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WAZ: Steigt Goldman bei Karstadt ein? Kaufleute gesucht - Leitartikel von Ulf Meinke

Geschrieben am 22-04-2010

Essen (ots) - Gesucht wird: ein Investor, der sich im Einzelhandel
auskennt und an die Zukunft der Warenhäuser glaubt. Der Kaufmann
müsste bereit sein, Geld in die Hand zu nehmen, um einige veraltete
Filialen zu modernisieren. Der neue Firmeneigentümer sollte auch in
der Lage sein, 25 000 Beschäftigten eine Perspektive zu geben.
Es geht um ein langfristiges Projekt, das deutsche
Wirtschaftsgeschichte schreiben könnte: die Rettung des Kaufhauses
Karstadt. Es heißt, die US-Investmentbank Goldman Sachs spiele mit
dem Gedanken, Karstadt zu kaufen. Wohlgemerkt: Es geht um jenes
Wall-Street-Bankhaus, das am Pranger steht, da es zum Schaden von
Anlegern jahrelang Schrottpapiere verkauft hat. Warum also gerade
Goldman als Karstadt-Käufer? Weil die Bank über den Immobilienfonds
Highstreet einer der wichtigsten Vermieter von Karstadt ist. Goldman
hatte die Gebäude übernommen, als Thomas Middelhoff bei Karstadt den
Ton angab. Klar ist: Zu den größten Versäumnissen der Ära Middelhoff
gehörte, dass sich die Konzernleitung nicht gut genug um das
klassische Einzelhandelsgeschäft gekümmert hat. Auch die Goldmänner
sind keine Handelsexperten. Und Finanzjongleure im Unternehmen hatte
Karstadt schon genug.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de


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