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Degussa BioRenewables Days / Nachwachsende Rohstoffe als Alternativen zur Petrochemie

Geschrieben am 15-03-2006

Düsseldorf (ots) - Bis zu acht Prozent ihres Bedarfs an
Ausgangsstoffen deckt die chemische Industrie bereits heute mit
nachwachsenden Rohstoffen. Wie sich dieser Anteil weiter steigern
lässt und welche technologischen Werkzeuge dazu entwickelt werden
müssen, ist Thema der heute in Marl stattfindenden BioRenewables Days
der Degussa AG, Düsseldorf. 150 in- und ausländische Experten aus
Politik, Industrie und Hochschule werden eineinhalb Tage lang über
Perspektiven von Biorohstoffen in der Chemieproduktion diskutieren.
„Die Umstellung von fossilen Ausgangsstoffen auf nachwachsende
Rohstoffe ist eine der größten Herausforderungen der nächsten 50
Jahre", sagte Dr. Alfred Oberholz, im Degussa Vorstand für Forschung
und Entwicklung verantwortlich. „Gewinnen werden diejenigen
Unternehmen und Volkswirtschaften, die rechtzeitig Alternativen zur
fossil-basierten Ökonomie entwickeln und Technologien zur Nutzung von
nachwachsenden Rohstoffen vorantreiben."

Im Mittelpunkt der BioRenewables Days stehen der industrielle
Einsatz von Biorohstoffen unter verfahrenstechnischen, ökonomischen
und ökologischen Aspekten sowie natürliche Öle und Fette als
Ausgangsstoffe unter anderem für Kosmetika. Dritter Schwerpunkt sind
neue Entwicklungen in der Weißen Biotechnologie - angefangen von
Enzymen und Mikroorganismen, die Rohstoffe wie Zucker oder Stärke in
wertvolle chemische Bausteine verwandeln, bis hin zu so genannten
Bioraffinerien. Diese nutzen die gesamte Biomasse nachwachsender
Rohstoffe und setzen sie vollständig zu Chemikalien, Werkstoffen
sowie Brenn- und Kraftstoffen um.

Inhaltlich knüpfen die BioRenewables Days an die Arbeiten des
neuen Science-to-Business-Centers Bio an, das Degussa zum
1. Januar 2006 in Marl gestartet hat. Der Konzern investiert in den
nächsten fünf Jahren 50 Mio. Euro, um gemeinsam mit Hochschulen und
Industriepartnern neue biotechnologische Produkte und Verfahren zu
entwickeln, die ganz überwiegend auf nachwachsenden Rohstoffen
basieren. Auch die NRW-Landesregierung unterstützt diese Aktivitäten
von Degussa in der Weißen Biotechnologie im Rahmen einer Public
Private Partnership.

Die rund 60 Mitarbeiter des Centers setzen den Schwerpunkt zwar
auf biotechnologische Verfahren, suchen jedoch auch nach Wegen, um
Biorohstoffe in klassischen chemischen Prozessen einsetzen zu können.
In beiden Disziplinen können sie auf umfangreiche Erfahrungen
zurückgreifen, da Degussa schon heute über eine ganze Reihe von
Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe verfügt. Dazu gehören
unter anderem fermentativ hergestellte Aminosäuren, aber auch das
Kraftstoffadditiv ETBE, das der Geschäftsbereich C4-Chemistry seit
Herbst 2005 am Standort Marl mit einer Kapazität von 250.000 Tonnen
pro Jahr aus Bioethanol und Isobuten herstellt.

„Für den vermehrten Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen
brauchen wir jedoch nicht nur einen großen Methodenpool, sondern auch
einen leistungsfähigen Forschungsverbund", so Oberholz. „Alle Akteure
müssen eng zusammenarbeiten - Chemiker, Biologen und
Verfahrenstechniker, Hochschulen, Politik und Industrie. Das ist der
Grundgedanke unseres Science-to-Business-Konzepts, den wir auch mit
den Degussa BioRenewables Days konsequent umsetzen."


Als weltweite Nummer Eins in der Spezialchemie schafft Degussa mit
innovativen Produkten und Systemlösungen Unverzichtbares für den
Erfolg ihrer Kunden. Dies fassen wir in dem Anspruch „creating
essentials" zusammen. Im Geschäftsjahr 2005 erwirtschafteten rund
44.000 Mitarbeiter weltweit einen Umsatz von 11,8 Mrd. Euro und ein
operatives Ergebnis (EBIT) von 940 Mio. Euro.

Originaltext: Degussa AG
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=18754
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_18754.rss2
ISIN: DE0005421903


Kontakt:
Hannelore Gantzer
Pressesprecherin
Corporate Communications
T +49-211-65041-368
F +49-211-65041-527
hannelore.gantzer@degussa.com


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