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Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2009

Geschrieben am 25-08-2009

Wiesbaden (ots) -

Sperrfrist: 25.08.2009 08:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung frei gegeben ist.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bereits in seiner
Schnellmeldung vom 13. August 2009 mitgeteilt hat, war das
Bruttoinlandsprodukt (BIP)
- preis-, saison- und kalenderbereinigt - im zweiten Quartal 2009 um
0,3% höher als in den ersten drei Monaten des Jahres. Die deutsche
Wirtschaft ist damit erstmals wieder leicht gewachsen, nachdem sie
zuvor vier Quartale in Folge eine gegenüber dem jeweiligen Vorquartal
rückläufige Entwicklung verzeichnet hatte.


Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet
(saison- und kalenderbereinigte Werte nach Census X-12-ARIMA)
Veränderung gegenüber dem Vorquartal:

2007 2008 2009
3.Vj 4.Vj 1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj 2.Vj
0,8% 0,1% 1,6% - 0,6% - 0,3% - 2,4% - 3,5% 0,3%


Gestützt wurde die Wirtschaftsentwicklung im zweiten Quartal 2009 von
den privaten und staatlichen Konsumausgaben, die um 0,7%
beziehungsweise 0,4% höher waren als im ersten Quartal. Positive
Impulse kamen zudem von den Bauinvestitionen, die um 1,4% gestiegen
sind. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass die
Bautätigkeit im ersten Quartal durch den vergleichsweise strengen
Winter beeinträchtigt war. Die Ausrüstungsinvestitionen haben sich
nach einem scharfen Einbruch im ersten Vierteljahr 2009 (- 18,5%
gegenüber dem vierten Quartal 2008) nur noch geringfügig verändert
(- 0,5%) und sich auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Gebremst
wurde die wirtschaftliche Entwicklung von einem massiven Abbau der
Lagerbestände (Wachstumsbeitrag: - 1,9 Prozentpunkte). Sowohl die
Exporte als auch die Importe waren zwischen April und Juni 2009
niedriger als im ersten Quartal. Da die preisbereinigten Importe mit
- 5,1% aber erheblich stärker zurückgegangen sind als die Exporte (-
1,2%), trug der daraus resultierende Exportüberschuss (Außenbeitrag)
mit 1,6 Prozentpunkten zum BIP-Wachstum bei.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den Vorjahresvergleich:

Anders als im Vorquartalsvergleich ist das preisbereinigte BIP im
Vorjahresvergleich deutlich gesunken: es war im zweiten Quartal 2009
um 7,1% niedriger als im gleichen Quartal des Vorjahres. Das war der
stärkste Rückgang gegenüber einem Vorjahresquartal seit dem Vorliegen
vierteljährlicher BIP-Zahlen ab dem Jahr 1970. Kalenderbereinigt
schrumpfte das BIP um 5,9%, weil im Berichtsquartal drei Arbeitstage
weniger zur Verfügung standen als im zweiten Vierteljahr 2008.


Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet (Ursprungswerte)
Veränderung gegenüber dem Vorjahr:

2007 2008 2009
3.Vj 4.Vj 1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj 2.Vj
2,4% 1,5% 2,1% 3,4% 1,4% - 1,7% - 6,4% - 7,1%

Die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2009 wurde von rund 40,2
Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 25 000 Personen oder
0,1% weniger als ein Jahr zuvor.

Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität, gemessen als
preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen, ist im
zweiten Quartal 2009 um 7,1% gesunken. Der deutliche Rückgang
resultiert daraus, dass die schwierige wirtschaftliche Lage in
Deutschland im Berichtsquartal nur begrenzte Auswirkungen auf die
Zahl der erwerbstätigen Personen hatte, weil insbesondere die
Kurzarbeit erheblich ausgeweitet wurde. Die gesamtwirtschaftliche
Arbeitsproduktivität je Erwerbstätigenstunde ist mit - 2,4% nicht so
stark zurückgegangen wie die Arbeitsproduktivität je Erwerbstätigen.
Das liegt neben der vermehrten Inanspruchnahme konjunktureller
Kurzarbeit und einem Arbeitstageeffekt - von April bis Juni 2009
standen drei Arbeitstage weniger zur Verfügung als im entsprechenden
Zeitraum des Vorjahres - auch an dem Abbau von Überstunden und dem
Abschmelzen von Arbeitszeitkonten.

