen zwei
Wege offen: Zum einen die klassische Regulierung, etwa über eine
Hypothekarkreditrichtlinie, die aber mit hoher Wahrscheinlichkeit zu
einem Eingriff in die Produktvielfalt führen würde. Zum anderen ein
auf Marktkräfte vertrauender Ansatz, der einen Produktwettbewerb
zulassen würde. Zur aktuellen Diskussion darüber sollte die
vdp-Veranstaltung beitragen.

Deutsche Häuslebauer profitieren von Darlehenskonditionen, die zu
den günstigsten in Europa zählen. Ihre Vorliebe für Festzinsdarlehen
verschafft ihnen Planungssicherheit über viele Jahre und schützt sie
vor Zinserhöhungen. Zusätzlich sorgt sie, wie eine Vertreterin der
Deutschen Bundesbank im Rahmen der Veranstaltung deutlich machte, für
einen stabileren Immobilienmarkt. Der vdp wies auf die Gefahr hin,
dass ein regulatorischer Eingriff der EU diese niedrigen
Darlehenszinsen verteuern würde. Insbesondere könnten den
Darlehensnehmern zwangsweise Optionen eingeräumt werden, die sie gar
nicht brauchen, aber bezahlen müssten. "Die europäische Integration
sollte über die Märkte erfolgen. Der Kunde und nur der Kunde sollte
entscheiden und sich unter allen verfügbaren Angeboten das aussuchen,
was seinen Bedürfnissen am besten entspricht", meinte Henning Rasche,
Präsident des vdp. "Die deutschen Banken jedenfalls begrüßen einen
europäischen Wettbewerb der Produkte in der Immobilienfinanzierung."

Letztlich, so Louis Hagen, Hauptgeschäftsführer des vdp, gehe es
um die Vertragsfreiheit: "Die deutschen Kreditinstitute informieren
ihre Kunden schon vor Vertragsabschluss umfassend über die
Darlehensmodalitäten. Wir glauben an das freie Entscheidungsrecht des
informierten Kunden."

Originaltext: Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e. V.
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=29608
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_29608.rss2

Pressekontakt:
Dr. Helga Bender, Tel.: 030 20915-330
E-Mail: bender@pfandbrief.de
Felix Schnellbacher, Tel. 030 20915-380
E-Mail: schnellbacher@pfandbrief.de


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