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Der Tagesspiegel: Müllwirtschaft fordert höhere Recyclingquote

Geschrieben am 14-03-2010

Berlin (ots) - Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen
Entsorgungswirtschaft (BDE), Peter Kurth, hat die Bundesregierung
aufgefordert, eine höhere Recyclingquote gesetzlich durchzusetzen.
"Wir finden 65 Prozent zu wenig und können uns 80 Prozent gut
vorstellen," sagte Kurth dem Tagesspiegel (Montagausgabe) mit Blick
auf Planungen der Bundesregierung. Sie muss das
Kreislaufwirtschaftsgesetz bis Ende des Jahres reformieren und strebt
dabei bisher eine Erhöhung der Recyclingquote von derzeit 63 Prozent
auf 65 Prozent bis 2020 an.

Kurth warnte vor einem "Rückfall in die Verbrennung". Die
Gesellschaft müsse sich dazu bekennen, dass die in Privathaushalten
anfallenden Wertstoffe der Kreislaufwirtschaft zugeführt werden. Vor
20 Jahren war die gelbe Tonne für Kunststoffverpackungen mit dem
grünen Punkt eingeführt worden. "Nun steht der nächste Schritt an",
sagte Kurth. Er kritisierte die schwarz-gelbe Bundesregierung, weil
dort "privatwirtschaftlich erfolgreiche Tätigkeit zuweilen auf
Skepsis" stoße und die Kommunen bevorzugt würden. Das Thema Recycling
müsse "gegen die ökonomische Sogwirkung der Müllverbrennungsanlagen"
durchgesetzt werden.

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an:
Der Tagesspiegel, Newsroom, Telefon: 030-29021-14909

Originaltext: Der Tagesspiegel
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/2790
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_2790.rss2

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-308
Fax: 030-260 09-622
cvd@tagesspiegel.de
 


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