Abgesehen von den öffentlichen und privaten Dienstleistern war die
von den einzelnen Wirtschaftsbereichen im zweiten Vierteljahr 2009
erbrachte Leistung zum Teil deutlich geringer als im gleichen
Zeitraum des Vorjahres. Einen starken Einbruch verzeichnete
insbesondere das Produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe), dessen
preisbereinigte Bruttowertschöpfung um 23,6% niedriger war als im
zweiten Quartal 2008. Die Bruttowertschöpfung des Baugewerbes ging um
2,9% zurück. Die im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr erbrachte
Wirtschaftsleistung war um 6,9% niedriger als im gleichen Zeitraum
des Vorjahres, die des Bereichs Finanzierung, Vermietung und
Unternehmensdienstleister um 1,8%. Die Bruttowertschöpfung der Land-
und Forstwirtschaft, Fischerei ist geringfügig gesunken (- 0,8%),
während die öffentlichen und privaten Dienstleister als einziger
Bereich ein leichtes Wachstum erzielten (+ 0,3%). Die preisbereinigte
Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche war um 8,0% niedriger
als im zweiten Quartal 2008. Zu berücksichtigen ist, dass diese
Zahlen den bereits erwähnten Arbeitstageeffekt enthalten.

Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts bremsten sowohl
die inländische Verwendung als auch der Außenbeitrag die
wirtschaftliche Entwicklung. Die inländische Verwendung, die sich aus
den Konsumausgaben und den Bruttoinvestitionen zusammensetzt, war um
2,5% niedriger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dieser
Rückgang ist auf die Entwicklung der Bruttoinvestitionen
zurückzuführen, die um 16,0% unter dem Wert des entsprechenden
Vorjahreszeitraums lagen. Einen massiven Einbruch verzeichneten die
realen Ausrüstungsinvestitionen. Die Unternehmen investierten in
Maschinen, Geräte und Fahrzeuge 23,4% weniger als im zweiten Quartal
2008. Die Bauinvestitionen gingen in einem schwierigen
konjunkturellen Umfeld lediglich um 2,9% zurück. Dabei verringerten
sich die Wohnungsbauinvestitionen etwas stärker (- 3,4%) als die
Investitionen in Nichtwohnbauten, die um 2,2% unter dem
entsprechenden Wert des Vorjahres lagen. Negative Impulse kamen zudem
von einem kräftigen Abbau der Lagerbestände (negativer
Wachstumsbeitrag: - 0,9 Prozentpunkte). Im Gegensatz zu den
Bruttoinvestitionen trugen die Konsumausgaben positiv zur
Wirtschaftsentwicklung bei (+ 0,9%). Die Konsumausgaben des Staates
waren um 2,3%, die privaten Konsumausgaben um 0,5% höher als im
zweiten Quartal 2008. Die positive Entwicklung der (preisbereinigten)
privaten Konsumausgaben ist maßgeblich auf vermehrte
Kraftfahrzeugkäufe privater Haushalte in Folge der so genannten
Abwrackprämie zurückzuführen. Die preisbereinigten Ausgaben für
Verkehr und Nachrichtenübermittlung - diesem Verwendungszweck werden
auch die privaten Kraftfahrzeugkäufe zugeordnet - waren um 6,0% höher
als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das war - abgesehen von einem
durch die Umsatzsteuererhöhung induzierten Anstieg im vierten Quartal
2006 - der größte Zuwachs seit dem vierten Quartal 2004. Leicht
zugenommen haben die Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und
Tabakwaren (+ 1,3%) sowie die Ausgaben für übrige Verwendungszwecke
(+ 0,9%), denen beispielsweise Ausgaben für die Gesundheits- und die
Körperpflege zugeordnet werden. Für alle anderen Verwendungszwecke
waren die realen Ausgaben rückläufig. Vor allem für Beherbergungs-
und Gaststättendienstleistungen gaben die privaten Haushalte deutlich
weniger aus als im gleichen Quartal des Vorjahres (- 3,5%).

