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Neue OZ: Kommentar zu Pharma / Apotheken / Urteil

Geschrieben am 19-05-2009

Osnabrück (ots) - Endlich Klarheit

Die traditionellen Apotheker in Deutschland mussten in jüngster
Zeit etliche bittere Pillen schlucken: Drogeriemärkte, der
Lebensmittelhandel und Versandapotheken machen ihnen das Leben immer
schwerer. Vor allem rezeptfreie Arzneimittel werden zunehmend
woanders gekauft. Und mehr als sieben Millionen Deutsche haben
bereits einmal Medikamente im Internet bestellt.

Umso mehr können die 21000 deutschen Apothekeninhaber jetzt
aufatmen angesichts der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs.
Die ungeliebten Konkurrenten standen schon in den Startlöchern. Dazu
zählen neben Doc Morris Drogerieketten und Lebensmittelhändler. Auch
sie wollten rezeptpflichtige Arzneien verkaufen dürfen. Doch das
bleibt den Apothekern um die Ecke erspart. Nach Jahren der
Unsicherheit besteht darüber nun endlich Klarheit.

Die obersten EU-Richter haben damit bescheinigt, dass Gesundheit
in großem Maß Vertrauenssache ist und unabhängige
Arzneimittel-Beratung einen hohen Stellenwert genießt. Für das
Versorgungsnetz im ländlichen Raum ist die Entscheidung hilfreich -
den Wettbewerb fördert sie nicht. In Großbritannien und den
Niederlanden werden bereits Apothekenketten betrieben. Bisher gibt es
keinen Beweis dafür, dass es der Gesundheit schadet, wenn dort
angestellte Pharmazeuten Medikamente verkaufen.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964
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Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


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