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Die Stütze des weltweiten Erwerbsbevölkerung - die Gruppe der 40- bis 65-Jährigen - ist am stärksten von der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) betroffen

Geschrieben am 18-11-2009

London, November 18 (ots/PRNewswire) -

- Neuer Bericht stellt weltweite Belastung der Wirtschaft durch
die Erkrankung heraus

- Schätzungsweise zwei Milliarden Stunden Arbeitsausfall pro
Woche

COPD Uncovered, ein heute erschienener neuer Bericht, zeigt
erstmalig auf, dass Menschen in der Altersgruppe von 40 bis 65 Jahren
als das neue Gesicht dieser Erkrankung in Erscheinung treten. Der von
Education for Health und anderen führenden Experten verfasste Bericht
bringt eine neue, jüngere Mehrheit der COPD-Patienten(1) ans Licht,
die sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere befinden und finanziell für
die Versorgung ihrer Kinder und ihrer alt gewordenen Eltern
verantwortlich sind. Die Autoren fordern Politiker dazu auf, den
Bericht zu lesen und ihre Ansicht zu überdenken, wie COPD in dieser
entscheidenden Altersgruppe, in der sich die für die Gesellschaft
wichtigen führenden Verdiener befinden, angegangen werden sollte
(2,3).

210 Millionen Menschen leiden an COPD und Prognosen zufolge wird
die Erkrankung in zehn Jahren weltweit die dritthäufigste
Todesursache sein(4). COPD ist eine Erkrankung, die mit schweren
Einschränkungen einhergeht und die Produktivität dieser
Bevölkerungsgruppe dramatisch schmälert. So fand der Bericht, dass
COPD-Patienten im Alter von 40 bis 65 Jahren aufgrund ihrer Krankheit
zehn Arbeitsstunden pro Woche ausfallen(5). Weltweit gesehen bedeutet
dies Woche für Woche einen Arbeitsausfall von mehr als zwei
Milliarden Stunden. Darüber hinaus verursacht die COPD jährlich fast
28.000 Jahre verlorener Produktivität(6). Der Bericht kommt zu dem
Schluss, dass ohne Gegenmassnahmen die weiter zunehmende COPD einen
gravierenden Einfluss auf die weltweite Erwerbsbevölkerung ausüben
und wirtschaftliche Auswirkungen für Patienten, Familien, Arbeitgeber
und Gesellschaft haben könnte.

"In Anbetracht der möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen ist es
wichtig, dass 40- bis 65-jährige COPD-Patienten in der Lage sind, ein
aktives und produktive Leben zu führen", erklärte Monica Fletcher,
Chief Executive von Education for Health. "Mit der Herausgabe dieses
Berichts wollen wir einen wichtigen internationalen Dialog mit
Hauptinteressenvertretern aus aller Welt in Gang bringen, der sich
der Frage widmet, wie man am besten in eine frühere Diagnosestellung
bei diesen jüngeren Patienten und in deren Behandlung investiert."


Weitere zentrale Erkenntnisse aus dem Bericht:
- COPD verursacht mehr Kosten als Asthma und Diabetes - Die COPD-
bedingten Kosten übertreffen die von anderen schweren chronischen
Krankheiten, u. a. auch die von Asthma und Diabetes(7). Die
weltweite Krankheitslast durch COPD ist fast doppelt so hoch wie bei
Diabetes und die Anzahl der Todesfälle liegt bei COPD ebenfalls
höher(6).
- Eine effektive COPD-Behandlung muss über das Aufhören des Rauchens
hinausgehen - Es stimmt zwar, dass Zigarettenrauch die Hauptursache
der COPD ist(8) und dass ein wichtiger Teil der COPD-Behandlung
darin besteht, dass der Patient aufhört zu rauchen. Allerdings treten
bei vielen ehemaligen Rauchern Symptome erst ein oder zwei Jahrzehnte
nach Aufgabe des Rauchens auf und eine COPD wird erst dann bei ihnen
diagnostiziert. Selbst wenn alle Menschen heute aufhören würden zu
rauchen, hätte diese Verhaltensänderung bis zu 20 Jahre lang keine
sichtbare Auswirkung auf die COPD-Statistik(9).
- COPD belastet die Gesundheitssysteme - Jeder sechste europäische und
US-amerikanische Patient wurde in einem Sechs-Monats-Zeitraum 2006-
20075 in der Notaufnahme bzw. in einem Krankenhaus vorstellig.
Rechnet man diese Zahlen hoch, so ergibt sich, dass möglicherweise
bis zu 64 Millionen COPD-Patienten weltweit jedes Jahr wegen ihrer
Erkrankung in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Ausserdem finden
sich bei der grossen Mehrheit der COPD-Patienten weitere
Begleiterkrankungen wie Herzkrankheiten, hoher Blutdruck und
Diabetes(10-13). So leiden 40 Prozent an Herzkrankheiten(10) und 42
Prozent an hohem Blutdruck(12,13).
- Familien werden immer mitbelastet - Die Diagnose COPD wird jetzt
häufiger bei Frauen als bei Männern gestellt(14) - die
Patientengruppe der Frauen spielt in der Versorgung der Familie eine
zentrale Rolle.