Die globale Wirtschaftskrise hat auch im zweiten Quartal 2009 zu
einem massiven Einbruch der ausländischen Nachfrage nach deutschen
Waren und Dienstleistungen geführt, so dass die deutschen Exporte um
20,5% niedriger waren als ein Jahr zuvor. Der Rückgang war damit noch
etwas stärker als in den ersten drei Monaten dieses Jahres, in denen
die Exporte im Vorjahresvergleich um 17,2% zurückgegangen waren. Auch
die Importe verzeichneten eine rückläufige Entwicklung. Sie war mit -
12,5% aber weniger stark als die negative Veränderung der Exporte, so
dass der Außenbeitrag - anders als im Vorquartalsvergleich - die
Wirtschaftsentwicklung erheblich belastet hat (Wachstumsbeitrag: -
4,8 Prozentpunkte).

In jeweiligen Preisen gerechnet war das Bruttoinlandsprodukt im
zweiten Vierteljahr 2009 um 5,9% und das Bruttonationaleinkommen um
5,5% niedriger als ein Jahr zuvor. Das Volkseinkommen, das sich aus
dem Arbeitnehmerentgelt und den Unternehmens- und Vermögenseinkommen
zusammensetzt, ist um 7,4% gesunken. Während das Arbeitnehmerentgelt
fast unverändert geblieben ist (- 0,1%), waren die Unternehmens- und
Vermögenseinkommen um 20,7% niedriger als im zweiten Quartal 2008.
Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte hat sich nur
geringfügig um - 0,1% geändert. Bei einem leichten Anstieg der
nominalen Konsumausgaben um 0,2%, errechnet sich für die Sparquote
der privaten Haushalte ein Wert von 10,5%, das waren 0,2
Prozentpunkte weniger als im zweiten Quartal 2008.

Neben der Erstberechnung des zweiten Quartals 2009 wurden - wie jedes
Jahr im August - auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse der
letzten vier Jahre (ab 2005) überarbeitet. Solche laufenden
Revisionen werden routinemäßig durchgeführt, um neu verfügbare
statistische Informationen in die Berechungen einzubeziehen.

Die regelmäßige Überarbeitung der Ergebnisse liegt in der Natur der
in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen angewandten
Rechenverfahren: Um möglichst frühzeitig aktuelle Zahlen
veröffentlichen zu können, basieren die Ergebnisse zunächst auf einer
noch unvollständigen Datengrundlage und werden zum Teil anhand von
kurzfristigen Indikatoren geschätzt. Diese ersten, vorläufigen
Ergebnisse werden bei den nachfolgenden Rechenterminen überarbeitet
und sukzessive auf eine statistisch immer besser fundierte Datenbasis
gestellt. Als "endgültig" - vorbehaltlich so genannter großer,
konzeptbedingter Revisionen - gelten VGR-Daten nach rund vier Jahren,
wenn nahezu alle notwendigen Basisstatistiken vorliegen, wobei
allerdings die wichtigsten Änderungen wesentlich früher eingearbeitet
werden.

Die im August 2009 durchgeführten Neuberechnungen ergaben
Veränderungsraten des jährlichen und vierteljährlichen BIP
(Ursprungswerte), die um bis zu 0,3 Prozentpunkte von den bisher
veröffentlichten Ergebnissen abweichen.

Diese und weitere Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen können im Internet (http://www.destatis.de)
abgerufen werden. Außerdem werden in der Fachserie 18
"Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen", Reihe 1.2
"Vierteljahresergebnisse" (Bestellnummer 2180120) sowie Reihe 1.3
"Saisonbereinigte Vierteljahresergebnisse nach Census X-12-ARIMA und
BV 4.1" (Bestellnummer 2180130) tiefer gegliederte Ergebnisse
veröffentlicht. Diese Veröffentlichungen sind online im
Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de /publikationen kostenfrei erhältlich. Einen
ausführlichen Qualitätsbericht für die Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen finden Sie ebenfalls kostenfrei im Internet unter
http://www.destatis.de --> Publikationen --> Qualitätsberichte -->
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen.

Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser
Pressemitteilung unter www.destatis.de.



