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Missbrauch der Gründungs-Zuschüsse bedroht Unternehmertum in Deutschland / DFV fordert Bundesregierung, Ämter und IHKen zur besseren Aufklärung von Existenzgründern auf

Geschrieben am 24-07-2006

Berlin (ots) - Das Unternehmertum als Quelle für Wachstum in
Deutschland droht zu versiegen: Diesen Schluss zieht nicht nur Georg
Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags
(DIHK), aus den erschreckenden Ergebnissen des DIHK-Gründerreports
2006 "Existenzgründung in Zeiten von Hartz IV". Laut Report sind
Furcht vor Arbeitslosigkeit und Aussicht auf finanzielle Zuschüsse
die Hauptantriebe für Existenzgründer. Auch Dr. h.c. Dieter Fröhlich,
Präsident des Deutschen Franchise-Verbandes e.V. (DFV) und selbst
seit Jahrzehnten erfolgreicher Unternehmer des Franchise-Systems
"Musikschule Fröhlich", sieht die Entwicklung zur
Subventions-Mentalität bedenklich: "Aus dem Report müssen ganz klar
Konsequenzen gezogen werden. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die
Beratungsstellen für angehende Existenzgründer dringend eine
gründlichere Aufklärungsarbeit leisten müssen."

Der Unternehmer-Nachwuchs verlasse sich laut Fröhlich anscheinend
zu sehr auf staatliche Zuschüsse - fehlende Ideen, mangelnde Tatkraft
und kaum vorhandener Unternehmergeist führten sehr schnell zum
Scheitern. Über 68 Prozent der insgesamt 70.902 Teilnehmer an
Gründungsberatungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) hatten als
Motiv für ihre Existenzgründung den Ausweg aus der Arbeitslosigkeit
gewählt. Die Erfahrungen der IHK mit dem bis 30. Juni 2006 noch
staatlich geförderten Subventionierungs-Modell "Ich-AG" belegen, dass
ohne unternehmerisches Bewusstsein kaum ein Start in die
Selbstständigkeit gelingt. In dem Gründerreport hat die IHK daher
bereits entsprechende "Forderungen für mehr Gründungsdynamik" an die
Bundesregierung gestellt.

DFV fordert Abbau der bürokratischen Hürden und Verbesserung der
Finanzierung

Neben dem Subventions-Missbrauch behindert aber auch die hohe
Bürokratie-Belastung für Existenzgründer das deutsche Unternehmertum
in seinem Wachstum. "Der DFV setzt sich schon seit Jahren bei der
Politik für eine Verbesserung der zu hohen bürokratischen Hürden für
Existenzgründer und der unzureichenden Finanzierung des Mittelstands
ein. Denn nur so können die vorhandenen Jobmöglichkeiten ausgeschöpft
werden", konstatiert DFV-Präsident Fröhlich. Und die sind gerade in
der Franchise-Branche riesig: Trotz allgemeiner wirtschaftlicher
Stagnation hat die deutsche Franchise-Wirtschaft seit dem 15.
September 2004 über 31.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Und ein
Ende dieses Aufwärtstrends ist noch nicht in Sicht - im Gegenteil:
Der DFV prognostiziert 200.000 neue Arbeitsplätze über
Franchise-Unternehmensgründungen bis 2009.

Franchise-Partnerschaft bietet Existenzgründern dauerhafte
Unterstützung

Warum nicht Unterstützung beim Weg in die Selbstständigkeit holen?
Gerade für engagierte Existenzgründer, die keine eigene "zündende"
Idee haben, bietet Franchising eine hilfreiche Unterstützung beim
Start in die Selbstständigkeit: Der Franchise-Nehmer kann von Anfang
an von der "schlüsselfertigen Existenz" und den Vorteilen einer
Unternehmens-Kooperation profitieren. Bei der Partnerschaft für den
gemeinsamen wirtschaftlichen Erfolg gewinnen beide Seiten: Der
Franchise-Geber bringt die bereits eingeführte Marke und das Know-how
sowie Vorteile in Marketing, Wettbewerb, Produktivität, Kompetenz und
Organisation mit ein. Als selbstständiger Unternehmer vor Ort
ermöglicht der Franchise-Unternehmer die optimale Beratung und den
Kundenservice.

Weitere Informationen zum Thema Franchising unter:
www.dfv-franchise.de

Der Deutsche Franchise-Verband e.V. (DFV) ist seit 1978 zentraler
Repräsentant der deutschen Franchise-Wirtschaft und vertritt die
Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Durch die
Überprüfung der Unternehmen bei ihrer Aufnahme und die verbindlichen
Richtlinien für faires Franchising stellt der Verband die
Qualitätsgemeinschaft der Franchise-Branche dar. Derzeit gehören dem
DFV rund 250 Mitglieder an.

Originaltext: Deutscher Franchise Verband e.V.
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=19838
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_19838.rss2


Kontakt: Deutscher Franchise-Verband e.V.
Kornelia Kohut
Tel. 030/ 278 902-12, Fax: -15;
E-Mail: kohut@dfv-franchise.de
www.dfv-franchise.de


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