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WAZ: Armutszeugnis Gesundheitskarte - Kommentar von Sven Frohwein

Geschrieben am 26-04-2010

Essen (ots) - Totgesagte leben länger: Die elektronische
Gesundheitskarte kommt - wenn auch deutlich abgespeckt. Die
IT-Branche dürfte es mit Genugtuung vernommen haben. Bislang
investierte sie Millionen in das Prestigeprojekt von
Ex-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Jetzt kann sie die Früchte
ihrer Arbeit endlich ernten. Für die Versicherten dürfte sich
allerdings wenig ändern. Sie werden die neue E-Card vorerst genauso
benutzen wie ihre bisherige Versichertenkarte. Der tatsächliche
Nutzen ist in der jetzt vor der Auslieferung stehenden Version bei
weitem nicht ausgereizt. Auch wenn Betreiber und Kassen nicht müde
werden zu behaupten, dass das System auch so eine Menge Geld
einspart. Zugegeben, geschätzte eine Milliarde Euro Einsparungen
durch deutlich weniger Missbrauch sind kein Pappenstiel. So richtig
lohnen wird die elektronische Gesundheitskarte aber erst, wenn alle
technisch machbaren Leistungen auf ihr vereint sind. Und dazu zählt
auch das elektronische Rezept, das noch immer auf Eis liegt - und das
nach gut sieben Jahren Projekt- und Entwicklungsarbeit. Ein
Armutszeugnis.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
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Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de


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