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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Kundenhotlines

Geschrieben am 28-12-2009

Bielefeld (ots) - Von diesen Liedern kann wohl jeder ein Lied
singen: Warteschleifen sind ein Ärgernis des Alltags. Sie nerven und
kosten den, der genervt wird, oft auch noch Geld. Immer noch. Die
IT-Branche hat damit bewiesen, dass für sie das Gleiche gilt wie für
die Politik: Absichtserklärungen zählen rein gar nichts.
Anscheinend müssen die Anbieter per Gesetz gezwungen werden, nur dann
Gebühren zu kassieren, wenn wirklich ein Mensch und keine Maschine
spricht. Die alte Bundesregierung hatte Abhilfe angekündigt, dem
Versprechen aber keine Taten folgen lassen.
Ein Blick zum Nachbarn zeigt, dass es geht: In Frankreich müssen
Verbraucher erst zahlen, wenn sie einen Berater am anderen Ende der
Leitung erwischt haben. Es kann also nicht an technischen
Schwierigkeiten liegen, wie die deutsche Telekommunikationsbranche
sich zu erklären versucht. Es ist wohl eher so, wie
Verbraucherschützer vermuten: Die Abzocke gehört zum Geschäftsmodell.
Dieses Geschäftsmodell sollte der Gesetzgeber schleunigst begraben.
Schließlich kann nur der eine Gegenleistung verlangen, der überhaupt
erst einmal eine Leistung bietet.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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