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Westdeutsche Zeitung: Bitte keinen Flickenteppich = Von Annette Ludwig

Geschrieben am 22-11-2006

Düsseldorf (ots) - Nach jahrelangen Diskussionen ist der
Ladenschluss freigegeben. Kein Gesetz schreibt den Händlern in
Nordrhein-Westfalen mehr vor, zu welchen Zeiten sie ihre Geschäfte
schließen müssen. Endlich. Wer es jetzt jedoch beklagt, dass das neue
Angebot nur zögerlich angenommen und umgesetzt wird, der liegt damit
falsch. Die Freigabe der Ladenöffnungszeiten heißt ja nicht, dass
alle Einzelhändler die neuen Möglichkeiten automatisch sofort bis an
ihre Grenzen ausreizen müssen.

Das Weihnachtsgeschäft wird zum Testlauf für die Freigabe. Die
Kunden ändern ihre Einkaufsgewohnheiten nicht über Nacht. Sie müssen
sich erst an die neuen Zeiten gewöhnen - ebenso wie die
Einzelhändler. Das war schon bei der Verlängerungen der
Öffnungszeiten von 18.30 Uhr auf 20 Uhr so. Zudem wird es sehr auf
den Standort ankommen, in welchem Umfang sich die längere Öffnung
lohnt. Die Zentren der großen Städte oder Einkaufspaläste wie das
Centro in Oberhausen können sich mit längeren Shopping-Angeboten noch
mehr profilieren. Aber auch kleineren Städten eröffnet die neue
Regelung Chancen - mit der Rückkehr des "langen Donnerstags" oder
Late-Night-Shopping
bei Stadtfesten beispielsweise.

Damit das ganze Projekt kein Misserfolg wird, ist jedoch ein
gewisses Maß an Verlässlichkeit gefragt. Der Kunde hat nämlich keine
Lust, sich durch einen Dschungel von ganz unterschiedlichen
Ladenöffnungszeiten zu kämpfen. Wenn er nicht genau weiß, dass sich
der Weg in die City nach 20 Uhr auch lohnt, dann wird er im Zweifel
lieber zuhause bleiben. Nach dem weihnachtlichen Testlauf sollten
sich in den Städten daher verlässliche Öffnungszeiten
herauskristallisieren. Ein bunter Flickenteppich quer durchs Land -
das ist weder im Sinne der Händler noch der Kunden.

Originaltext: Westdeutsche Zeitung
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=62556
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_62556.rss2

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Rückfragen bitte an:
Westdeutsche Zeitung
Nachrichtenredaktion
Telefon: 0211/ 8382-2358
redaktion.nachrichten@westdeutsche-zeitung.de


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