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ots.Audio: 3D-Technik der Renner auf der IFA 2010 - ZDF-Experte:

Geschrieben am 03-09-2010

Berlin (ots) -

- Querverweis: Audiomaterial ist unter
http://www.presseportal.de/audio und
http://www.presseportal.de/link/multimedia.mecom.eu abrufbar -

"Die Technik ist da, die Geräte sind da, die Preise sind noch zu
hoch" Flacher geht's nicht mehr - Hybridfernsehen und Abschaltung der
analogen Satelliten im April 2012: Verbrauchertipps zum Thema
TV-Geräte

MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN RAINER KIRCHKNOPF, ZDF

Anmoderation:

Heute Morgen wurde in Berlin die 50. Internationale
Funkausstellung eröffnet. Und viele Experten sind der Meinung, dass
in diesem Jahr etwas ähnlich Revolutionäres passiert, wie vor 43
Jahren, als der damalige Bundeskanzler Willi Brandt per Knopfdruck
das Farbfernsehen startete. Heute ist auf dem IFA-Gelände das Thema
3D-Fernsehen das beherrschende Thema. Alle wichtigen Hersteller
präsentieren 3D-taugliche Fernsehgeräte. Und Meinungsforscher haben
herausgefunden, dass 40 % der Verbraucher in den nächsten drei Jahren
einen 3D-Fernseher kaufen wollen. Also nichts wie hin in den
Elektronikmarkt, wenn nächste Woche nach Ende der IFA die ersten
Geräte im Handel sein werden? ZDF-Experte Rainer Kirchknopf:

1. O-Ton Rainer Kirchknopf

Die Technik ist da, die Geräte sind da, die Preise sind noch zu
hoch, da muss man noch einiges tun, vor allem wenn man die
Shutterbrillen anguckt. Aber von den Inhalten wird es ein bisschen
schwierig. Entweder muss der Endkunde selber mit Videokamera durch
die Gegend ziehen und sagen, er macht jetzt seine eigenen 3D-Filme
und hat ein großes Hallo bei der Verwandtschaft. Oder er kauft sich
wirklich die 3D-DVDs, die es gibt, und schaut sich die alle zwei
Wochen mal wieder an. Es ist ein bisschen schwierig gerade, Inhalte
zu finden. Wenn, dann muss er es selber machen. (0'37)

Die 3D-Brillen kosten zwischen 100 und 200 EUR, pro Stück
wohlgemerkt. Was den Gerätepreis ganz erheblich verteuert. Denn
üblicherweise ist nur eine Brille beim 3D-Gerät dabei. Die Geräte
beginnen bei rund 1.500 EUR, für einen 65 Zoll-Bildschirm werden hier
auf der IFA 4.650 EUR genannt. Während also bei 3D ein wenig Abwarten
Sinn macht, kommt das "Hybrid-Fernsehen" - also Fernsehgerät mit
Internetanschluss - jetzt. Mit diesen Geräten kann der Zuschauer im
Wohnzimmer nicht nur das Fernsehprogramm verfolgen, sondern schnell
mal ein Urlaubshotel aussuchen, Bankgeschäfte erledigen oder
beispielsweise aus der ZDF-Mediathek einen verpassten Film anschauen.
Und Computerfreak muss man nicht sein, um diese Geräte zu benutzen:

2. O-Ton Rainer Kirchknopf

Diese Technik ist definitiv für die ganz normalen Endnutzer für
daheim, die Zuschauer, die eigentlich nicht so viel am Computer
arbeiten oder nicht so ein iPad neben sich liegen haben wollen. Da
geht es wirklich darum, man schaut Fernsehen und will nicht vom
Fernseher aufstehen und sich an den Computer hinsetzen, sondern per
Knopfdruck, durch eine rote Taste, durch eine Internet-TV-Taste dann
direkt ins Internet springen und dort Videos abrufen. (0'30)

Und noch ein IFA-Trend: Die TV-Geräte werden immer größer und
immer flacher. Und dabei werden die Bilder immer brillanter, sagt
ZDF-Experte Rainer Kirchknopf:

3. O-Ton Rainer Kirchknopf

Wenn man das so sieht, was in den letzten Jahren da passiert ist,
mit welcher Brillanz und mit welcher Bildqualität das trotzdem
herüber kommt, das macht schon Spaß. Vor allen Dingen, wenn man jetzt
hier auf der Messe wirklich die allerneuesten Neuigkeiten sieht. Da
ist man schon ein bisschen verblüfft, wenn man so daneben steht. Die
Bilder sind sehr gut, es kommen immer neuere Sachen, die von der
Chemie und der Physik doch wirkliche Bilder darstellen, die schon
fast an die Realität ran kommen. (0'24)

Schon in diesem Jahr hat die TV-Geräteindustrie gute Geschäfte
gemacht, allein vor der WM wurden 850.000 neue Geräte verkauft. Doch
für 2011 wird mit weiteren Umsatzsteigerungen gerechnet. Was auch
damit zusammen hängt, dass Ende April 2012 die analogen Satelliten
abgeschaltet werden. Was das für die Verbraucher bedeutet, erläutert
ZDF-Experte Rainer Kirchknopf:

4. O-Ton Rainer Kirchknopf

Das bedeutet, der Endkunde muss spätestens zu diesem Zeitpunkt
irgendeinen Digital-Empfänger haben, digitale Set-Top-Box oder
Fernsehgerät, um dann wieder weiterhin fernsehen zu können. (0'10)

Abmoderation:

Die Trends der IFA 2010: 3D-TV und Hybrid-Fernsehen. Wer den
Fernsehmachern auf der IFA über die Schulter schauen will, der ist in
Halle 6.2 beim ZDF genau richtig: Dort präsentiert sich zdf_neo mit
einer Vielzahl von Aktionen. Wer nicht nach Berlin kommen kann, der
findet in der zdf_neo-Mediathek alle Beiträge online. Adresse:
www.neo.zdf.de.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.

Originaltext: ZDF
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7840
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7840.rss2

Pressekontakt:
Ansprechpartner:
ZDF-Pressestelle, 06131 70 2120
all4radio, Hermann Orgeldinger, 0711 3277759 0


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