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WAZ: Die falsche Variante. Kommentar von Stefan Schulte

Geschrieben am 22-10-2009

Essen (ots) - Die Gesundheitskarte ist das ehrgeizigste IT-Projekt
in Deutschland seit Einführung der Lkw-Maut. Sie sollte das
Vorzeigeprojekt der scheidenden Ministerin Ulla Schmidt werden. Der
Starttermin 2006 wurde Jahr um Jahr verschoben. Nun, da Abermillionen
investiert wurden und die Karte endlich verschickt wird, will
Schwarz-Gelb sie wieder einstampfen. Ein verheerendes Signal für die
Branche.
Doch zur Wahrheit gehört auch, dass die Karte in ihrer Rohfassung
nichts bringt. Ein Bild des Versicherten hätte man auch auf die alte
Karte kleben können. Alle wichtigen Funktionen, die Kosten sparen und
Patienten im Notfall helfen könnten, sind bis zum heutigen Tag nicht
einsetzbar. Und nach wie vor gibt es Zweifel an der Datensicherheit.
Also lieber ein Ende mit Schrecken? Das ist nachvollziehbar, aber
erschreckend pessimistisch. Dass es sinnvoll sein kann, Notfalldaten,
Arznei-Infos und Krankengeschichten stets abrufbar zu haben, steht
außer Frage. Die optimistische Variante wäre deshalb, eine
Gesundheitskarte mit genau diesem Nutzen endlich durchzusetzen. Gegen
die Lobbyverbände.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de


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