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,Börse Online'-Gewinnprognose für 600 Gesellschaften: Deutsche Unternehmen verdienen wieder mehr

Geschrieben am 24-03-2010

Frankfurt (ots) - DAX-Unternehmen steigern Erträge im kommenden
Jahr um 23 Prozent auf 54,4 Milliarden Euro / 2010 Zuwachs auf 44,3
Milliarden Euro erwartet / MDAX- und TecDAX-Gesellschaften schaffen
Wende / Vor allem konjunktursensible Konzerne erzielen höhere
Ergebnisse

Nach zwei Krisenjahren erholen sich die Erträge deutscher
Unternehmen wieder. Das zeigen die Gewinnschätzungen des
Anlegermagazins ,Börse Online' für 600 deutsche Gesellschaften
(Ausgabe13/2010, EVT 25. März). Demnach werden die 30 DAX-Konzerne im
laufenden Jahr 44,3 Milliarden Euro verdienen, 53 Prozent mehr als
2009. Im kommenden Jahr dürfte die Gewinnsumme der Blue Chips weiter
um 23 Prozent auf 54,4 Milliarden Euro steigen. Die höchsten
Ergebnisbeiträge werden 2011 der Energieversorger E.ON mit 5,8
Milliarden Euro und der Versicherer Allianz mit fünf Milliarden Euro
liefern, gefolgt von Siemens mit 4,1 Milliarden Euro.

Vor allem konjunktursensible Konzerne stehen vor kräftigen
Ertragszuwächsen. Für Lufthansa, Salzgitter, BMW und ThyssenKrupp
erwartet ,Börse Online' Profitzuwächse von 100 Prozent oder mehr im
kommenden Jahr. Volkswagen, Daimler und K+S könnten Plusraten von
mehr als 50 Prozent erreichen. Von der Ertragspower früherer Jahre
sind die meisten Konzerne allerdings noch weit entfernt. So liegen
die aufaddierten Gewinne der DAX-Firmen 2011 noch um 28 Prozent unter
dem Betrag aus dem Jahr 2007.

Den größten Ergebnis-Swing im laufenden Jahr traut ,Börse Online'
Daimler sowie der Commerzbank mit je vier Milliarden Euro zu. Für den
Autobauer reicht das aus, um in die schwarzen Zahlen zurückzukehren,
nicht aber für das Frankfurter Geldhaus. Neben Daimler sollten
Infineon, Lufthansa, MAN, Salzgitter und ThyssenKrupp die Minus-Zone
verlassen. Neun von zehn DAX-Konzernen dürften 2010 bessere Resultate
schaffen als im Vorjahr.

Die MDAX- und die TecDAX-Unternehmen rutschten 2009 in der Summe
in den roten Bereich. Bei den Mid Caps geht dies primär auf immense
Verluste von Continental, EADS und Sky Deutschland zurück, bei den
Tech-Firmen auf die schlechten Q-Cells-Zahlen. 2011 könnten die 50
MDAXler 8,1 Milliarden Euro verdienen - 31 Prozent mehr als im
laufenden Jahr -, während die 30 TecDAXler auf knapp 1,7 Milliarden
Euro kommen dürften.

Den kleinen Unternehmen, die in keinem Auswahlindex vertreten
sind, hat die Rezession besonders zugesetzt. Das zeigt sich daran,
dass rund 40 Prozent der in die Analyse einbezogenen Small und Micro
Caps 2009 nach Schätzungen von 'Börse Online' keinen Profit
erwirtschaftet haben. 2010 dürfte dieser Anteil aber nur noch bei 18
Prozent liegen.

Originaltext: Börse Online, G+J Wirtschaftsmedien
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/67525
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_67525.rss2

Pressekontakt:
Helmut Kipp, G+J Wirtschaftsmedien, Ressort Geld
Tel.: 0 69/15 30 97 -81
Fax: 0 69/15 30 97 -7 99
E-Mail: kipp.helmut@guj.de
www.boerse-online.de


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