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Lernräume der Zukunft (mit Bild) / Pionierstudie von Steelcase und Münchner Ludwig-Maximilians Universität (LMU): Flexibles Mobiliar fördert Ideen und Lösungs-kompetenz erheblich

Geschrieben am 12-05-2010

Rosenheim (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Strenger Frontalunterricht bestimmte vor hundert Jahren den Alltag
in deutschen Klassenzimmern. Und heute? Die "modernen" Lernräume
ähneln denen unserer Großeltern immer noch frappierend. In einer
gemeinsamen Pionierstudie mit der Münchner
Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) untersuchte deshalb Steelcase
Inc., Weltmarktführer für Büromöbel und innovative Raumlösungen, wie
sich flexibel eingerichtete Klassenzimmer auf Lernverhalten und
-ergebnisse auswirken. Die Forschung zu dieser Thematik steckte
bisher noch in den Kinderschuhen. Umso eindeutiger die Ergebnisse:
Studenten in flexiblen Möbelkonfigurationen kommen um 40 Prozent
häufiger zu richtigen Ergebnissen als jene, die nur im Sitzen
arbeiten.

Ein rasanter Wandel hat Schulen und Universitäten erfasst: Im Zuge
gesteigerter Mobilität kämpfen sie um die Gunst einer neuen,
dynamischen Generation von Schülern und Studenten aus dem In- und
Ausland, während sich der Schwerpunkt in der Ausbildung immer
deutlicher vom "Lehren" zum "Lernen" verschiebt. Bereits heute leben
wir in einer hochdynamischen Wissens- und Informationsgesellschaft.
Dabei treiben neue Technologien und die permanente Verfügbarkeit
multimedialer Informationen diese Entwicklung voran. In der Mensa
arbeiten Studenten genau so gern und effektiv wie im Hörsaal, während
Teamarbeit gleichzeitig immer beliebter wird. Grundlegende
Veränderungen in der Konzeption und Gestaltung von Lernräumen, auch
zugunsten von mehr Interaktion und Spontaneität, sind deshalb
gefragt. Mit einem klaren Ziel: Mehr Lernerfolg!

Auf Frontalunterricht konditioniert

Wie aber kann dies gelingen? Die aktuelle Studie überprüfte die
Effekte innovativer "Learning Spaces" am Lehrstuhl für Empirische
Pädagogik und Pädagogische Psychologie der LMU München in drei
empirischen Etappen: Ein "Klassenzimmer der Zukunft" wurde mit
flexiblem, rollbarem Steelcase-Mobiliar eingerichtet:
höhenverstellbaren Tischen, Whiteboards und ergonomischen Stühlen.
300 Studenten wurden ein Jahr lang beobachtet.

Zunächst sollten 82 Pädagogikstudenten im Rahmen eines Tutoriums
zum Thema "Präsentationstechniken" das neuartige Mobiliar nutzen. Das
Ergebnis: Nur jene Studenten, denen die Möglichkeiten der Tische und
Stühle zuvor erläutert wurden, konnten das Angebot effektiv nutzen.
Die Vergleichsgruppe ohne Anweisungen saß zum Teil auf dem Boden oder
hielt ihre Blätter zum Schreiben an die Wand. Offenbar wirkt die
traditionelle "Programmierung" auf herkömmliches Mobiliar, verbunden
mit der jahrzehntelangen Devise "still sitzen und zuhören", sehr
stark.

40 Prozent mehr richtige Lösungen, 24 Prozent mehr Ideen

Bei der folgenden Untersuchung mit 103 Pädagogikstudenten
arbeitete ein Teil wie gewohnt sitzend, der andere Teil jedoch im
Stehen. Tatsächlich entwickelten die stehenden Probanden während
einer Brainstormingaufgabe 25 Prozent mehr Ideen als ihre sitzenden
Kommilitonen. Im dritten Teil der Studie wurde untersucht, ob und
inwiefern sich die Leistungen der Studenten durch gezielte Vorgaben
zur Nutzung des neuartigen Mobiliars steigern lassen. Dazu sollten
die Probanden in Vierergruppen ein fiktives Problem lösen.

Während die einen in einem statischen Arrangement, also um einen
Tisch herum sitzend, arbeiten sollten, positionierten sich die
anderen immer wieder neu. Je nach Tätigkeit wurden Tische und Stühle
flexibel angeordnet, mal für Einzel-, mal für Zweier- mal für
Gruppenarbeit. Die Teilnehmer saßen und standen jeweils die Hälfte
der vorgegebenen Zeit, wobei sie merklich intensiver diskutierten als
die ausschließlich sitzenden Vergleichsgruppen. Das Ergebnis: 50
Prozent kamen auf die richtigen Lösungen - im Vergleich zu ihren
sitzenden Kommilitonen (nur 10 Prozent).

Stehen und Sitzen für besseres Lernen und Arbeiten

Flexible Steh-Sitz-Anordnungen fördern bei richtigem Einsatz
tatsächlich Problemlösungskompetenz und Ideenreichtum. Damit
bestätigt die universitäre Studie, was die Steelcase-Methodik
"Inspiration Office" bereits seit Jahren in Büroräumen unter Beweis
stellt: Mit professioneller Raumplanung lassen sich Kommunikation und
Wissenstransfer gezielt optimieren. Ob in Schulen, Universitäten oder
Unternehmen - so entstehen Räume, in denen erfolgreiches Lernen und
Arbeiten wirklich möglich ist

Originaltext: Steelcase Werndl AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/73240
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_73240.rss2

Pressekontakt:
Steelcase Werndl AG
Monika Steilen
Leiterin Kommunikation
Telefon 08031/405-344
Mobil: 01520/ 922 2670
monika.steilen@steelcase.com
www.steelcase.de


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