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Neue OZ: Kommentar zu Kunst / Ausstellungen

Geschrieben am 28-05-2009

Osnabrück (ots) - Wachstumsspirale

Erst der Besucherrekord, dann der Museumsanbau, später die nächste
Blockbuster-Schau, der neue Rekord - das Sprengel-Museum steigt in
die Wachstumsspirale ein, in der bereits viele große Häuser
mitrotieren. Nicht nur das Prinzip scheint angesichts schmaler Etats
ohne Alternative zu sein. Auch der Zeitpunkt ist denkbar günstig.
Während bestens platzierte Konkurrenten wie die Museen in Bremen,
Essen oder Düsseldorf wegen Erweiterung geschlossen sind, können nun
auch Häuser punkten, die bislang abseits des großen Ausstellungsbooms
standen. Das Sprengel-Museum ist so ein Haus, das allzu lange - ganz
zu Unrecht - nicht weiter auffiel.

Das wird nun wohl anders werden - mit den bekannten Nebeneffekten.
Denn der Erfolg hat seinen Preis. Sicher hat ihn nur, wer auf
Kunstkulinarik ohne Risiko, also auf die Stars der klassischen
Moderne setzt. Ansonsten bleiben Besucher aus - und Sponsoren
ohnehin. Wer Rekorde will, riskiert ein Programm gepflegter
Langeweile. Die Erfolgsspirale ist ein Teufelskreis.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58964.rss2

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


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