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Aufhebung der Sperrfrist: Nichts geht mehr: Emissionsvolumen in Europa fällt auf Rekordtief

Geschrieben am 06-04-2009

Frankfurt am Main (ots) - Bitte beachten Sie, dass die
ursprünglich verbreitete Sperrfrist 07.04.2009, 06.00 Uhr ab sofort
aufgehoben ist.

PwC-IPO-Watch: Markt kommt im ersten Quartal fast vollständig zum
Erliegen / Emissionsvolumen erreicht nicht einmal ein Hundertstel des
Vorjahreswertes / Kein Börsengang in Frankfurt

Europas Börsen haben gemessen an Zahl und Volumen der
Erstemissionen das schwächste erste Jahresquartal ihrer Geschichte
hinter sich. Von Januar bis März 2009 gab es an den 13 Handelsplätzen
zusammengenommen nur 18 Börsengänge (Initial Public Offerings, kurz:
IPOs). Im ersten Quartal des Vorjahres waren es noch 72. Das
IPO-Volumen schrumpfte im Jahresvergleich von 1,942 Milliarden Euro
auf 9 Millionen Euro zusammen, wie aus der vierteljährlich
erscheinenden Analyse "IPO Watch Europe" der Wirtschaftsprüfungs- und
Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor geht.

Auch an den US-Börsen gab es im ersten Quartal einen massiven
Einbruch. Zwei Börsengänge, beide an der New York Stock Exchange,
brachten einen Gesamterlös von 564 Millionen Euro. Im
Vorjahresquartal standen 25 IPOs und ein Volumen von 14,698
Milliarden Euro zu Buche, wobei allerdings allein auf den Börsengang
des Kreditkartenanbieters Visa über 11,5 Milliarden Euro entfielen.

"Die Lage an den Aktienmärkten hat sich in den vergangenen Monaten
rapide verschlechtert. Derzeit lässt sich nicht seriös abschätzen,
wann sich die Investorennachfrage und damit das Umfeld für
Erstemissionen wieder erholt. Mit einer grundlegenden Besserung ist
aber kaum vor 2010 zu rechnen", kommentiert Volker Fitzner, Partner
bei PwC im Bereich Advisory.

Warschau übernimmt die Führung

Während London im Krisenjahr 2008 seine Position als führender
europäischer Börsenplatz behaupten konnte, gab es in den ersten drei
Monaten 2009 die meisten Emissionen in Warschau. Sechs Börsengänge
brachten hier einen Emissionserlös von sechs Millionen Euro. London
verzeichnete drei IPOs im Gesamtvolumen von zwei Millionen Euro und
Luxemburg eine Emission im Volumen von einer Million Euro.

Weitere vier Erstemissionen gab es an der Nasdaq OMX, die jedoch
ohne Erlöse blieben. Dies gilt auch für die drei IPOs an der NYSE
Euronext sowie den einzigen Börsengang des ersten Quartals an der
Schweizer Börse SIX. An der Deutschen Börse in Frankfurt gab es in
den ersten drei Monaten keine Erstemission.

Originaltext: PwC PriceWaterhouseCoopers
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/8664
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_8664.rss2

Pressekontakt:
Karim Schäfer
PricewaterhouseCoopers AG WPG
Corporate Communications / Presse
Tel.: (069) 95 85 - 5435
E-Mail: karim.schaefer@de.pwc.com


Redaktionshinweis:

Die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist in
Deutschland mit 8.870 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von rund
1,47 Milliarden Euro eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und
Beratungsgesellschaften. An 28 Standorten arbeiten Experten für
nationale und internationale Mandanten jeder Größe. PwC bietet
Dienstleistungen an in den Bereichen Wirtschaftsprüfung und
prüfungsnahe Dienstleistungen (Assurance), Steuerberatung (Tax) sowie
in den Bereichen Transaktions-, Prozess- und Krisenberatung
(Advisory).


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