Informationen zur COPD

Bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) handelt es
sich um eine zu schweren Einschränkungen führende, lebensbedrohliche
und progressive Lungenerkrankung, die mit einer Beeinträchtigung der
normalen Atmung einhergeht(8). Man nimmt an, dass ungefähr drei
Millionen Todesfälle pro Jahr durch COPD verursacht werden - also
stirbt durchschnittlich alle 10 Sekunden ein Mensch an der
Erkrankung(4). COPD bezieht sich auf Emphysem und chronische
Bronchitis, zwei Lungenkrankheiten die für gewöhnlich zusammen
auftreten. Aufgrund der Lungenschädigung entwickeln COPD-Patienten
Symptome wie chronische Kurzatmigkeit und Husten. Diese
beeinträchtigen die Fähigkeit, eine aktives und produktives Leben zu
führen(8). COPD kann nicht geheilt werden, eine Behandlung ist aber
möglich.

Informationen zu COPD Uncovered

COPD Uncovered ist das Produkt der gemeinsamen Anstrengungen
einer multidisziplinären Kommission aus internationalen Experten.
Diese finden sich zusammen, um einige der aktuell vordringlichsten
Probleme auf dem Gebiet der COPD vorzubringen. Sie haben sich zum
Ziel gesetzt, die Auswirkungen der COPD bei der unzureichend
untersuchten und nicht beachteten Patientengruppe der 40- bis
65-Jährigen herauszustellen.

Die COPD Uncovered-Initiative ist ein Zusammenfassung von Studien
und Analysen, die von Experten im Gebiet der Lungenerkrankungen
durchgeführt wurden. Die Initiative wird von der Novartis Pharma AG
gesponsert und von einem Sekretariat von Chandler Chicco Companies
(CCC) verwaltet. Die Studien, auf denen der COPD Uncovered-Bericht
basiert, wurden von der Novartis Pharma AG in Auftrag gegeben.

Im Anschluss an die Veröffentlichung dieses Berichts führen die
Experten der COPD Uncovered-Initiative nun eine weitere quantitative
Studie zu den direkten und indirekten Kosten der Krankheit in dieser
Altersgruppe durch. Die Experten rechnen mit einer Veröffentlichung
der Studienergebnisse im Jahr 2010. Die Untersuchung widmet sich den
spezifischen Auswirkungen der COPD auf den Alltag von über 2,000
COPD-Patienten im Alter von 45-67 Jahren, die in den USA,
Grossbritannien, Deutschland, Brasilien, China und der Türkei leben.

Informationen zu den Autoren

Der am Welt-COPD-Tag 2009 herausgegebene COPD Uncovered-Bericht
wurden von den folgenden Personen verfasst und von Novartis mit
redaktioneller Hilfe durch bei CCC tätige Experten auf dem Gebiet der
medizinischen Fortbildung unterstützt:


- Monica Fletcher, Chief Executive, Education for Health und National
Respiratory Training Center, Hauptleitung bei COPD Uncovered
- Dr. Marianella Salapatas, Präsidentin, European Federation of Allergy
and Airways Diseases Patients' Associations
- Professor Thys van der Molen, Fachbereich Allgemeinmedizin,
Universität Groningen
- John Walsh, Präsident und CEO, COPD Foundation


Um eine Kopie des COPD Uncovered-Berichts herunterzuladen,
besuchen Sie bitte http://bit.ly/3n99Yu

Literatur:

http://www.educationforhealth.org.uk/_documents/COPD_Pressrelease.pdf


Ansprechpartner für die Presse:
Sue Davis Russell - Chefsekretärin des Chief Executive
Education for Health
Tel: +44(0)1926-836841, E-Mail: s.davisrussell@educationforhealth.org
Candy Perry - Leiter Corporate Communications und External Affairs
Education for Health
Tel: +44(0)1926-836995, E-Mail: c.perry@educationforhealth.org
Besuchen Sie unsere Website unter http://www.educationforhealth.org


Originaltext: Education for Health
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/77950
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_77950.rss2

Pressekontakt:
Ansprechpartner für die Presse: Sue Davis Russell - Chefsekretärin
des Chief Executive, Tel: +44 (0)1926-836841, E-Mail:
s.davisrussell@educationforhealth.org Candy Perry - Leiter Corporate
Communications und External Affairs, Education for Health, Tel:
+44(0)1926-836995, E-Mail: c.perry@educationforhealth.org


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