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Südwest Presse: Kommentar zur Wirtschaftskriminalität

Geschrieben am 04-07-2006

Ulm (ots) - Kriminalität in Unternehmen - das ist längst ein
eigener Wirtschaftsfaktor. Mehr als 4 Mrd. Euro soll der Schaden
betragen, den Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Außenstehende
kleinen und großen Firmen zufügen. Das ist eine gigantische Zahl, mit
der man Hunderttausende von Arbeitsplätzen finanzieren - oder in
vielen Fällen erhalten könnte.
Diese Gegenrechnung ist mehr als nur theoretischer Natur. Denn der
alte Spruch, dass gegen kriminelle Energie kein Kraut gewachsen ist,
stimmt eben so gerade nicht. Ihn zitieren vor allem diejenigen, die
Sparpotenziale nur in der Verschlankung von Strukturen und in der
Rationalisierung von Prozessen oder Tätigkeiten sehen, aber seltener
in einem sehr sorgfältigen Umgang mit Datenbeständen, einem exakten
Controlling oder einem besseren Betriebsklima. All das könnte
potenzielle Täter abhalten, ihnen die Arbeit erschweren oder
zumindest die Schadenshöhe verringern.
Nicht nur die Unternehmen sind aufgefordert, sorgfältiger mit dem
Thema umzugehen, sondern auch die Behörden. Denn die Untersuchung
zeigt, dass ein Teil des angerichteten Schadens auf das Konto von
Kurs- oder Informationsmanipulateuren geht. Zur Verhinderung und
Entdeckung solcher Fälle sind Finanzdienstleistungs- und
Wertpapieraufsicht geschaffen worden. Doch sie vermitteln den
Eindruck, dass sie noch überwiegend nur reagieren statt vorbeugend zu
wirken.

Originaltext: Südwest Presse
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=59110
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_59110.rss2

Rückfragen bitte an:
Südwest Presse
Lothar Tolks
Telefon: 0731/156218


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