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WAZ: Schönheit auf Leben und Tod. Kommentar von Jens Dirksen

Geschrieben am 28-03-2010

Essen (ots) - Als man die Hygiene erfand, war sie eine Frage auf
Leben und Tod. Seit sie den meisten Menschen hierzulande in Fleisch
und Blut übergegangen ist, gibt es auch ein Hygiene-Museum in
Dresden. Und das betont, in seinen heutigen Ausstellungen den großen
Fragen der menschlichen Existenz nachzugehen. In der aktuellen
Sonderschau kümmert sich das Museum um den Wandel der
Schönheitsnormen im Laufe der Menschheitsgeschichte. Existenziell,
denkt man, war die Schönheit doch nur in den Zeiten, als das Wünschen
noch geholfen hat, mit Schneewittchen und so.

Aber dann fällt einem ein, wie vielen Mädchen und Frauen der
Schönheitswahn so sehr in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass sie
sich zu Tode gehungert haben. Wir leben eben in Zeiten, in denen man
nur hoffen kann, dass das Zeigen irgendwann geholfen haben wird.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de


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