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Wie lässt sich der Atommüll entsorgen? ZDF-Magazin "Joachim Bublath" über das wachsende "radioaktive Erbe"

Geschrieben am 06-11-2006


Mainz (ots) - Diskussionen über die Zukunft von Atomkraftwerken
sind immer auch von der brisanten Frage bestimmt, wie der radioaktive
Müll für Jahrtausende endgelagert werden kann. Das ZDF-Magazin
"Joachim Bublath" untersucht in seiner aktuellen Ausgabe am Mittwoch,
8. November 2006, 22.15 Uhr, dieses "radioaktive Erbe". Moderator
Joachim Bublath zeigt mit eindrucksvollen Bildern die Dramatik der
Situation und erläutert, wie die Zukunft aussehen könnte und ob es
vielleicht doch eine Möglichkeit gibt, unser strahlendes Erbe
gefahrlos zu entsorgen?

Auch wenn in der Zukunft die Kernkraftwerke abgeschaltet werden
sollten, bleibt der radioaktive Abfall als Problem bestehen.
Jährlich fallen mehrere hundert Tonnen davon in Deutschland an.
Hinzu kommt: Früher wurden die abgebrannten Brennstäbe aus den
deutschen Kernkraftwerken nach Frankreich oder England geschickt, wo
die Wiederaufarbeitung stattfand. Diese hochradioaktiven Reste
kommen mit den Castortransporten nach Deutschland zurück – und das
wird auch über Jahre noch so bleiben. Seit Juli vergangenen Jahres
werden die abgebrannten Brennstäbe aus den Kernkraftwerken direkt in
Hallen zwischengelagert – ohne Wiederaufarbeitung. Dadurch
verschärft sich die Problematik weiter, da das Volumen des
hochradioaktiven Abfalls schneller zunimmt. Was soll nun damit
geschehen? Gorleben wurde als Endlager anvisiert und
wissenschaftlich untersucht – doch inzwischen wurde das Projekt
offenbar auf Eis gelegt. Die Frage des Endlagers bleibt offen, dabei
wäre es an der Zeit, eine Lösung zu finden.

Auch in Industrie, Medizin und Forschung fallen radioaktive Abfälle
an. Zwar sind diese nur schwach- und mittelradioaktiv, doch die
Mengen sind um ein Vielfaches höher als beim hochradioaktiven
Abfall. Auch an diesem Punkt gibt es noch keine politische
Entscheidung für ein Endlager – und der radioaktive Müll wächst
indessen in Zwischenlagern immer weiter an.

Deutschland ist nicht das einzige Land, das mit der Last
des radioaktiven Erbes zu kämpfen hat. Welche Konzepte die
Nachbarländer haben und ob das vielleicht auch Lösungsansätze für
Deutschland sind, zeigt "Joachim Bublath" ebenfalls.

Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon: 06131 -
706100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/joachimbublath

Originaltext: ZDF
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=7840
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_7840.rss2
Rückfragen bitte an:

Pressestelle
Telefon: 06131 / 70 - 2120


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