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E-Mobility: 1. VDE-Standard für Autostecker weltweit

Geschrieben am 04-11-2009

Frankfurt am Main (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

- Elektroauto braucht weltweit einheitlichen Norm-Ladestecker
- Neuer VDE-Standard bringt Schub für E-Mobility

Dem Elektromobil gehört die Zukunft. Als mobiler Bestandteil eines
intelligenten Stromnetzes (Smart Grid) könnten E-Autos sogar zur
Zwischenspeicherung für Strom aus regenerativen Energien dienen und
so die Schwankungen bei der Energieerzeugung abpuffern. Ein
wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Serieneinführung von
Elektrofahrzeugen sind jedoch geeignete Ladestecker zum "Betanken",
die einfach und vor allem sicher zu bedienen sein müssen. Sie müssen
weltweit problemlos funktionieren - und das trotz national
unterschiedlicher Stromversorgungssysteme und Anforderungen an
Stecker und Steckdosen. Der VDE hat jetzt mit seiner
Normungsorganisation DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik
Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE) einen VDE-Standard
konzipiert, der alle national unterschiedlichen Sicherheitsaspekte,
physischen Aufbau- und Kompatibilitätsanforderungen berücksichtigt.
Experten sehen darin einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur
flächendeckenden E-Mobility.

Der VDE-Standard, der bereits bei der internationalen
Normungsorganisation IEC (International Electrotechnical Commission)
eingereicht wurde, definiert Stecker und Schnittstellen für höchst
unterschiedliche Ladebetriebsarten. So wird ein "Betanken" mit 20,
32, 63 Ampère (Einphasen- und Drehstrom) und 70 Ampère (nur
Einphasen¬strom) bei einer Betriebsspannung von maximal 500 Volt und
50 bis 60 Hertz möglich. Zukunftsweisend ist auch die
Berücksichtigung der doppeltgerichteten Energieübertragung. Das
heißt, dass Fahrzeuge sowohl Energie aus dem Versorgungsnetz
aufnehmen als auch dorthin abgeben können - eine wichtige
Voraussetzung für die Anbindung des Elektromobils an das "Smart Grid"
der Zukunft mit einem hohen Anteil an Strom aus regenerativen
Energien.

Um der deutschen Automobilindustrie und den Energieversorgern den
Standard möglichst schnell zur Verfügung zu stellen, haben VDE|DKE
die entsprechende VDE-Anwendungsregel bereits veröffentlicht, die im
nächsten Schritt durch eine weltweit gültige IEC-Norm abgelöst werden
soll. Neben der Standardisierung leistungsfähiger und zuverlässiger
Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge ist die
Standardisierung der Schnittstelle für das Laden von
Elektrofahrzeugen am Stromnetz eine wichtige Voraussetzung für eine
schnelle Durchsetzung des Elektroautos. VDE|DKE haben daher in
jüngster Vergangenheit die Normungsaktivitäten in diesem Bereich
verstärkt, unter anderem durch die Gründung des Lenkungskreises
"E-Mobility" in Zusammenarbeit mit dem VDA Normenausschuss Automobil
im DIN.

Über den VDE:

Der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik
(VDE) ist mit 35.000 Mitgliedern, davon 1.300 Unternehmen, und 800
Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände
Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung
unter einem Dach. VDE-Tätigkeitsfelder sind der
Technikwissenstransfer, die Forschungs- und Nachwuchsförderung der
Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und
Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Die Sicherheit in der
Elektrotechnik, die Erarbeitung anerkannter Regeln der Technik als
nationale und internationale Normen, Prüfung und Zertifizierung von
Geräten und Systemen sind weitere Schwerpunkte. Das VDE-Zeichen, das
60 Prozent der Bundesbürger kennen, gilt als Synonym für höchste
Sicherheitsstandards.

Die vom VDE getragene DKE erarbeitet Normen und
Sicherheitsbestimmungen für die Elektrotechnik, Elektronik und
Informationstechnik. Sie vertritt die deutschen Interessen im
Europäischen Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) und in
der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC). Die
VDE-Bestimmungen basieren heute größtenteils auf Europäischen Normen,
die zu etwa 80 Prozent das Ergebnis der internationalen
Normungsarbeit der IEC sind. Rund 3.500 Experten aus Wirtschaft,
Wissenschaft und Verwaltung erarbeiten das VDE-Vorschriftenwerk in
der DKE.

Originaltext: VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/9158
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_9158.rss2

Pressekontakt:
Melanie Mora, Tel. 069 6308461, melanie.mora@vde.com


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