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WAZ: Wie Therapiekonzepte für Problemfamilien - die Autorin und Soziologin Necla Kelek zieht eine Bilanz der Islamkonferenz

Geschrieben am 23-06-2009

Essen (ots) - Die Autorin und Soziologin Necla Kelek zieht eine
kritische Bilanz der Islamkonferenz, die am Donnerstag zum letzten
Mal tagt. "Nach drei Jahren Islamkonferenz weiß niemand, wofür der
Islam in Deutschland steht, aber man weiß, was er will: Der
politische Islam will Schritt für Schritt seine Rechte auf ein
religiöses Leben in Deutschland durchsetzen. Und das scheint auch zu
gelingen, denn alle Parteien unterstützen das", sagte Kelek im
Gespräch mit der WAZ-Gruppe.
Kelek bedauerte, dass die Konferenz nicht versucht habe
herauszufinden, für welche Werte die einzelnen Islam-Verbände
überhaupt stehen. "Es ist nicht über die Rechte muslimischer Frauen,
über Gewalt in Familien, den Zwang zur Heirat gesprochen worden. Es
hat niemand gefragt, wie sich die 5 Islamverbände gegeneinander
abgrenzen und welchen Einfluss sie auf die muslimische Gemeinschaft
haben."
Die Arbeitsergebnisse läsen sich deshalb zum Teil wie ein
"Therapiekonzept für Problemfamilien". "Für mich ist dieses
Nicht-Ernstnehmen auch eine subtile Art der Diskriminierung", sagte
sie.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de


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