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Computerentwicklung: Wenn Hardware an ihre Grenzen stößt (mit Bild)

Geschrieben am 28-01-2010

Darmstadt/Rostock/Graz (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Moderne Multimediageräte können immer mehr, schneller und in
besserer Qualität. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen.
Wenn Hardwareinnovationen an ihre Grenzen stoßen, sind
Softwarelösungen gefragt. Forscher des Fraunhofer IGD, der weltweit
führenden Einrichtung für angewandtes Visual Computing, erarbeiten im
internationalen Verbund Lösungen, damit Multimediageräte auch in
Zukunft Entwicklungspotential haben.

Jeder Computerspieler hatte schon einmal ein Spiel in der Hand und
musste bei der Lektüre der Systemanforderungen feststellen, dass sein
PC nicht ausreichen wird, um den vollen Multimediagenuss zu erhalten.
Der Weg in den nächsten Computerladen war vorprogrammiert. Was wäre
aber, wenn dies nichts bringen würde, weil es einfach keine
schnelleren PCs mehr gibt?

Gordon Moore, einer der Gründerväter von Intel, stellte die
Gesetzmäßigkeit auf, dass sich die Komplexität integrierter
Schaltungen und damit die Leistungsfähigkeit von Computerprozessoren
etwa alle zwei Jahre verdoppelt. Mittlerweile heißt es, in den
kommenden zwei Jahrzehnten wird hierfür eine Grenze erreicht. "Als
Gegenbewegung versuchen Hardwarehersteller mehrere Prozessoren
zusammenzuschalten", erklärt Volker Hahn vom Fraunhofer IGD. "Diese
fordern jedoch vom Softwareentwickler eine sehr hohe
Programmierleistung. Die einzelnen Prozessoren bestmöglich zu
nutzten, ist nicht so einfach." Ab einem gewissen Komplexitätsgrad
der verschalteten Rechner, ist es für menschliche Entwickler nicht
mehr möglich, bewusst Software zu entwickeln, welche die vorhandene
Hardware optimal auslastet.

"Seit einiger Zeit arbeiten Entwickler an intelligenten
Softwarewerkzeugen, die diese Aufgabe unterstützen", sagt Hahn. "Sie
sollen helfen, moderne Multimediaanwendungen für Mehrprozessorsysteme
mit einem überschaubaren Aufwand programmieren zu können." Vom 23.
bis 24. Februar beschäftigt sich der Workshop "NEMA 2010" mit solchen
intelligenten Entwicklungswerkzeugen für in Geräten, Maschinen oder
Fahrzeugen integrierten Prozessoren (Embedded-Computing). Während der
von der EU im Rahmen des Forschungsprojektes hArtes
( www.hartes.org ) geförderten Veranstaltung stellen internationale
Experten ihre aktuellen Forschungsergebnisse vor. Daneben
präsentieren sie kommende Hardware-Trends und neue, intelligente
Werkzeuge für die Embedded-Entwicklung.

Informationen&Anmeldung: http://nema2010.igd.fraunhofer.de .

Originaltext: Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/74638
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_74638.rss2

Pressekontakt:
Konrad.Baier@igd.fraunhofer.de
Tel.:+496151155-146oder-441


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