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Zum G8-Gipfel: Bundesweite Solidaritätsaktion für Menschen mit HIV/Aids / Tausende Bürger und Bürgerinnen machen auf die globale Dimension von HIV und Aids aufmerksam

Geschrieben am 13-07-2006

Tübingen (ots) - Während in St. Petersburg auf dem G8-Gipfel
die Eindämmung von Infektionskrankheiten auf der Agenda steht, findet
zum dritten Mal die "Nacht der Solidarität" statt. Am 15. Juli 2006
werden deutsche Städte eine Woche nach der gelungen WM 2006
Schauplatz einer außergewöhnlichen Solidaritätsbekundung mit 40
Millionen Menschen, die weltweit mit HIV/Aids leben.

Das Symbol der roten Lichterschleife auf Marktplätzen, in
Fußgängerzonen, auf Sportplätzen und vor Kirchen wird über 150
Organisationen und Tausende Bürgerinnen und Bürger in dieser Nacht
miteinander verbinden. Begleitend gibt es in zahlreichen Orten
Informations- und Benefizveranstaltungen, Konzerte, Filmvorführungen,
Demonstrationen, Ausstellungen und Gottesdienste. Regionale
AIDS-Hilfen fordern gemeinsam mit entwicklungspolitischen
Organisationen, Gesundheitszentren und Kirchengemeinden einen
globalen Zugang zu Behandlung für Menschen mit HIV/Aids. Sie möchten,
dass die Regierungen der G8 endlich ihre Versprechen einlösen und
mehr für die Ausweitung der HIV-Prävention und der Aids-Behandlung
tun.

Aufgerufen zu der Veranstaltung hat das Aktionsbündnis gegen AIDS,
ein Zusammenschluss von fast 100 zivilgesellschaftlichen und
kirchlichen Organisationen der Aids- und Entwicklungszusammenarbeit
sowie mehr als 270 lokaler Basisinitiativen in Deutschland. Gemeinsam
appellieren sie an die Bundesregierung und an die Pharmaindustrie,
ihre Verantwortung im weltweiten Kampf gegen HIV/Aids gerecht zu
werden.

Vor einem Jahr kündigten die G8 an, bis 2010 "Universal Access" -
den allgemeinen Zugang zu HIV-Prävention, Behandlung und Pflege zu
ermöglichen. Der Schutz vor einer HIV-Infektion und die Behandlung
mit so genannten antiretroviralen Medikamenten sind für die meisten
Menschen in Armut unerreichbar. Damit tragen Bevölkerungsgruppen ohne
wirtschaftliche Reserven einen immer größeren Teil der
Krankheitslast. Besonders konzentrieren sich Erkrankungs- und
Sterbefälle in der Altersgruppe der jüngeren Erwachsenen, die für die
Produktion, Erziehung und die soziale Sicherung unentbehrlich sind.
Die Aids-Epidemie und das massenhafte Sterben zerstören so die
Entwicklungsbemühungen vor allem ärmerer Länder. Die Eindämmung von
HIV/Aids ist deshalb eine zentrale Voraussetzung für die
Armutsbekämpfung und sollte somit eines der entscheidenden Themen bei
den Verhandlungen vom 15. bis 17. Juli in Russland sein.
Weitere Informationen zu unserer Aktion:
www.aids-kampagne.de/aktiv/solidaritaet.html.


Originaltext: Aktionsbündnis gegen AIDS
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=52831
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_52831.rss2


Pressekontakt:
Aktionsbündnis gegen AIDS

Susanne Mittendorf
Tel.: 0176 - 2419 48 98

Katja Roll
Tel.: 0179 - 27 59 457


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