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Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema "Jugendschutz im Privatfernsehen":

Geschrieben am 21-04-2010

Bielefeld (ots) - Gut ist, was Quote bringt. Nach diesem Motto
verfährt der rein kommerzielle Privatsender RTL. Die Kamera zeigt die
zwei Container-Bewohnerinnen in »Big Brother« fast nackt, weil Sex
sells. Und auch auf den Fleck auf der Hose des jungen Mannes wird
draufgehalten, weil er der RTL-Sendung »Deutschland sucht den
Superstar« Aufmerksamkeit verschafft. Vor laufender Kamera macht sich
ein Möchtegernsänger in die Hose. Aber was gut für RTL ist, muss
nicht gut für die Gesellschaft und den Ruf des Fernsehens sein. Beide
Szenen hätten nicht gezeigt werden dürfen, weil sie Frauen zum
Sexobjekt degradierten und das peinliche Malheur eines Mannes
ausschlachteten. Versagt hat die »Freiwillige Selbstkontrolle
Fernsehen«. Eingerichtet von den Privatsendern ist sie offensichtlich
nur ihr Feigenblatt. Hätte sie wirklich auf Jugendschutz geachtet,
hätte die Szene mit dem feuchten Fleck nie und nimmer vor einem
Millionenpublikum ausgestrahlt werden dürfen. Hohe Einschaltquote
gleich hohe Werbeeinnahmen - so lautet die Kalkulation der
RTL-Fernsehmacher. Aber diese Strategie rechtfertigt keineswegs
alles.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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