Bruttoinlandsprodukt
Preisbereinigt, verkettet

Werte nach Census X-12-ARIMA
Ursprungs- Saison- und Kalender- Kalender-
werte kalender- bereinigt einfluss
bereinigt
2000=100 % 1) 2000=100 % 2) 2000=100 % 1) % 1)

2005 1. Vj 99,48 - 0,8 101,98 0,1 100,08 0,1 - 0,9
2. Vj 103,32 1,4 102,57 0,6 102,29 0,5 0,9
3. Vj 104,57 1,3 103,28 0,7 104,47 1,4 - 0,1
4. Vj 104,66 1,0 103,50 0,2 104,49 1,6 - 0,5

2006 1. Vj 103,19 3,7 104,38 0,9 102,50 2,4 1,3
2. Vj 105,30 1,9 105,92 1,5 105,61 3,2 - 1,3
3. Vj 107,71 3,0 106,89 0,9 108,09 3,5 - 0,4
4. Vj 108,86 4,0 107,96 1,0 108,95 4,3 - 0,2

2007 1. Vj 106,81 3,5 108,31 0,3 106,41 3,8 - 0,3
2. Vj 107,97 2,5 108,66 0,3 108,34 2,6 - 0,0
3. Vj 110,32 2,4 109,53 0,8 110,76 2,5 - 0,0
4. Vj 110,45 1,5 109,68 0,1 110,67 1,6 - 0,1

2008 1. Vj 109,00 2,1 111,42 1,6 109,54 2,9 - 0,9
2. Vj 111,61 3,4 110,79 - 0,6 110,48 2,0 1,4
3. Vj 111,83 1,4 110,44 - 0,3 111,67 0,8 0,5
4. Vj 108,58 - 1,7 107,74 - 2,4 108,71 - 1,8 0,1

2009 1. Vj 102,01 - 6,4 103,93 - 3,5 102,22 - 6,7 0,3
2. Vj 103,66 - 7,1 104,26 0,3 103,97 - 5,9 - 1,3

1) Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal in %.
2) Veränderung gegenüber dem Vorquartal in %.
Vj = Vierteljahr




Bruttoinlandsprodukt, Bruttonationaleinkommen und Volkseinkommen
Saison- und kalenderbereinigt nach Census X-12-ARIMA

2008 2009
1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj 2.Vj

Veränderung gegenüber dem Vorquartal in %

Verwendung des Bruttoinlandsprodukts

In jeweiligen Preisen
Private Konsumausgaben 0,9 - 0,0 1,0 - 0,8 - 0,2 0,9
Konsumausgaben des Staates 1,5 1,4 0,1 0,8 2,5 0,8
Bruttoanlageinvestitionen 3,1 - 2,0 0,9 - 2,1 - 8,1 0,5
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen - 0,3 - 0,9 1,3 - 4,2 - 18,8 - 0,7
Bauinvestitionen 6,7 - 3,2 0,5 - 0,8 0,3 1,2
Inländische Verwendung 3,2 - 0,5 1,6 - 1,2 - 0,9 - 0,9
Exporte 2,3 0,4 0,3 - 8,8 - 12,4 - 1,7
Importe 4,9 - 0,5 3,9 - 8,3 - 7,5 - 5,6
Bruttoinlandsprodukt(BIP) 2,1 - 0,1 0,1 - 1,9 - 3,4 0,6

Preisbereinigt, verkettet
Private Konsumausgaben 0,4 - 0,6 0,3 - 0,4 0,6 0,7
Konsumausgaben des Staates 1,0 0,7 0,1 0,6 1,1 0,4
Bruttoanlageinvestitionen 2,4 - 2,4 0,6 - 2,0 - 7,7 0,8
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen - 0,6 - 0,8 1,5 - 3,7 - 18,5 - 0,5
Bauinvestitionen 5,9 - 4,3 - 0,4 - 1,0 0,2 1,4
Inländische Verwendung 2,3 - 1,3 1,2 - 0,4 - 1,0 - 1,3
Exporte 1,7 0,2 - 0,1 - 7,9 - 10,5 - 1,2
Importe 3,3 - 1,5 3,4 - 4,2 - 5,3 - 5,1
Bruttoinlandsprodukt(BIP) 1,6 - 0,6 - 0,3 - 2,4 - 3,5 0,3
Nachrichtlich:
BIP je Erwerbstätigen-
stunde 1) 0,4 - 0,8 0,3 - 1,3 - 2,2 0,8

