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Neue OZ: Kultur-Kommentar zur Varusschlacht

Geschrieben am 27-07-2009

Osnabrück (ots) - Am Mythos wird weiter gekratzt

Zumindest auf seinem Denkmal bei Detmold reckt Hermann der
Cherusker noch sein Schwert gen Himmel. Aus dem Arsenal der
historischen Gestalten musste sich Arminius, so sein lateinischer
Name, hingegen schon verabschieden. Die Grabungen von Kalkriese haben
an dem Mythos des Germanenbefreiers mächtig gekratzt. Und die
Forschungen bei Oldenrode werden ihm den Rest geben. Denn hier legen
Archäologen gerade frei, was es der Legende nach nicht geben durfte -
Spuren von Kämpfen zwischen Römern und Germanen lange nach der
Varusschlacht.

Die jetzt zu erwartenden Funde werden den Stellenwert von
Kalkriese als wahrscheinlichem Ort dieser Schlacht nicht
relativieren. Sie werden aber zeigen, dass es im Jahr 9 nach Christus
eben doch nicht den finalen Entscheidungskampf gegeben hat, von dem
Historiker bislang ausgingen. Römer und Germanen gingen eben seitdem
nicht getrennte Wege. Sie hatten weiter enge Kontakte - auch im Sinn
des bewaffneten Kampfes. Was Archäologen nun ausgraben wird unser
Bild der Vorgeschichte Deutschlands verändern. Wie spannend.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964
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Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


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