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"Globale Vernetzung" darf nicht auf Kosten der Entwicklungsländer gehen

Geschrieben am 01-03-2010

Hannover / Berlin (ots) -

Entwicklungs- und Umweltorganisationen rufen CeBIT-Aussteller auf,
weltweit faire Arbeitsbedingungen in der IT-Produktion zu schaffen

Entwicklungs- und Umweltorganisationen haben zum Beginn der CeBIT
die Elektronikhersteller dazu aufgefordert, faire Arbeitsbedingungen
in ihrer Produktion zu schaffen. Laut Germanwatch, WEED -
Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung und der Christlichen
Initiative Romero gibt es noch keine sozial gerechten und wirklich
grünen IT-Geräte. Mit kreativen Aktionen sowie einem makeITfair-Stand
von Germanwatch auf der CeBIT wollen die Organisationen auf die
Probleme aufmerksam zu machen.

"Die immer günstigeren Preise für Geräte einer vernetzten Welt
dürfen nicht auf Kosten der Arbeiterinnen in den Entwicklungsländern
gehen. Das muss auch bei dem Green IT Forum, Kosten runter und Umwelt
schonen' auf der CeBIT deutlich werden. Durch Preisdruck bewirkte
exzessive Überstunden und Menschenrechtsverletzungen dürfen weder
Hersteller noch Verbraucher in Europa in Kauf nehmen", so Cornelia
Heydenreich, Referentin für Unternehmensverantwortung bei Germanwatch
und Koordinatorin für makeITfair in Deutschland.

Bisher können Verbraucher nur schwer herausfinden, welche
ökologischen und sozialen Kosten die Produktion ihrer
Elektronikgeräte beinhalten. "Wir setzen uns deshalb für eine größere
Transparenz ein. Der Kunde soll herausfinden können, welchen Einfluss
die Produktion auf die dortige Umwelt und die betroffenen Menschen
vor Ort hat", so Sandra Dusch Silva von der Christlichen Initiative
Romero und Koordinatorin der Verbraucherkampagne Ishopfair.

WEED appelliert an die öffentliche Hand: "Obwohl das neue
Vergaberecht sich nun jährt, verfährt die öffentliche Hand noch immer
nach dem Prinzip ,Geiz ist geil'", so Sarah Bormann von WEED, welche
die europäische Kampagne ProcureITfair koordiniert. Bund, Länder und
Kommunen kaufen ein Fünftel der Hard- und Software ein. "Der
öffentliche Einkauf könnte ein wichtiges Steuerungsinstrument sein,
um Umweltstandards und Arbeitsrechte in der globalen IT-Produktion zu
stärken."

Vor Beginn der CeBIT haben sich junge Aktivisten in einem Workshop
über die Produktionsbedingungen in der Elektronikbranche informiert.
Mit kreativen Aktionen wollen sie vor und während der CeBIT auf die
Probleme in der globalen Lieferkette von Elektronikgeräten aufmerksam
machen.

Für Rückfragen und Interviewwünsche:

Cornelia Heydenreich, makeITfair Koordinatorin / Germanwatch,
Tel.: 0179/ 7835551, heydenreich@germanwatch.org,
www.germanwatch.org/makeitfair

Sarah Bormann, WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung sowie
Koordinatorin von ProcureITfair, Tel.: 0160/ 96654332,
sarah.bormann@weed-online.org, www.procureitfair.org

Sandra Dusch Silva , Ishopfair / Christliche Initiative Romero,
Tel.: 0157/ 84512097, dusch@ci-romero.de, www.ishopfair.net

Originaltext: Christliche Initiative Romero
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58468
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58468.rss2

Pressekontakt:
André Hagel
Christliche Initiative Romero
Frauenstr. 3-7, D-48143 Münster
Germany / Alemania
T: ++49-(0)251-89 503, F: ++49-(0)251-82 541
hagel@ci-romero.de, www.ci-romero.de


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