In jeweiligen Preisen
Bruttonationaleinkommen 1) 1,5 0,4 0,2 - 2,5 - 3,3 - 0,2
Volkseinkommen 1) 1,6 - 0,1 - 0,2 - 2,3 - 4,0 - 1,0
Arbeitnehmerentgelt 1) 2,1 0,8 0,7 - 0,0 - 0,6 - 0,2
Unternehmens- und
Vermögenseinkommen 1) 0,8 - 1,8 - 1,8 - 6,4 - 10,7 - 2,9
Verfügbares Einkommen der
privaten Haushalte 1) 0,6 0,8 0,3 - 0,7 - 0,4 0,6

Wachstumsbeiträge zum preisbereinigten BIP in %-Punkten

Inländische Verwendung 2,1 - 1,2 1,1 - 0,4 - 1,0 - 1,2
Private Konsumausgaben 0,2 - 0,3 0,2 - 0,2 0,4 0,4
Konsumausgaben des Staates 0,2 0,1 0,0 0,1 0,2 0,1
Bruttoanlageinvestitionen 0,5 - 0,5 0,1 - 0,4 - 1,5 0,1
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen - 0,1 - 0,1 0,1 - 0,3 - 1,5 0,0
Bauinvestitionen 0,6 - 0,4 0,0 - 0,1 0,0 0,1
Vorratsveränderungen u.Ä. 1,2 - 0,5 0,8 0,2 0,0 - 1,9
Außenbeitrag - 0,5 0,7 - 1,4 - 2,1 - 2,6 1,6

1) Nur saisonbereinigt.




Bruttoinlandsprodukt, Bruttonationaleinkommen
und Volkseinkommen
- Ursprungswerte -

2008 2009
1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj 2.Vj

Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal in %

Verwendung des Bruttoinlandsprodukts

In jeweiligen Preisen
Private Konsumausgaben 3,0 3,3 3,0 0,8 - 0,1 0,2
Konsumausgaben des Staates 2,9 4,6 3,8 3,6 5,1 4,5
Bruttoanlageinvestitionen 3,9 7,4 5,7 0,0 - 11,0 - 11,4
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen 3,7 6,3 5,3 - 3,5 - 21,1 - 24,4
Bauinvestitionen 4,3 8,9 6,4 3,4 - 3,4 - 1,9
Inländische Verwendung 3,0 4,5 4,3 3,0 - 0,6 - 2,4
Exporte 6,5 8,2 5,3 - 5,5 - 19,2 - 23,0
Importe 6,1 8,0 9,4 - 0,1 - 12,1 - 18,3
Bruttoinlandsprodukt(BIP) 3,4 4,8 2,8 0,2 - 5,0 -5,9

Preisbereinigt, verkettet
Private Konsumausgaben 0,8 0,9 0,4 - 0,6 - 0,1 0,5
Konsumausgaben des Staates 1,2 2,4 2,2 2,3 2,6 2,3
Bruttoanlageinvestitionen 3,1 6,4 4,3 - 1,2 - 11,1 - 10,9
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen 4,5 7,2 5,8 - 3,0 - 20,1 - 23,4
Bauinvestitionen 1,5 5,8 2,7 0,3 - 5,6 - 2,9
Inländische Verwendung 1,1 2,3 1,8 1,7 - 1,1 - 2,5
Exporte 6,0 7,6 4,2 - 5,7 - 17,2 - 20,5
Importe 4,5 5,7 5,8 1,2 - 7,3 - 12,5
Bruttoinlandsprodukt(BIP) 2,1 3,4 1,4 - 1,7 - 6,4 - 7,1
Nachrichtlich:
BIP je Erwerbstätigen-
stunde 1,3 0,4 - 0,4 - 1,5 - 3,8 - 2,4

