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CAS-Chemieforschungsbericht: Erkenntnisse aus der Entschlüsslung des Humangenoms sorgen nach einem Jahrzehnt für eine Zunahme der Krebsbehandlungen

Geschrieben am 24-08-2010

Columbus, Ohio, August 24, 2010 (ots/PRNewswire) - Patienten mit
therapierefraktärer Leukämie oder Unverträglichkeit der
Krebsbehandlung stehen heute dank gezielter Pharmakotherapie neue
Behandlungsoptionen zur Verfügung. Laut dem Chemical Abstracts
Service (CAS), der weltweit massgeblichen Quelle von Information auf
dem Gebiet der Chemie, beruhen diese neuen Behandlungsmöglichkeiten
zum Teil auf der raschen Zunahme an Veröffentlichungen in
Fachzeitschriften und im Patentbereich, die im Anschluss an die
Entwicklung von Gleevec zu beobachten war.

Im Jahr 2000 gab der damalige US-Präsident Bill Clinton die
Fertigstellung der ersten Arbeitsversion der Sequenz des menschlichen
Erbguts bekannt. Seitdem ist eine exponentielle Zunahme der Forschung
zu bestimmten Krebsformen zu verzeichnen. Im
CAS-Chemieforschungsbericht mit dem Titel "Human Genome Discoveries
Spur Growth of Cancer Treatments" (Humangenomentdeckungen sorgen für
Zunahme der Krebsbehandlungen) wird die Pharmakotherapie von Krebs
und chronisch myeloischer Leukämie (CML) über einen Zeitraum von
fünfzig Jahren verfolgt. Dabei konnten die CAS-Forscher den Erfolg
von Gleevec als ein Arzneimittel der ersten Generation, das gezielt
bei CML verwendet wird, untermauern und damit die ursprünglich von
Forschern bei Novartis und der Oregon Health and Science berichteten
Erfolge bestätigen. Die Arzneimittel der zweiten und dritten
Generation zur gezielten Behandlung der CML profitierten von der
erfolgreichen Patentierung von Gleevec und bewirkten eine Zunahme
von Forschungsanstrengungen und Patentveröffentlichungen im Bereich
der CML.

Weitere wichtige Erkenntnisse aus dem CAS-Bericht:


-- Im Laufe der letzten 20 Jahre nahmen Veröffentlichungen zur
Krebstherapie in Fachzeitschriften um 179 Prozent zu, wohingegen bei
den Patentveröffentlichungen auf diesem Gebiet ein Anstieg um 318
Prozent zu verzeichnen war.
-- Von 1990 bis 2009 erhöhte sich die Anzahl der Veröffentlichungen zur
CML-Behandlung in Fachzeitschriften um 196 Prozent. Im selben Zeitraum
zeigten die entsprechenden Patentveröffentlichungen mit 700 Prozent
ein explosionsartiges Wachstum.
-- Die World Intellectual Patent Organization (WIPO) ist die führende
Patentbehörde für die Anwendung von Gleevec bei CML.
-- US-amerikanische Forscher gaben dreimal so viele Fachartikel zu
Gleevec heraus wie Forscher aus irgendeinem anderen Land.
-- 2009 verdrängten Tasigna und Sprycel, beides Arzneimittel der zweiten
Generation, Gleevec als Monotherapie bei CML. Zusammen führten sie zu
einem 41-fachen Anstieg der Veröffentlichungen in Fachzeitschriften
und einer gleichzeitigen Zunahme der Patentveröffentlichungen im
Vergleich zu Gleevec.


"Die Ergebnisse der Analyse, die in dem
CAS-Chemieforschungsbericht in Grundzügen dargestellt werden,
bestätigt, dass wir den richtigen Kurs eingeschlagen haben", so Dr.
Brian Druker, Direktor des Oregon Health & Science University Knight
Cancer Institute. "Die schnelle Zunahme der Veröffentlichungen zu CML
im Anschluss an Gleevec bestätigt umso mehr, dass der Ansatz der
gezielten Behandlung in der medizinischen und wissenschaftlichen
Forschung neue Wege eröffnet hat. Aufgrund dieses Erfolges sind wir
jetzt optimistisch, dass alle Krebsformen mit Medikamenten wie
Gleevec beherrscht werden können."

Der Bericht kann unter
http://www.cas.org/newsevents/pressroom/report.html eingesehen
werden.

Informationen zu CAS

Chemical Abstracts Service (CAS), eine Unterabteilung der
American Chemical Society, ist die weltweit massgebliche
Informationsquelle im Gebiet der Chemie. Die Pflege und
Qualitätskontrolle der CAS-Datenbanken, die von Chemie- und
Pharmaunternehmen, Universitäten, Behörden und Patentbüros als
umfassend und massgeblich angesehen werden, erfolgt durch
Wissenschaftler des CAS. CAS verbindet diese Datenbanken mit
hochmodernen Suche- und Analysetechnologien (SciFinder(R)-, STN(R)-
und Science IP(R)-Produkte und -Dienstleistungen)und stellt so der
wissenschaftlichen Forschung die aktuellste, vollständigste, am
stärksten vernetzte sichere digitale Informationsumgebung zur
Verfügung.

Originaltext: CAS
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/73267
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_73267.rss2

Pressekontakt:
CONTACT: Donna Jenkins, +1-614-447-3727, cas-pr@cas.org


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