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Harald Schmidt übernimmt Rolle im ZDF-Traumschiff

Geschrieben am 22-11-2006

Hamburg (ots) - ARD-Starmoderator Harald Schmidt übernimmt eine
Rolle in der ZDF-Serie Traumschiff. "Ich spiele einen Gentleman-Host,
einen Mann, der Frauen auf solchen Schiffsreisen moralisch
einwandfrei die Zeit vertreibt", sagt der 49-Jährige der ZEIT. Die
Dreharbeiten beginnen nach seinen Worten im Januar. "Eine tolle
Reise, von Havanna nach Valparaiso, durch den Panamakanal", freut
sich der Entertainer. Noch 2002 hatte Schmidt in Bochum am Theater
Beckett gespielt.

Zugleich räumt Schmidt ein, seinen Kultstatus im deutschen
Feuilleton verloren zu haben. Er sei jetzt einfach fällig für die
Kritik. Lange sei er mit Preisen überhäuft worden. "Ich bin zu lange
dabei, wahrscheinlich gehe ich mit meiner Großkotzigkeit den Leuten
mittlerweile unfassbar auf die Nerven."

In dem Gespräch mit der ZEIT verteidigt Schmidt seine
Entscheidung, zum Thema Islam keinerlei Witze zu machen. Dies
geschehe aus reiner Vorsicht, "denn ich habe keine Kontrolle darüber,
was andere daraus machen", sagt Schmidt.

Ungewohnt offen gibt der Fernsehmoderator Einblick in sein
Seelenleben. So sei er gänzlich außerstande, Sentimentalitäten zu
ertragen. Er selbst gestattet sich ebenfalls keine. "Es ekelt mich,
muss ich wirklich sagen ... Wenn ich bei anderen sehe, wie der Kiefer
zittert, wie die Augen feucht werden - da fühle ich mich belästigt."

Trotz Angst vor Gefühlen ist Schmidt bei den Geburten von zwei
seiner Kinder dabei gewesen. "Ich stand da, und im Grunde war mir
alles ruiniert worden durch die RTL-Entbindungsshows, wo Väter mit
zwei Ohrringen und Transferleistungsgesicht in eine adipöse Gattin
reinheulen. Ich konnte mich von diesen Bildern, die ich vorgegaukelt
bekommen habe, nicht freimachen."

Das komplette ZEIT-Interview der ZEIT Nr. 48 vom 23. November 2006
senden wir Ihnen gerne zu.

Originaltext: DIE ZEIT
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=9377
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_9377.rss2


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558,
E-Mail: bunse@zeit.de)


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