In jeweiligen Preisen
Bruttonationaleinkommen 3,1 4,4 2,7 - 0,4 - 5,1 - 5,5
Volkseinkommen 3,7 5,1 2,5 - 0,9 - 6,5 - 7,4
Arbeitnehmerentgelt 3,7 3,7 4,1 3,5 1,0 - 0,1
Unternehmens- und
Vermögenseinkommen 3,6 7,8 - 0,2 - 9,8 - 18,6 - 20,7
Verfügbares Einkommen der
privaten Haushalte 3,2 3,5 3,2 1,0 0,1 - 0,1


Wachstumsbeiträge zum preisbereinigten BIP in %-Punkten

Inländische Verwendung 1,0 2,1 1,7 1,6 - 1,1 - 2,3
Private Konsumausgaben 0,4 0,5 0,2 - 0,3 - 0,1 0,3
Konsumausgaben des Staates 0,2 0,4 0,4 0,4 0,5 0,4
Bruttoanlageinvestitionen 0,5 1,2 0,8 - 0,2 - 1,9 - 2,1
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen 0,3 0,6 0,4 - 0,3 - 1,5 - 1,9
Bauinvestitionen 0,1 0,6 0,3 0,0 - 0,5 - 0,3
Vorratsveränderungen u.Ä. - 0,2 0,0 0,3 1,7 0,4 - 0,9
Außenbeitrag 1,0 1,3 - 0,4 - 3,3 - 5,4 - 4,8



Bruttoinlandsprodukt, Bruttonationaleinkommen und Volkseinkommen
- Ursprungswerte -
2005 2006 2007 2008

Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %

Verwendung des
Bruttoinlandsprodukts

In jeweiligen Preisen
Private Konsumausgaben 1,7 2,3 1,4 2,5
Konsumausgaben des Staates 0,9 1,6 2,2 3,7
Bruttoanlageinvestitionen 0,8 8,4 7,7 4,2
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen 4,4 10,6 10,2 2,7
Bauinvestitionen - 2,1 7,1 6,3 5,8
Inländische Verwendung 1,2 3,3 2,9 3,7
Exporte 8,5 14,4 8,0 3,5
Importe 8,9 14,9 4,9 5,8
Bruttoinlandsprodukt (BIP) 1,4 3,7 4,4 2,8

Preisbereinigt, verkettet
Private Konsumausgaben 0,3 1,3 - 0,3 0,4
Konsumausgaben des Staates 0,4 1,0 1,7 2,1
Bruttoanlageinvestitionen 0,9 7,8 5,0 3,1
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen 5,4 11,8 11,0 3,3
Bauinvestitionen - 3,0 4,6 0,0 2,6
Inländische Verwendung 0,0 2,2 1,0 1,7
Exporte 7,7 13,0 7,5 2,9
Importe 6,7 11,9 4,8 4,3
Bruttoinlandsprodukt(BIP) 0,8 3,2 2,5 1,3
Nachrichtlich:
BIP je Erwerbstätigen-
stunde 1,4 2,9 0,7 - 0,0

In jeweiligen Preisen
Bruttonationaleinkommen 1,6 4,7 4,4 2,4
Volkseinkommen 1,3 4,9 3,5 2,5
Arbeitnehmerentgelt - 0,6 1,7 2,8 3,7
Unternehmens- und
Vermögenseinkommen 5,5 11,4 4,8 0,2
Verfügbares Einkommen der
privaten Haushalte 2,0 2,0 1,6 2,7



Wachstumsbeiträge zum preisbereinigten BIP in %-Punkten

Inländische Verwendung 0,0 2,1 1,0 1,6
Private Konsumausgaben 0,2 0,8 - 0,2 0,2
Konsumausgaben des Staates 0,1 0,2 0,3 0,4
Bruttoanlageinvestitionen 0,1 1,4 0,9 0,6
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen 0,4 0,8 0,8 0,3
Bauinvestitionen - 0,3 0,4 0,0 0,2
Vorratsveränderungen u.Ä. - 0,4 - 0,2 0,0 0,4
Außenbeitrag 0,8 1,0 1,5 - 0,3

Weitere Auskünfte gibt:
VGR-Infoteam,
Telefon: (0611) 75-2626,
E-Mail: bip-info@destatis.de

Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_32102.rss2

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
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