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WAZ: Opel-Sanierung - GM hat verstanden - Leitartikel von Thomas Wels

Geschrieben am 24-11-2009

Essen (ots) - Die Amerikaner haben ganz offensichtlich ihre
Lektion gelernt. In der sozialen Marktwirtschaft geht es nur
miteinander, nicht gegeneinander. Da Opel-Deutschland mit Abstand der
wichtigste Standort von General Motors ist, ist es keine Prophetie
vorherzusagen: GM wird wohl kein Werk in Deutschland schließen, und
vermutlich auch keines in Europa. Jedenfalls jetzt noch nicht.
Für die Sanierung von Opel ist eine enorme Kraftanstrengung nötig.
Dazu braucht General Motors - umstritten genug - Bürgschaften oder
gar Staatskredite der europäischen Regierungen ebenso wie die
Sparbeiträge der Mitarbeiter, also die Zustimmung der Gewerkschaften.
Nach allem was zu hören ist, wird GM seiner Charming-Offensive noch
mit Eigenkapital zu Gunsten von Opel die nötige Glaubwürdigkeit
verleihen. Die Freude über den Fortbestand des Bochumer Werkes sollte
indes nicht die Sinne benebeln. Die Überkapazitäten im Autobau machen
schmerzhafte Kürzungen nötig; welche Werke mittelfristig überleben,
das steht sicher nicht im aktuellen Sanierungskonzept, sondern auf
einem anderen Blatt. Wohl dem Werk, das exklusiv ein Modell ohne
Wettbewerber produziert.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de


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