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Global Unions werfen DHL Druckmaßnahmen gegen die Beschäftigten vor

Geschrieben am 10-11-2009

Nyon, Schweiz (ots) - Diese Woche fordern Gewerkschaften in der
ganzen Welt den deutschen Post- und Logistikkonzern DHL auf, seine
Druckmaßnahmen gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverzüglich
einzustellen.

In Dutzenden von Fällen in über 20 Ländern hat DHL Beschäftigte
aufgrund gewerkschaftlicher Betätigung entlassen, belästigt und
eingeschüchtert. Die Angriffe auf die Rechte der Arbeitnehmer und der
Gewerkschaften begannen längst vor dem Ausbruch der Finanzkrise, doch
dient dem DHL-Management die Krise nun als Vorwand für ein
drastisches Sparprogramm und die Schikanierung des Personals.

In Deutschland werden die Angestellten im neuen DHL Hub Leipzig so
schlecht bezahlt, dass sie Anrecht auf staatliche Beihilfe haben. In
Südafrika hat DHL drei Gerichtsprozesse wegen unrechtmäßiger
Entlassung von Gewerkschaftsvertretern verloren.

Diese Wochen werden DHL-Angestellte und ihre Gewerkschaften dem
Konzern Paroli bieten und mit einer Kampagne die Achtung ihrer Rechte
verlangen. Diese globale Kampagne unter dem Motto: "Setzt euer
Personal nicht unter Druck" wurde von UNI Global Union und der
Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF) organisiert.

Die Gewerkschaften bitten die Öffentlichkeit, die Adresse
http://www.respect4workers.org anzuklicken und Botschaften an den
DHL-CEO Frank Appel zu senden und ihn zur Achtung der
Arbeitnehmerrechte aufzufordern.

"Wir verlangen vom Konzern, seine eigene Devise: 'Respekt und
Resultate' einzuhalten", erklärte UNI-Generalsekretär Philip
Jennings. "Wenn das Unternehmen seine Mitarbeiter respektiert, kann
er weit bessere Resultate erwarten als bei einer Teilnahme am
globalen Wettlauf nach unten mit dem Abbau von Standards in Bezug auf
Löhne, Bedingungen und Gewerkschaftsrechte."

Weitere Informationen befinden sich auf:
http://www.respect4workers.org

UNI Post & Logistik ist die globale Gewerkschaft für den Post- und
Logistiksektor; sie vertritt 2,5 Millionen Beschäftigte weltweit. Die
ITF vertritt Transportarbeiter-Gewerkschaften mit weltweit nahezu 5
Millionen Mitgliedern.

ots Originaltext: UNI global union
Internet: www.presseportal.ch

Originaltext: UNI Global Union
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65450
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65450.rss2

Pressekontakt:

Neil Anderson
Mobile: +41/79/508'26'16
E-Mail: neil.anderson@uniglobalunion.org


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