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Forscher machen aus Nabelschnurblut-Stammzellen Alleskönner / Stammzellexperte Lampeter: "Eine weitere Bestätigung, dass Nabelschnurblut eine wertvolle Stammzellquelle ist"

Geschrieben am 03-10-2009

Leipzig (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Zwei unabhängige Studien aus Deutschland und Spanien haben
gezeigt, dass Stammzellen aus Nabelschnurblut sehr gut für die
Reprogrammierung in induzierte pluripotente Stammzellen (iPS)
geeignet sind. Diese iPS gelten wie embryonale Stammzellen als
Alleskönner. Im Gegensatz zu Körperzellen eines Erwachsenen als
Ausgangsmaterial sind Nabelschnurblut-Zellen noch nicht durch
Krankheiten oder Umwelteinflüsse geschädigt worden. Dies macht sie
besonders interessant für die Verjüngung und den späteren Einsatz bei
zellbasierten Therapien. Dazu Dr. Eberhard Lampeter, Gründer und
Ärztlicher Leiter der Nabelschnurblutbank Vita 34, im Interview:

Haben Sie die neuen Erkenntnisse überrascht?

"Die Forschungsergebnisse bestätigen einmal mehr, was wir aus
anderen experimentellen und klinischen Untersuchungen wissen:
Nabelschnurblut ist eine äußerst wertvolle Quelle für Stammzellen,
weil die enthaltenen Zellen jung, unbelastet und wandlungsfähig sind.
So zeigen Nabelschnurblut-Stammzellen ja schon heute etwa bei
Diabetes Typ 1 oder Krebs, aber auch bei Alterserkrankungen wie
Schlaganfall und Herzinfarkt bessere Ergebnisse als etwa
Knochenmark-Stammzellen."

Wie funktioniert eigentlich das Einfrieren von
Nabelschnurblut-Stammzellen?

"Bei der Kältekonservierung wird die biologische Uhr der
Stammzellen angehalten. Das ist möglich, weil bei den Temperaturen
von -190° C, bei denen die Stammzellen lagern, kein Stoffwechsel mehr
stattfindet. Und ohne Stoffwechsel gibt es keine Alterung. Genau
deshalb ist Nabelschnurblut so interessant für die Reprogrammierung -
die Stammzellen sind so jung und munter wie das Baby am Tag seiner
Geburt."

Was bedeuten diese Ergebnisse für Ihre Kunden?

"Die Kunden von Vita 34 lagern die Nabelschnurblut-Stammzellen
ein, weil sie für ihre Kinder vorsorgen wollen. Den Eltern ist
bewusst, dass zum Zeitpunkt der Entscheidung noch nicht alle
Anwendungsmöglichkeiten der Stammzellen bekannt sind. Es scheint
aber, dass wir alle - mich inbegriffen - das gesamte Potenzial des
Nabelschnurbluts möglicherweise noch gar nicht erfasst hatten."

Originaltext: VITA 34
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/41319
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_41319.rss2

Pressekontakt:
VITA 34 AG
Frank Schott (Pressesprecher)
Deutscher Platz 5a
04103 Leipzig

Telefon 0341/ 48792-43
Fax 0341/ 48792-20
E-Mail frank.schott@vita34.de


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