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"EXTRA" am Mo., 14.12., 22.15 Uhr: Spenden ermöglichen neues Gesicht für Strahlenopfer Berik aus Kasachstan - Marathon-OP in Deutschland

Geschrieben am 13-12-2009

Köln (ots) - Erste Hilfe für die Opfer der "Stadt der Verdammten"
- Welle der Spendenbereitschaft ermöglicht neues Gesicht für
Strahlenopfer Berik

Die bewegende "Extra"-Reportage vom 26. Oktober über die Opfer der
40-jährigen Atombombentests in Semipalatinsk in Kasachstan hat eine
enorme Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Darunter auch der
plastische Chirurg Dr. Gisbert Holle, der sich bereit erklärte, Berik
- den Mann ohne Gesicht ehrenamtlich mit seinem Team zu operieren.
Dank der Spenden holte "Extra"-Reporter Jenke von Wilmsdorff Berik
jetzt für die erlösende OP nach Deutschland. Am 14. Dezember, 22.15
Uhr, gibt es bei "EXTRA" den zweiten Bericht über die "Stadt der
Verdammten" und Beriks aufwendige OP.

Sie hatten keine Chance. Nirgendwo auf der Welt hat es mehr
Atomwaffenversuche gegeben als in der kasachischen Region
Semipalatinsk. In der Zeit von 1949 bis 1989 wurden hier insgesamt
496 Atomwaffen getestet. Das entspricht einer Sprengkraft von 2500
Hiroshima-Atombomben. Die Menschen in dieser Region leiden bis heute
unter den schweren Strahlenschäden. Genetische Defekte, schwere
Deformationen und Tumore bestimmen ihr Leben.
Das Schicksal der Strahlenopfer hat die "EXTRA"-Zuschauer derart
berührt, dass direkt nach der Sendung die ersten Spendenangebote
eintrafen. In Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein
"Gomel-Hilfe Bochum e.V." kann jetzt auch Berik geholfen werden,
dessen Gesicht von schweren Hautlappen überwuchert ist.

RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff reiste noch einmal in das 6000
km weit entfernte Semipalatinsk, wo in manchen Dörfern die Strahlung
heute noch 400-mal höher ist, als empfohlen. Dort wartet ein ganz
besonderer Auftrag auf ihn, denn nachdem er zahlreiche Spenden
übergeben hat, fliegt er nicht allein nach Deutschland zurück.
Der aufgrund der Atomwaffentests stark entstellte 36-jährige Berik
und dessen Mutter Sinelchan (67) nehmen die 20-stündige Reise nach
Frankfurt auf sich, denn in der Adickes-Privatklinik soll Beriks
sehnlichster Wunsch in Erfüllung gehen: Er möchte endlich wieder
etwas sehen können und von den enormen Wucherungen in seinem Gesicht
befreit werden. Möglich machen soll das der plastische Chirurg Dr.
Gisbert Holle, der bereits über hundert solcher OP's durchgeführt hat
und Berik kostenlos operieren wird.

"EXTRA"-Reporter Jenke von Wilmsdorff begleitet jeden Schritt von
Beriks Reise, dem besonders der Abschied von seinem Bruder Medet (23)
und seinem kleinen Neffen schwerfällt. "Ich bin sehr aufgeregt und
möchte aber, dass dieses Gewicht endlich aus meinem Gesicht
verschwindet und ich wieder etwas sehen kann", so Berik.
Nach der Diagnose von Dr. Gisbert Holle steht fest, Berik leidet an
einer besonders schweren Form der Neurofibromatose, ein Nerventumor,
der von schweren Wucherungen begleitet wird. Die unheilbare Krankheit
wird durch einen Gendefekt ausgelöst, der bei Berik durch die
intensive Aussetzung radioaktiver Strahlung entstand. "So eine
schwere Neurofibromatose haben wir noch nicht gesehen", so Dr.
Gisbert Holle über Beriks Zustand. Die Auswirkungen der Krankheit,
die den ganzen Körper befallen kann, beschränken sich bei Berik
derzeit nur auf sein Gesicht. Dr. Gisbert Holle: "Berik musste
dringend operiert werden. In circa zwei Jahren hätte er nicht einmal
mehr den Mund öffnen können."
Nach sechs Stunden OP ist es geschafft. Dr. Gisbert Holle: "Die
Operation ist gut gelaufen, so wie wir uns das vorgestellt haben. Wir
konnten alle großen Tumore im Gesicht entfernen und es ist uns
gelungen, die gesunde Haut zu bewahren und einen Großteil der kranken
Haut zu ersetzen." Kaum aus der Narkose erwacht, bedankte sich Berik
bei dem OP-Team mit den Worten: "Thank you! Grazie! Danke!" Noch muss
Berik für einige Tage in der Klinik bleiben, doch pünktlich zum
Weihnachtsfest wird "Extra"-Reporter Jenke von Wilmsdorff Mutter und
Sohn wieder in die Heimat begleiten: "Das war für mich als Reporter
eine ganz besondere Erfahrung, weil man nicht nur beobachtet, sondern
wirklich etwas bewegen kann."
"EXTRA" wird Berik weiterhin begleiten und gemeinsam mit der
Gomel-Hilfe versuchen, weitere Hilfsmaßnahmen für die Strahlenopfer
in Semipalatinsk zu organisieren.

"EXTRA" hat zusammen mit "Gomel-Hilfe Bochum e.V." ein separates
Spendenkonto für dieses Projekt eingerichtet!

Gomel-Hilfe Bochum e.V.
Bank im Bistum Essen e.G.
BLZ 360 602 95

Konto-Nr. 1 33 44 33

BIC: GENODED1BBE
IBAN: DE88 3606 0295 0001 3344 33

Alle Geldspenden auf diesem Spendenkonto werden nachweislich nur
für dieses Projekt verwendet. Dabei kommt jeder Cent bei den
Betroffenen an.

Fotos über das RTL-Pressezentrum: http://kommunikation.rtl.de
Verwendung der Motive nur bei Quellenverweis: "RTL-Extra"

Originaltext: RTL Television GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7847
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7847.rss2

Pressekontakt:
RTL Television GmbH
RTL-Kommunikation
Heike Schultz
Telefon: 0221 / 456 4221
Fax: 0221 / 456 4290
heike.schultz@rtl.de
Cornelia Rothe, Tel.: 0221/456 4260; E-Mail: cornelia.rothe@rtl.de


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