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BEE und BDH: Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern auflösen / Ausbauziele für Erneuerbare Wärme nur mit neuen Heizungen erreichbar

Geschrieben am 28-01-2010

Berlin (ots) - Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und der
Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik
(BDH) haben eine gemeinsame Resolution verabschiedet, die den Weg in
eine nachhaltige Wärmeversorgung weist. In dem Papier schlagen die
beiden Verbände konkrete Maßnahmen vor, mit deren Hilfe der
Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern aufgelöst werden
kann. Zurzeit sind nur 13 Prozent der Heizungen in Deutschland auf
dem Stand der Technik und der Anteil der Erneuerbaren Energien an der
Wärmeversorgung liegt unter 8 Prozent. Ziel des Maßnahmenpaketes von
BDH und BEE ist es daher, die großen Potenziale für Energieeinsparung
und Erneuerbare Energien im Wärmesektor schnell zu heben und so den
Klimaschutz voranzubringen.

"Über die Hälfte unseres gesamten Energieverbrauchs geht auf das
Konto der Wärmeerzeugung. Doch bisher passiert viel zu wenig, um
diesen Sektor effizient und zukunftstauglich zu machen. Mit unserer
gemeinsamen Resolution wollen wir einen Anstoß für dringend
notwendige Modernisierungsmaßnahmen geben. Denn die Ausbauziele für
die Erneuerbaren im Wärmesektor sind nur mit neuen Heizungen
erreichbar", erklärt Dietmar Schütz, Präsident des BEE. Um die
Bedeutung des Themas zu unterstreichen, wird die Resolution am Abend
auf dem Neujahrsempfang des BEE an Bundesumweltminister Dr. Norbert
Röttgen übergeben. Gemeinsames Ziel der Verbände ist es, die
Erneuerungsquote bei Heizungsanlagen von heute 3 auf mindestens 6
Prozent pro Jahr zu verdoppeln.

"Der Schlüssel für mehr Effizienz liegt tatsächlich im
Heizungskeller. Nur wenn das Tempo beim Austausch völlig veralteter
Technik verdoppelt wird, können wir die Klima- und
Ressourcenschutzziele erreichen. Dabei setzen wir auf die
Doppelstrategie aus Effizienz und Erneuerbarer Energie. Das kommt am
Ende Umwelt und Verbrauchern gleichermaßen zugute", erläutert
BDH-Präsident Klaus Jesse.

Nach Ansicht der beiden Verbände sollte dafür u.a. das bewährte
Marktanreizprogramm verstetigt und auf ein Gesamtvolumen von einer
Milliarde Euro pro Jahr aufgestockt werden. Darüber hinaus muss das
Nutzer-Investor-Dilemma im Mietwohnbereich aufgelöst werden, um
Investitionshemmnisse abzubauen. Zudem sei eine umfassende
Informations- und Werbekampagne der Bundesregierung notwendig, die
die Vorteile der Heizungssanierung bekannt macht. BDH und BEE bieten
dabei ihre Mitwirkung an.

Resolution und weitere Infos im Internet unter www.bee-ev.de und
www.bdh-koeln.de

Informationen zu den Verbänden

Der BEE: Bezahlbare Energie, sichere Versorgung, wirksamer
Klimaschutz: Das sind die aktuellen Herausforderungen im
Energiesektor. Der Schlüssel dazu liegt im Ausbau Erneuerbarer
Energien. Deshalb macht sich der Bundesverband Erneuerbare Energie
e.V. (BEE) seit 1991 für diese Zukunftsbranche stark. Sein Ziel: 100
Prozent Erneuerbare Energie. Als Dachverband vertritt der BEE die
Interessen von 22 Fachverbänden und Organisationen mit 30.000
Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5.000 Unternehmen.

Der BDH: Die im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie-
und Umwelttechnik e.V. (BDH) organisierten Unternehmen produzieren
Heizungssysteme, wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärmepumpen,
Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik,
Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizsysteme, Brenner, Speicher,
Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere
Zubehörkomponenten. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten
im Jahr 2009 weltweit einen Umsatz von 11,6 Mrd. Euro und
beschäftigten rund 60.000 Mitarbeiter. Auf den internationalen
Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition ein
und sind technologisch führend.

Originaltext: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/51135
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_51135.rss2

Pressekontakt:
Daniel Kluge, BEE-Referent für Medien und Politik
Fon: 030/2758170-15, Fax: -20
E-Mail: presse@bee-ev.de
Internet: www.bee-ev.de

Carsten Dittmar, BDH-Pressesprecher
Fon: 02203/93593-0, Fax: -22
E-Mail: info@bdh-Koeln.de
Internet: www.bdh-koeln.de


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