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VPRT zu Positionspapier der Landesmedienanstalten zu "Nachrichtensendungen im privaten Rundfunk": Privater Rundfunk bekennt sich zu Verantwortung für die Sicherung publizistischer Vielfalt

Geschrieben am 02-03-2010

Berlin (ots) - "Der private Rundfunk in Deutschland bekennt sich
nachdrücklich zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung für die
Sicherung der publizistischen Vielfalt und braucht hierzu keine durch
Drohszenarien hinterlegten Belehrungen der Landesmedienanstalten."
Mit dieser Feststellung kritisierte Jürgen Doetz, Präsident des
Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT), das heute
von der DLM veröffentlichte Positionspapier zu "Nachrichtensendungen
im privaten Rundfunk". Das Papier beschreibe zwar in Ansätzen ein
Verständnis für die seit dem Start des privaten Rundfunks komplett
veränderte Medienwirklichkeit und die Notwendigkeit grundlegend neuer
Modelle im dualen Mediensystem, z. B. durch den Hinweis auf
notwendige Anreizsysteme - falle aber in den bereits konkreten
Forderungen in die medienpolitische Steinzeit der 80er Jahre zurück.
Für die weitere Diskussion erhoffe sich der VPRT eine
zukunftsorientierte und sachbezogene Positionierung der
Landesmedienanstalten.

Niemand werde, so Doetz, heute ernsthaft bestreiten wollen, dass
die Informationsflut des Internets vor allem die
privatwirtschaftlichen Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunkanbieter
zwinge, ihre Akzeptanz durch veränderte Angebotsformen zu sichern.
Gleichzeitig bedinge der Verlust an Werbeerlösen bei allen privaten
Medien auch eine ständige Überprüfung der Wirtschaftlichkeit
organisatorischer Strukturen. Bis heute habe sich das Nachrichten-
und Informationsangebot des privaten Rundfunks trotz des enormen
Wettbewerbs eine hohe Akzeptanz bei relevanten Zielgruppen erworben,
in dem es ein breites Spektrum an gesellschaftlich relevanten Themen
bediene. Neue Plattformen und neue Anbieter erforderten jetzt die
Bereitschaft zu weiteren Reformen und Strukturanpassungen. Dabei
könne es allerdings keinesfalls eine verordnete Aufgabe des privaten
Rundfunks sein, Schwächen der öffentlich-rechtlichen Anstalten bei
bestimmten Zielgruppen auszugleichen.

"Die Diskussion über diese Prozesse führen wir bereits mit vielen
Landesregierungen und auch einigen Landesmedienanstalten. Umso
unverständlicher ist es, dass die Direktorenkonferenz der
Landesmedienanstalten jetzt ein Papier beschlossen hat, das mit
seiner Festlegung auf eine Normierung u. a. von Umfang, Platzierung
und Minutenpreisen für Nachrichtensendungen mit planwirtschaftlichen
Vorgaben in unsere Programmhoheit eingreifen wolle", so Doetz. Die
Direktoren sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass es bei keinem
privaten Rundfunkanbieter konkrete Beschlüsse gebe, die einen
derartig drastischen Eingriff in die Rundfunkfreiheit rechtfertigen
könnten.

Originaltext: Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT)
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6895
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6895.rss2

Pressekontakt:
Pressesprecher
Hartmut Schultz, Hartmut Schultz Kommunikation GmbH,
Tel.: 030/39880-101,
Email: schultz@schultz-kommunikation.de


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