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Neue Hoffnung für "Rehweißchen" / Deutsche Wildtier Stiftung bietet Albino-Reh Asyl in Wildtierland

Geschrieben am 02-11-2006

Hamburg (ots) - Das weiße "Bambi" sorgt nach dem Fall "Bruno"
erneut für kontroverse Diskussionen. Aus der Sicht der Deutschen
Wildtier Stiftung liegen jedoch überhaupt keine fundierten Gründe
vor, das Albino-Reh abzuschießen. Die Stiftung, die sich als Anwalt
einheimischer Wildtiere versteht, bietet dem sächsischen Reh nun in
"Wildtierland" Asyl. Im stiftungseigenen Naturerlebnisprojekt in
Mecklenburg-Vorpommern ist ausreichend jagdfreier Lebensraum
vorhanden: Auf rund 1.000 Hektar Fläche finden hier auch viele
seltene einheimische Wildtiere ideale Lebensbedingungen. Jedoch
Zäune, wie in einem Wildpark gibt es nicht.

"Aus unserer Sicht sind weder kollektive Aufrufe zur Erlegung des
Albino-Rehs aus dem Erzgebirge, noch besondere Schutzmaßnahmen
angebracht. Werden Albinos bewusst geschont, führt das langfristig zu
einer geringfügigen Zunahme der weißen Tiere im Bestand. Das ist aus
genetischer Sicht unproblematisch, solange genügend "normal"
gefärbtes Rehwild in der Population vorhanden ist", betont Haymo G.
Rethwisch, Vorstand und Stifter der Deutschen Wildtier Stiftung. "Das
Albino-Reh ist in Wildtierland herzlich willkommen! Hier gibt es
nicht nur die erste Botschaft der Wildtiere - neben Rothirsch und
Dachs finden in Wildtierland auch bedrohte Wildtiere ideale
Lebensbedingungen und das inmitten unserer intensiv genutzten
Kulturlandschaft", so Rethwisch weiter.

Es handelt sich beim Albino um eine Verlustmutation, der Erbfaktor
für die Haarfarbe fällt aus. Diese Mutation wird nur dann sichtbar,
wenn der entsprechende Erbfaktor von beiden Elternteilen vererbt
wurde. Ist unter den Eltern nur ein Albino, sind die Nachkommen in
der Regel "normal" gefärbt. Umgekehrt tritt Albinimus gelegentlich
auch bei "normal" gefärbten Rehen auf.


Originaltext: Deutsche Wildtier Stiftung
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=37587
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_37587.rss2

Pressekontakt und weitere Informationen:

Deutsche Wildtier Stiftung
Sven Holst, Geschäftsführer, Billbrookdeich 210, 22113 Hamburg
Telefon: 040 / 73 33 93 31, Fax: 040 / 7 33 02 78, S.Holst@DeWiSt.de
www.DeutscheWildtierStiftung.de


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