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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "Ultimate Fighting":

Geschrieben am 18-05-2009

Bielefeld (ots) - Sport als Alibi für perverse Prügeleien.
Ultimate Fighting ist das neueste Beispiel dafür, dass sich
Veranstalter das Deckmäntelchen des Wettbewerbs umhängen, um
Akzeptanz für ein menschenverachtendes Schauspiel zu finden. Weil die
Vermarkter aus Las Vegas in den frühen 90er Jahren in einigen
US-Bundesstaaten mit ihrem Prinzip »Alles ist erlaubt« auf Granit
bissen und ihre Kämpfe verboten wurden, entschärften sie die
Gewaltexzesse ein wenig. Handschuhe sind inzwischen Pflicht, und
Stiche in die Augen wurden untersagt.
Aber das macht die Schlag- und Greiforgie nicht besser, sie bleibt
verabscheuungswürdig. Müssen der Staat und die Städte zähneknirschend
solche Veranstaltungen zulassen, bei denen die Organisation UFC mit
der Faszination Gewalt Geld verdienen möchte? Nach dem Amoklauf in
Winnenden plant die Bundesregierung die Verschärfung des
Waffenrechts, sie sollte auch über Änderungen im Veranstaltungsrecht
nachdenken. Kämpfe, in denen Gewalt verherrlicht wird, dürfen
Jugendlichen nicht zugänglich sein. Mehr noch: Sie dürfen gar nicht
sein, denn diese Brutalität hat mit Sport nichts zu tun.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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