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KfW Sonderfazilität für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz: Finanzierungsvertrag zur Verbesserung der Stromversorgung in Indien unterzeichnet

Geschrieben am 09-08-2006

Frankfurt (ots) - Das indische Energieministerium, die staatliche
indische Finanzierungsinstitution für ländliche Elektrifizierung
(Rural Electrification Cooperation, REC) und die KfW Entwicklungsbank
im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) haben den
Finanzierungsvertrag für ein "Energieeffizienzprogramm ländliche
Gebiete Indien" unterzeichnet. Für dieses Vorhaben wird im Rahmen der
bilateralen indisch-deutschen Finanziellen Zusammenarbeit ein
zinsgünstiges Darlehen in Höhe von 70 Mio. EUR zur Finanzierung von
Investitionen sowie ein Zuschuss in Höhe von 0,5 Mio. EUR für
Schulungs- und Begleitmaßnahmen bereitgestellt.

Erich Stather, Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium,
unterstrich die Bedeutung des Abkommens: "Bereits heute gehört Indien
zu den weltweit größten CO2-Emittenten. Mit der Förderung des
Energieeffizienz-Programms tragen wir dazu bei, dass sich
umweltfreundliche und effiziente Technologien für die
Energieerzeugung, -übertragung und -verbrauch in Indien verbreiten."
Stather betonte, dass die Förderung nachhaltiger Energienutzung
gleichzeitig zur Minderung der Armut auf dem indischen Subkontinent
beitrage.

Die Darlehensmittel werden zur Rehabilitierung von Verteilnetzen
in ausgewählten ländlichen Gebieten in Indien eingesetzt. Zukünftig
sollen so die regelmäßig auftretenden Stromunterbrechungen vermieden
und die überdurchschnittlich hohen Verluste im Stromverteilungsnetz
gesenkt werden. Profitieren wird insbesondere die Landwirtschaft in
diesen Gebieten, weil so eine unterbrechungsfreie Bewässerung und
eine höhere Lebensdauer von Pumpen und Anlagen erreicht werden. Zudem
trägt das Vorhaben zum Klimaschutz bei. Jährlich werden ca. 65.000
Tonnen CO2-Emissionen vermieden.

Das indische Energieeffizienz-Programm ist das erste Vorhaben, das
aus Mitteln der KfW Sonderfazilität für Erneuerbare Energien und
Energieeffizienz finanziert wird. Über diese Sonderfazilität stellt
die KfW Entwicklungsbank im Auftrag der Bundesregierung in den Jahren
2005 bis 2009 bis zu 500 Mio. EUR in Form von zinsgünstigen Darlehen
für Darlehensnehmer in Entwicklungsländern zur Verfügung.

Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe, hob
hervor: "Damit geht die Fazilität in die praktische Umsetzung und
leistet ihren Beitrag zum Klimaschutz. Auch Entwicklungsländer mit
einer konsequent auf den Klimaschutz ausgerichteten Energiepolitik
haben häufig Probleme, deren praktische Umsetzung zu finanzieren.
Deshalb leistet die Sonderfazilität eine höchstwillkommene
Unterstützung."

Schon im Jahr 2005, dem ersten Jahr nach Inkrafttreten der
Sonderfazilität, hatte das Bundesentwicklungsministerium wegen der
großen Nachfrage aus den Partnerländern Finanzierungszusagen in Höhe
von 170 Mio. EUR erteilt und damit die Zielvorgaben für das Jahr 2005
deutlich übertroffen. Für die Jahre 2006 und 2007 liegen der KfW
Entwicklungsbank bereits weitere, zahlreiche Vorschläge aus den
Partnerländern für eine Förderung im Rahmen der Sonderfazilität für
Erneuerbare Energien und Energieeffizienz vor.

Originaltext: KfW
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=41193
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_41193.rss2


Für Rückfragen: Alexander Mohanty
Tel: 069 7431-4494, E-Mail: alexander.mohanty@kfw.de

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Kommunikation (KOM)
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