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Defizite im strategischen Management von F&E / Studie von BearingPoint, pdma, IBM und der TU Berlin zeigt: Top-Management und IT zu wenig in den Steuerungsprozess eingebunden

Geschrieben am 23-02-2010

Frankfurt am Main (ots) - Die strategische Steuerung der
Produktentwicklung steckt bei deutschen Unternehmen noch in den
Kinderschuhen. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine qualitative Studie
der Management- und Technologieberatung BearingPoint (
www.bearingpoint.de ) in Zusammenarbeit mit dem Dachverband pdma
(Product Development and Management Association), IBM und der
Technischen Universität Berlin unter 40 deutschen
Industrieunternehmen. Demnach ist das Topmanagement in der Regel zu
wenig in den Steuerungsprozess eingebunden, um diesen effektiv
mitzugestalten. Nur wenige Unternehmen setzen auf effiziente
IT-basierte Prozesse, einheitliche Standards und Konzernrichtlinien.
"Dabei kann eine funktionierende Koordination von Forschung und
Entwicklung gerade in Krisenzeiten den entscheidenden
Wettbewerbsvorteil bringen", erklärt Donald Wachs, Partner bei
BearingPoint und verantwortlich für den Bereich Industrial Products.
"Durch eine Optimierung des Steuerungsprozesses lässt sich die
Rentabilität deutlich erhöhen. Die Wahrscheinlichkeit, höhere Margen
bei Neuprodukten zu erzielen, steigt um ein Vielfaches."

Rolle der IT stark unterschätzt

Optimierungsbedarf besteht vor allem in der Prozessunterstützung.
Nur jedes fünfte Unternehmen erkennt, dass die IT einen erheblichen
Beitrag für das Innovationsmanagement leistet. Das volle Potenzial
der Systeme wird nicht genutzt. Wichtige Entscheidungen beruhen nicht
selten auf freier Interpretation, statt auf der fundierten Analyse
aktueller und konsolidierter Daten. Mehr als drei Viertel der
Unternehmen setzen somit kein effektives Controlling um. "Die CIOs
sollten bei allen strategischen Steuerungsthemen von Anfang an mit am
Tisch sitzen. Sie bauen mit ihrer IT-Organisation die Basis zur
Auswertung von Daten und Informationen sowie eine funktionierende
Infrastruktur für das professionelle Management von Forschungs- und
Entwicklungstätigkeiten auf", so Wachs.

Prozessgestaltung ist Chefsache

Über 80 Prozent der befragten Unternehmen sehen die Steuerung des
Entwicklungsportfolios als Aufgabe von Geschäftsleitung,
Entwicklungsabteilung und Vertrieb an. Die Praxis sieht anders aus:
Insbesondere CEO und CFO werden in der Regel zu wenige strukturierte
Informationen angeboten. Das wirkt sich gerade bei komplexen
Prozessen wie der Produktentwicklung aus.

Wesentlich für eine optimale Steuerung und Governance von
Innovationsprozessen ist auch die Einhaltung von Standards und
Konzernrichtlinien. Momentan orientieren sich 70 Prozent der
Unternehmen nicht an solchen Vorgaben. Klare Kriterien, unprofitable
oder wenig zukunftsträchtige Projekte rechtzeitig zu stoppen, hat
bisher nur jedes zehnte Unternehmen definiert.

"Obwohl ein Großteil deutscher Unternehmen bereits Instrumente zur
Steuerung ihrer Entwicklungstätigkeiten nutzt, wird nach wie vor
Potenzial in Forschung und Entwicklung verschenkt. IT-gestützte
Prozesse, die eine zentrale Steuerung und ein effektives Controlling
durch das Topmanagement ermöglichen, sind der richtige
Optimierungsansatz", rät Donald Wachs.

Die vollständige Studie "Governance und Strategische Steuerung der
Produktentwicklung", für die Entscheider aus Maschinenbau-,
Automotive- und High Tech-Branche befragt worden sind, finden Sie zum
Download unter:
http://www.bearingpoint.de/content/industries/index_9064.htm

Über BearingPoint

BearingPoint berät Unternehmen und Organisationen in den Bereichen
Commercial Services, Financial Services und Public Services bei der
Lösung ihrer dringendsten und wichtigsten Aufgaben. In enger
partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kunden definieren
BearingPoint-Berater anspruchsvolle Ziele und entwickeln Lösungen,
Prozesse und Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies
bildet die Grundlage für einen außerordentlichen Beitrag zum
Geschäftserfolg - und eine außergewöhnliche Kundenzufriedenheit. Seit
der Übernahme durch seine Partner im Rahmen eines Management Buy-Out
ist BearingPoint eine unabhängige Unternehmensberatung, die
Unternehmertum sowie Management- und Technologiekompetenz auf
einzigartige Weise vereint. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.250
Mitarbeiter in 14 europäischen Ländern. Das Unternehmen hat
europäische Wurzeln, agiert aber global. In Deutschland belegt
BearingPoint laut Lünendonk-Liste derzeit Platz sechs unter den Top
25 Managementberatungen.

Für weitere Informationen: www.bearingpointconsulting.com und
www.bearingpoint.de

Originaltext: BearingPoint GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/68073
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_68073.rss2

Pressekontakt:
Wiebke Hinz
BearingPoint GmbH
Tel.: 0049-69 13022-5991
mailto:Wiebke.Hinz@bearingpointconsulting.com


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